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Das Ziel für die Entwicklung von "PEAQ" war es nun, ein Verfahren zu entwickeln, das
durch den Vergleich des ursprünglichen ungestörten Musiksignals (Referenzsignal) mit
dem gestörten Signal (Messsignal) einen objektiven Messwert ermittelt, der mit den
Mittelwerten der Hörtest-Ergebnisse sehr gut korreliert. Obwohl die Ergebnisse von
subjektiver und objektiver Beurteilung sehr gut übereinstimmen, können die Zahlen-
werte von "SDG" und "ODG" nicht direkt miteinander verglichen werden.
Die "PEAQ"-Messung wird also so durchgeführt, dass das zu testende System an sei-
nem Eingang mit dem Referenzsignal belegt und an seinem Ausgang das Messsignal
abgenommen wird.
Das folgende Bild zeigt das Blockschaltbild für das Basic Modell des PEAQ-Algorith-
mus.
Das "PEAQ"-Messverfahren war zunächst konzipiert für Signale mit kleinen Störungen
(nahezu transparente Studioqualität) und konstantem Delay. Es eignet sich aber den-
noch auch zur Beurteilung von Signalen mit größeren Störungen.
Es ist nicht geeignet für die Beurteilung von z. B. Lautsprechern, Kabeln, Sprachco-
decs, und IP-basierten Störungen (variables Delay und Paketverluste).
Es wurde bisher nicht validiert für Codecs mit extrem niedrigen Bitraten, die z. B. das
Verfahren der spectral band replication benutzen.
Fernsteuerbefehl:
5.32.1 DI-Wert und ODG-Wert
Der "ODG"-Wert ("Objective Difference Grade") entspricht direkt dem Ergebnis der
objektiven Messung und korreliert mit dem "SDG"-Wert der Hörtests. Die Berechnung
erfolgt unter Verwendung einer sogenannten Mapping-Funktion, wie hier am Beispiel
gezeigt.
Bedienhandbuch 1146.2084.31 ─ 13
SENSe[1]:FUNCtion
PEAQ
Gerätefunktionen
Audio-Qualitätsmessungen (PEAQ)
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