®
R&S
UPV
zurückgewiesen. Die Hardware wird nicht verändert und es wird wieder der bisherige
Zustand angezeigt.
5.10 Sweeps
Bei vielen Generator-Funktionen ist es sinnvoll, die Signal-Parameter (Pegel, Fre-
quenz, bei den Burst-Signalen auch Einschaltzeit und Intervalllänge) nicht nur statisch
auszugeben, sondern auch zeitlich zu variieren. Das Variieren eines oder mehrerer
Signal-Parameter bezeichnet man als (Generator-) Sweep. Die dabei ermittelten Mess-
werte können – müssen aber nicht – als Messwertreihen aufgezeichnet werden.
Der R&S UPVverfügt dazu über ein sehr flexibles Sweep-System, bei dem bis zu zwei
Generator-Parameter oder ein Analysator-Parameter (Variation der Mittenfrequenz des
RMS-Selektivfilters) auf unterschiedlichste Weise variiert werden können. Beim Ein-
schalten des Generator-Sweeps wird ein aktiver Analysator-Sweep ausgeschaltet und
umgekehrt.
Die Sweep-Ergebnisse (Messwertreihen) können grafisch (als 2-D-Kurvendarstellung
in einem Sweep-Window) oder numerisch (als Sweep-Liste, siehe
ten-Sweep",
der 1. Sweep-Parameter normalerweise die X-Achse, der aufgezeichnete Messwert
die Y-Achse und der optionale 2. Sweep-Parameter die (in der 2-D-Grafik nicht sicht-
bare) Z-Achse. Z-Sweep ist daher ein Synonym für einen Sweep mit 2 Parametern (2-
dimensionalen Sweep).
Die X-Achse kann aber auch durch die gemessene Frequenz ("X-Source" = Fre-
quency) oder den gemessenen Pegel ("X-Source" = LevMon...) bestimmt werden.
Es können zu jedem Sweep-Punkt bis zu 8 Messwerte aufgezeichnet werden (in 4
Sweep-Windows mit je 2 Traces). Damit ein bestimmter Messwert aufgezeichnet wird,
muss in (mindestens) einem der 4 Sweep-Display-Panels
●
die X-Source auf Sweep bzw. die gewünschte Messfunktion gestellt werden,
●
(mindestens) ein Trace auf die gewünschte Y-Messfunktion gestellt werden.
Es können auch mehrere Traces auf eine Messfunktion gestellt werden, um sie z.B.
mit unterschiedlichen Marker- und/oder Cursor-Einstellungen vermessen zu können.
Die Generator-Sweeps können auf vielfältige Weise konfiguriert und nach verschiede-
nen Eigenschaften unterschieden werden.
●
Nach der Anzahl der variierten Signalparameter in 1- oder 2-dimensionale
Sweeps (sog. Z-Sweeps).
●
Nach der Fortschaltungsbedingung in synchrone und zeitgetriggerte Sweeps.
●
Nach der Sweepachsenteilung in lineare, logarithmische und listengesteuerte
Sweeps.
●
Nach der Sweep-Richtung in Aufwärts- und Abwärts-Sweeps.
Bedienhandbuch 1146.2084.31 ─ 13
auf Seite 375) dargestellt werden. Bei der grafischen Darstellung belegt
Gerätefunktionen
Sweeps
Kapitel 5.10.6, "Lis-
362