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Anhalten Von Bewegungen Mit _Stopemergency() - Siemens Simotion Funktionshandbuch

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Drucks für ggf. notwendige Übergangsbewegungen, z. B. zum Anfahren auf das Profil und
Abfahren von dem Profil ist am Befehl programmierbar.
Im Umschaltzeitpunkt werden Kraft- / Druck, Position, Zeit abgespeichert, und sind über die
Systemvariablen verfügbar.
Im Umschaltbefehl als abhängige Bedingung kann die Geschwindigkeitsbegrenzung
mitaktiviert und ein Geschwindigkeitsgrenzwert gesetzt werden.
Der Geschwindigkeitsgrenzwert wird dabei direkt gesetzt, bzw. es kann auch die aktuelle
Sollgeschwindigkeit (Stellgröße) bzw. Istgeschwindigkeit als Geschwindigkeitsgrenzwert
beibehalten werden (ab V4.1 SP1).
Es wird ermöglicht im Umschaltzeitpunkt ein Druck- / Zeitprofil, bzw. ein Druck- / Positionsprofil
(ab V4.1 SP1) oder auch den Druckwert direkt vorzugeben (ab V4.1 SP1).
Achse mit Q-Ventil
Das bedingte Umschalten erfolgt über den Befehl _enableForceControlByCondition().
Achse mit P-Ventil
Es sind nur die ForceLimiting-Befehle wirksam, das bedingte Umschalten erfolgt über den
Befehl _enableForceLimitingByCondition().
8.2.3

Anhalten von Bewegungen mit _stopEmergency()

Die Funktion _stopEmergency() stoppt die Achse mit einem programmierbaren Stopp-Modus.
Ist ein Bewegungsbefehl aktiv, wird dieser abgebrochen und ist damit über einen _continue()-
Befehl nicht mehr fortsetzbar. Die Achse wird nicht in den Nachführbetrieb geschaltet. Die
Achse wird gegen weitere Bewegungsbefehle gesperrt. Der Zustand kann aufgehoben werden
mit _resetAxis() oder _disableAxis(). Der Befehl ist unmittelbar wirksam.
Die Bewegung an der Achse wird entsprechend dem am Befehl einstellbaren Verhalten
gestoppt, die Lageregelung wird nicht beeinflusst. Momentenbegrenzung, eine aktive
Momentenreduzierung (auch bei Fahren auf Festanschlag) und Kraft- / Druckbegrenzungen
bleiben erhalten.
Aktive und wartende Bewegungsbefehle an der Achse werden abgebrochen, und sind damit
auch nicht mehr fortsetzbar.
Hinweis
Bei Anhalten einer Bewegung mit _stopEmergency() und stetigem Geschwindigkeitsprofil mit
Ruckvorgabe während der Beschleunigungsphase der Achse kann sich die Geschwindigkeit
weiter erhöhen, bis mit dem eingestellten Ruck die Beschleunigung abgebaut ist.
Im Extremfall kann sich die Geschwindigkeit weiter bis zur konfigurierten
Maximalgeschwindigkeit erhöhen. Die Verzögerung der Achse setzt erst nach dem Abbau der
Beschleunigung durch den Ruck ein.
Mit dem Parameter abortAcceleration (ab V4.2.1) können Sie einstellen, dass eine eventuell
vorhandene Beschleunigung nicht über die Ruckbegrenzung, sondern sofort abgebaut wird.
TO Achse elektrisch/hydraulisch, Externer Geber
Funktionshandbuch, 01/2015
Teil III Programmieren / Referenz
8.2 Freigaben, Stop und Fortsetzbefehle, Rücksetzen
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