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Siemens SINUMERIK840D sl Handbuch Seite 1287

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Aufträge von PLC an NCK:
Die FCs und FBs, mit denen Aufträge an den NCK übergeben werden, dürfen durch das
PLC-Anwenderprogramm nicht mehr bearbeitet werden, da unter Umständen fehlerhafte
Rückmeldungen auftreten können. Beim Hochlauf der Steuerung muss im
Anwenderprogramm auch solange gewartet werden mit einer Auftragsaktivierung
(z.B. NCK-Daten lesen), bis das Signal NCK-CPU ready gesetzt ist.
2.7.7
Funktionen des Grundprogramms mit Aufruf vom Anwenderprogramm
Allgemeines
Zusätzlich zu den Modulen des Grundprogramms, die am Anfang vom OB 1, OB 40 und OB
100 aufzurufen sind, werden Funktionen bereitgestellt, die an geeigneter Stelle im
Anwenderprogramm aufgerufen und parametriert werden müssen.
Mit diesen Funktionen können z. B. folgende Aufträge von PLC an den NCK übergeben
werden:
• Verfahren von konkurrierenden Achsen (FC 18),
• Starten asynchroner Unterprogramme (ASUPs) (FC 9),
• Anwahl von NC-Programmen (FB 4),
• Steuern der Spindel (FC 18),
• Lesen/Schreiben von Variablen (FB 2, FB 3).
PLC-Grundprogramm solution line (P3 sl)
Funktionshandbuch, Ausgabe 03/2006, 6FC5397-0BP10-1AA0
Hinweis
Hier soll ein Hinweis gegeben werden, die die spätere Kontrolle und Diagnose eines
Funktionsaufrufs (FCs, FBs des Grundprogramms) erleichtern. Hierbei handelt es sich
um FCs, FBs, die über einen Anstoß gesteuert werden (z. B. über Parameter Req, Start,
...) und die als Ausgangsparameter eine Ausführungsquittierung liefern (z. B. über
Parameter Done, NDR, Error, ...). Es sollte eine von anderen Signalen
zusammengefasste Variable gesetzt werden, die den Anstoß für den Funktionsaufruf
herbeiführen. Das Rücksetzen der Startbedingungen darf nur von den Parametern Done,
NDR, Error abgeleitet werden.
Dieses Steuerwerk kann entweder vor oder hinter den Funktionsaufruf platziert werden.
Wenn das Steuerwerk hinter dem Aufruf platziert ist, können die Ausgangsvariablen als
lokale Variablen definiert sein (Vorteil: Reduzierung der globalen Variablen Merker,
Datenvariable und zeitliche Vorteile gegenüber Datenvariable).
Der Anstoßparameter muss eine globale Variable sein (z.B. Merker, Datenvariable).
Im OB 100 sind vom Anwenderprogramm noch aktivierte Aufträge (Parameter Req,
Start, ... := TRUE) bei den genannten Parametern auf Null zu setzen. Durch ein Aus- und
Wiedereinschalten kann ein Zustand mit noch aktivierten Aufträgen entstehen.
2.7 Struktur und Funktionen des Grundprogramms
Ausführliche Beschreibung
2-45

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