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R&S UPV Bedienungsanleitung Seite 575

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®
R&S
UPV
von Sprachsignalen, die mit Hilfe hochkomprimierender psychoakustischer Codierver-
fahren mit niedriger Bitrate übertragen werden. Es handelt sich bei PESQ um einen
Algorithmus, der eine Beurteilung dieser Signale durch Vergleich mit dem Referenzsig-
nal ermöglicht. Eine allgemeine Einführung zu PESQ findet sich im
"Sprachqualitätsmessungen
Die ITU hat in der Recommendation P.862.3 festgelegt, nach welchen Kriterien Refe-
renzsignale für die PESQ-Messung zu erzeugen sind:
Das Referenzsignal muss mono sein und mit einer Samplerate von 8 kHz bzw.
16 kHz vorliegen.
Zu Beginn und Ende des Signals sollte mindestens je 0,5 Sekunden Stille sein. Bei
großen Verzögerungszeiten im Messobjekt wird Stille von bis zu 2 Sekunden emp-
fohlen.
Im Echtzeitbetreib des R&S UPV ist die Länge des Messsignals gleich der des
Referenzsignals. Die Verzögerung des Messobjektes darf nicht länger sein als die
Stille am Ende des Referenzsignals, da sonst das Ende des Sprachsignals nicht
mehr mitgemessen wird.
Das Verhältnis zwischen Sprache und Stille soll der jeweiligen Anwendung ent-
sprechen. Der Sprachanteil sollte mindestens 3,2 s lang sein und zwischen 40 %
und 80 % des gesamten Signals ausmachen.
Die Sprecher sollen der Anwendung in Stimmlage und Sprachduktus möglichst
nahe kommen, z.B. soll mindestens eine weibliche und eine männliche Stimme
repräsentative Texte in der Zielsprache aufsprechen.
Es wird dringend empfohlen, die ITU-T Veröffentlichung P.862.3 zu beachten.
Function
Umschalten der Messfunktion auf PESQ
Hinweis: Die PESQ-Messung benötigt im Generator die Einstellungen Bandwith =
Play Auto, als Generatorfunktion Play. Der Analyzer muss einkanalig mit Fix Range
eingestellt sein.
Bedienhandbuch 1146.2084.31 ─ 13
Sprachqualitätsmessungen (PESQ)
(PESQ)",
auf Seite 559.
Gerätefunktionen
Kapitel 5.31,
565
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