®
R&S
UPV
"Off"
"Exponential"
"Flat"
"Average"
Fernsteuerbefehl:
SENSe<n1>:FUNCtion:SETTling:MODE
Samples
Dieser Wert bezeichnet die Anzahl der vom Settling-Algorithmus erfassten Messwerte,
d.h. gibt an, wieviele Messwerte zum Settling bzw. zur Mittelung herangezogen wer-
den.
Hinweis: Der Begriff Sample bezeichnet hier nicht einen digitalen Abtastwert, sondern
ausnahmsweise ein internes Messergebnis.
Fernsteuerbefehl:
SENSe<n1>:FUNCtion:SETTling:COUNt
Tolerance
Der Toleranzwert bezeichnet die maximal zulässige Abweichung gegenüber den ande-
ren erfassten Messwerten, die der aktuelle Messwert haben darf, um noch als einge-
schwungen eingestuft zu werden.
Bedienhandbuch 1146.2084.31 ─ 13
Das Function-Settling ist ausgeschaltet. Sehr kurze Messzeit, da nur
einmal gemessen wird.
Empfohlen, wenn die Einschwingzeit des DUT
●
vernachlässigt werden kann,
●
bekannt ist und über ein festes Delay berücksichtig wird.
Das Function-Settling ist eingeschaltet und erfolgt nach dem Expo-
nentialverfahren. Da mehrere Messungen durchgeführt werden müs-
sen, ist die Messzeit deutlich länger als bei ausgeschaltetem Settling.
Empfohlen, wenn die Einschwingzeit des DUT nicht über ein festes
Delay berücksichtig werden kann, weil sie
●
nicht bekannt ist,
●
nicht konstant ist
Das Function-Settling ist eingeschaltet und erfolgt nach dem Flat-Ver-
fahren. Da alle Mess-Samples in einem konstanten Toleranzschlauch
liegen müssen, sind i.d.R. mehr Messungen als beim (weicheren)
Exponentialverfahren nötig.
Empfohlen, wenn sichergestellt werden soll, dass mehrere aufeinan-
derfolgende Messungen eingeschwungen sind.
Es erfolgt eine arithmetische Mittelwertbildung über eine wählbare
Anzahl aufeinanderfolgender Funktionsmesswerte.
Empfohlen, um Messwertschwankungen auszugleichen. Zusätzlich
sollte – wenn möglich – die Einschwingzeit des DUT über das Start
Condition-Delay berücksichtigt werden.
auf Seite 982
auf Seite 982
Gerätefunktionen
Settling-Verfahren
636