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Siemens SIPROTEC 7SA6 Handbuch Seite 285

Distanzschutz
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7SA6 Handbuch
C53000-G1100-C156-2
Wird über eine Dauer von mehr als 10 s keines der Signale empfangen, wird die Mel-
dung „Dis UB Emp.St1" ausgegeben.
Bei Störung des Übertragungsweges kann die Übergreifzone Z1B von der internen
Wiedereinschaltautomatik oder einem externen Wiedereinschaltgerät über die Binär-
eingabe „>FreigWE Stufen" aktiviert werden (siehe auch Bild 6-38 unten).
Etwa auftretende Fehlsignale, die durch transiente Ausgleichsschwingungen beim
Abschalten äußerer Fehler oder durch Richtungsumkehr nach Abschalten von Feh-
lern auf Parallelleitungen verursacht werden können, werden durch eine „Transiente
Blockierung" unschädlich gemacht (siehe Abschnitt 6.6.1.10).
Bei Leitungen mit einseitiger Einspeisung kann vom nicht gespeisten Leitungsende
kein Freigabesignal gebildet werden, da dort keine Anregung erfolgt. Um auch in die-
sem Fall Auslösung durch das Unblockverfahren zu ermöglichen, verfügt das Gerät
über besondere Maßnahmen. Diese „Funktion schwache Einspeisung" ist in Abschnitt
6.6.1.11 erläutert. Die Funktion wird aktiviert, wenn vom Gegenende — bei Dreibein-
leitungen mindestens von einem der Gegenenden — ein Signal empfangen wird,
ohne dass das Gerät einen Fehler erkannt hat.
Auch am Leitungsende ohne oder mit nur schwacher Einspeisung kann der Leistungs-
schalter ausgelöst werden. Diese „Auslösung bei schwacher Einspeisung" ist in Ab-
schnitt 6.9 erläutert.
Signalübertragungsverfahren mit Distanzschutz
6-103

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