oder 250,0168 + 250,0168 + 250,0168 = 750,05 Watt
Hinweis: Alle Berechnungen sind beim Prüfen von VA-3-Elementmesswandlern sehr
ähnlich. Der Hauptunterschied besteht darin, dass keine COS- oder SIN-Funktionen
verwendet werden. Für das obige Beispiel wird folgende Gleichung verwendet:
120,01 * 4,1666 + 120,01 * 4,1666 + 120,01 * 4,1666 = 1500,10 VA
3.7.5.7
Leistungsfaktor 3 Element
Der Messwandler für die Bestimmung des Leistungsfaktors mit drei Elementen benötigt für
die Prüfung drei Spannungen und drei Ströme. Das Prüfset wählt automatisch die ersten drei
verfügbaren Spannungs- und Stromkanäle V1, V2, V3 und I1, I2, I3 aus. Der Test beginnt
zunächst mit dem Standardspannungs- und -stromwerten, die im Bildschirm Default Setting
(Standardeinstellung) festgelegt sind. Beispiel: 120 Volt L-N, 5 Ampere bei ihren jeweiligen
Phasentrennungen von 120 Grad (beachten Sie, dass der Messwandler bei dreiphasigen
Leistungsfaktormessungen einen symmetrischen Dreiphasenausgang benötigt). Die
berechneten Leistungsfaktoren basieren auf der Phasentrennung zwischen V1 und I1. Der
Leistungsfaktormesswandler verfügt über einen Betriebsbereich, der dem Verhältnis
zwischen voreilendem und nacheilendem Phasenwinkel zwischen den Spannungs- und
Stromeingängen entspricht. Wenn der Benutzer „Power Factor 3 Element" (Leistungsfaktor 3
Elemente) auswählt, ändert sich die Bezeichnung MIN und MAX in LEAD (+) (Voreilend) und
LAG(-) (Nacheilend) für die Leistungsfaktorwerte. Der Benutzer muss die
Leistungsfaktorwerte LEAD und LAG in die dafür vorgesehenen Bereiche eingeben (in der
Regel sind das die gleichen Wert, z. B. 0,5). Der Leistungsfaktor ist der trigonometrische
Dezimaläquivalentwert des COS des Winkels zwischen V1-Spannung und I1-Strom. Wenn
der Benutzer z. B. die Leistungsfaktorwerte LEAD und LAG im Bildschirm Transducer
Setup (Messwandler-Setup) eingibt, kann die Firmware die erforderlichen Prüfwinkel für die
Werte des Skalenendwerts berechnen. Bei einem LAG-Leistungsfaktor (nacheilend) von 0,5
müsste der Strom der Spannung also um 60° nacheilen. Für die Lead- und Lag-
Phasenwinkel muss die Vektoranzeige so geändert werden, dass die Winkel als ± 180°
werden. Wenn die Standardwinkeldarstellung 0 bis 360 LAG ist, wird der Winkel zwischen
Spannung und Strom als nacheilend betrachtet (Strom folgt Spannung nach). In dieser
Situation können die typischen Testwinkel zwischen 0 und 90 Grad (nacheilend) und 359,9
bis 270 Grad (nacheilend) (90 Grad voreilend) variieren. Das kann für den Benutzer
verwirrend sein. Durch Erzwingen der Anzeige auf ± 180° wird der Test erheblich vereinfacht.
Der Test beginnt bei einem Leistungsfaktor von 1 oder ±0°. Da der Standardwinkel 0° (Null
Grad) beträgt, ist die Berechnung einfach. Die zur Berechnung des Leistungsfaktors
erforderliche Formel lautet:
COS Ð0° = 1,000 Leistungsfaktor
(V1 Ð0° ,I1Ð0°)
Beispiel: Die Standardspannung beträgt 120,00 Volt, der Strom 5 Ampere Wechselstrom und
der Benutzer gibt einen Leistungsfaktor von ±0,3 für die Werte LEAD und LAG ein. Die
Winkel, die für den Messbereichsendwert des Messwandlers erforderlich sind, lauten
180
Teil 81757
Rev 15; Datum: 06/2018