®
R&S
UPV
rungen von Verstärkern verwendet, die durch die kurze Anstiegszeit des Rechtecksig-
nals bis an die Grenze ihrer Anstiegsgeschwindigkeit ausgesteuert werden.
Nach IEC 60268 Teil 3 soll der Verstärker bei Nennbedingungen (Vollaussteuerung)
betrieben werden. Das Rechtecksignal mit der Grundfrequenz von 3,15 kHz ist über
einen 1-poligen Tiefpass auf 30 kHz (optional 100 kHz) zu begrenzen, die Peak-Ampli-
tude des Sinussignals mit der Frequenz 15 kHz soll um 12 dB unter dem Rechtecksig-
nal liegen. Im Rundfunkbereich ist die Rechteck-/Sinus-Kombination 2,96/14 kHz
gebräuchlich. Zur Messung von schmalbandigen Messobjekten wird häufig ein Modus
mit reduzierter Sinusfrequenz (2,96/8kHz) verwendet.
Der Analysator R&S UPV unterstützt alle 3 beschriebenen Frequenzpaare und ermit-
telt automatisch die jeweils angelegte Kombination, sofern die Frequenzabweichung
innerhalb der von der DIN IEC erlaubten Toleranzen liegt. Voraussetzung dabei ist,
dass das DUT die Sinusfrequenz ohne signifikante Dämpfung überträgt; die tolerierte
Abweichung des Sinus vom Sollpegel beträgt 20%.
Als Signalquelle wird die Signalfunktion DIM des internen Universalgenerators emp-
fohlen (siehe
auf Seite 534). Diese garantiert eine – auch hinsichtlich der Frequenzgenauigkeit –
normgerechte Frequenzeinstellung.
Fernsteuerbefehl:
SENSe[1]:FUNCtion
Das Messergebnis ist der Effektivwert der selektiv gemessenen Intermodulationskom-
ponenten bis zur 9. Ordnung bezogen auf den Effektivwert des Sinussignales und wird
in dB (optional in %) angezeigt.
d
dB
Alternative Intermodulationsmessung siehe
Bedienhandbuch 1146.2084.31 ─ 13
Kapitel 5.27.6, "DIM (Dynamischer
DIM
2
2
U
1
U
2
U
3
20
lg
U
s
Intermodulationsfaktor)",
2
2
...
U
9
Kapitel 5.27.4, "MOD
Gerätefunktionen
Verzerrungsmessungen
DIST",
auf Seite 529.
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