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Megger STVI Benutzerhandbuch Seite 225

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(.dat) in Primärwerten vorliegt, können die PT- und CT-Verhältnisse manuell eingegeben werden, um die
Primärwerte für die Wiedergabe im Prüfset in Sekundärwerte zu konvertieren, siehe folgendes Beispiel.
Abbildung 181 Ermitteln der Primär-Sekundär-Verhältnisse im Messbildschirm
Um ein Verhältnis zu ändern, klicken Sie einfach auf ein beliebiges Verhältnisfenster und geben Sie das
Verhältnis ein.
Abbildung 182: Dialogfeld zum Ändern der Verhältnisse
Sie müssen die Option Apply All (Auf alle anwenden) oder Apply To This Phase (Nur auf diese Phase
anwenden) auswählen. Wenn Sie die entsprechende Schaltfläche drücken, wird die maximale
Effektivspannung und/oder der maximale Effektivstrom angezeigt, die bzw. der während des Tests
angelegt wird.
Beachten Sie auch die Einheitenwerte, da einige Kanäle in der Primär- und andere in
Sekundäreinheiten aufgezeichnet werden können. Manchmal überschreiten die Prüfströme den
Höchstwert von 32 A pro Phase. Die SMRT/FREJA-Verstärker können Fehlerströme von bis zu 60 A über
1,5 Sekunden ausgeben. Da die meisten Fehler nur wenige Zyklen dauern, stellt dies kein Problem bei
der Wiedergabe dar. Prüfströme über 60 A sind nicht zulässig.
Die Skala wird hauptsächlich dazu verwendet, die Spannungs- und Stromkanäle proportional
einzustellen, damit die „Impedanz", die ein Distanzrelais „erkennen" würde, nicht verändert wird.
Nachdem beispielsweise die Ausgänge durch Eingabe der CT/PT-Verhältnisse angepasst wurden,
nehmen wir an, dass ein Ausgangsstrom 70 A anzeigt und die Fehlerspannung 30 V beträgt. Da die
Stromkanäle nicht mehr als 60 Ampere wiedergeben können, müssen die Stromwerte auf 60 Ampere
angepasst werden. Daher kann der Benutzer durch Einstellen der Skala auf 0,8570 den Strom auf
59,99 A senken. Alle anderen Ausgänge müssen proportional abgesenkt werden, wodurch die
Fehlerspannung auf 25,71 Volt reduziert wird.
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Teil 81757
Rev 15; Datum: 06/2018
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