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®
R&S
UPV
"Hamming"
"Flat Top"
Fernsteuerbefehl:
SENSe<n1>:FUNCtion:FFT:WINDow

5.30.3 Post-FFT

Die Post-FFT stellt bei Verzerrungsmessungen das zur Berechnung der Messwerte
aufgenommene Frequenzspektrum dar. Sie kann bei den Messfunktionen THD
+N & SINAD, THD, DFD, Mod Dist, DIM, ChirpBased Meas und RMS-Messungen ein-
geschaltet werden.
Die Messung erfolgt in derselben Ebene wie die zugehörige Messfunktion, also hinter
allen Filtern.
Die jeweilige Messfunktion passt FFT-Größe und -Fenster auf ihre Anforderungen an.
So erhöht sich z.B. die notwendige FFT-Größe mit abnehmender Signalfrequenz. Die
Einstellungen der Post-FFT sind daher vom Anwender nicht wählbar und können sich
von Messung zu Messung ändern.
Die Berechnung der Post-FFT erfolgt in doppelter Genauigkeit (double Precision) mit
bis zu 256 k Punkten, wodurch eine sehr hohe Frequenzauflösung und Dynamik
erreicht werden.
Die Darstellung der Post-FFT eines Messkanals erfolgt in den Grafikfenstern FFT,
Panel 1 oder FFT, Panel 2 wahlweise als Betrag oder Phase. Da in jedem Grafikfens-
ter 2 Traces angezeigt werden, können Betrag und Phase beider Kanäle gleichzeitig
aufgenommen werden.
Post-FFT
Aktivierung der Post-FFT darüberhinaus kann von hier aus das Grafikfenster FFT
Graph1 geöffnet werden.
Die Konfiguration der FFT-Grafik erfolgt ausschließlich in den Windows FFT Graph1
Config bzw. FFT Graph2 Config, die graphische Darstellung selbst in den Windows
FFT Graph1 bzw. FFT Graph2.
Hinweis: Bei Messfunktionen, für die der Benutzer keine Post-FFT wählen kann,
erscheint diese Menüzeile ausgegraut. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Die FFT wird von keiner aktuell gewählten Messung benötigt und daher aus Zeit-
gründen nicht gerechnet. In der FFT-Grafik erscheint keine lebende FFT.
Bedienhandbuch 1146.2084.31 ─ 13
bietet keine wesentlichen Vorteile, wurde aber der Vollständigkeit hal-
ber implementiert
Nur für Function-FFT.
Hier wird der Bereich um den Träger bewusst so breit verzerrt, dass
immer mindestens zwei benachbarte Linien (bei Anregung mit einer
einzelnen Sinuslinie!) etwa gleiche Höhe haben.
Dadurch kann die Amplitude sehr genau aus der Grafik abgelesen
werden. Die Frequenzselektivität hingegen ist eher schlecht.
Empfohlene Anwendung: Für genaue Pegelbestimmung
auf Seite 968
Gerätefunktionen
FFT-Analyse
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