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R&S UPV Bedienungsanleitung Seite 613

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R&S
UPV
Da das Generatorsignal in dieser Betriebsart bei jedem Mess-Start einen (gewollten)
Signaleinbruch und -reset enthält, sollte sie nur für Laufzeitmessungen, nicht aber für
Messungen von Signalqualität verwendet werden.
In der Waveform-Darstellung kann anhand des Generatorsignalbeginns direkt das
Delay des DUTs abgelesen werden. Als Generatorsignal besonders geeignet ist der
Sinus-Burst, der – bei passender Wahl von Low Level, Burstdauer und -Intervall – vor
und nach dem Burst einen 0-Pegel ausgibt.
Die interne Triggerung auf das Generatorsignal ist bei Verwendung eines Multikanal-
Analysators nicht anwendbar. Stattdessen kann aber einer der Messkanäle – als Refe-
renz- und Triggerkanal – das Generatorsignal aufnehmen und die Waveform-Messung
auslösen, während zwei andere Kanäle als Waveform dargestellt werden.
Der Sinus-Burst eignet sich gleichermaßen für Einzel- und Dauermessung, da er den
Trigger für die Folgemessung durch die Burst-Pause automatisch wieder armiert. Für
Einzelmessungen kann aber auch jedes andere Generatorsignal verwendet werden,
da der Signalbeginn an Hand der kuzzeitigen Signalaustastung erkennbar ist. Im Fol-
genden wird die Einstellung für den Betrieb mit Sinus-Burst beschrieben.
Um die Delay-Messung als Dauermessung oder Sweep laufen zu lassen, muss als
Generatorfunktion unbedingt "Burst" mit "Low Level = 0" (ohne Offset) gewählt werden,
damit die Armierung durch die Burst-Pause erfolgen kann.
Die Messung kann "ein- oder zweikanalig" erfolgen. Wird nur ein einzelnes Signal
beobachtet, sollte im Analysator Config-Panel der nicht-benötigte Kanal und im
Waveform Config-Panel der TraceB ausgeschaltet werden.
"Filter" und "Equalizer" sollten nach Möglichkeit nicht verwendet werden. Bei Ver-
wendung von Filtern ist zu beachten, dass die Eingschwingphase der Filter im
Waveform-Trace sichtbar ist, da hier nicht – wie sonst üblich – der Mess-Start um
die Einschwingzeit verzögert werden kann.
Bei "analoger Messung" muss der Zweikanal-Analog-Analysator verwendet wer-
den, der Autoranger ausgeschaltet sein (Range Fix für die verwendeten Messka-
näle) und die Eingangs-Kopplung auf DC stehen. Der Range muss ausreichend
groß gewählt werden, um den erwarteten Signalpegel ohne Übersteuerung erfas-
sen zu können. Als Bandbreite sollte 80kHz gewählt werden, um eine möglichst
hohe Zeitauflösung zu bekommen. Für sehr lange (Delays > 2 s) muss die Band-
breite verringert werden. 250k Hz wird für Delay-Messung nicht unterstützt.
Bei "rein analoger Messung" (Analog-Generator und Analog-Analysator) sollte der
Generator die gleiche Bandbreite verwenden wie der Analysator. Bei "D/A-Messun-
gen" empfiehlt es sich, die Bandbreite des Generators der Analysator-Abtastrate
Bedienhandbuch 1146.2084.31 ─ 13
Gerätefunktionen
Analyse im Zeitbereich
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