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Siemens SIPROTEC 7SD5 Handbuch Seite 237

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Ablauf
7SD5 Handbuch
C53000-G1100-C169-1
2.9 Signalübertragungsverfahren mit Erdkurzschlussschutz (wahlweise)
des Übertragungssignals an der Fehlerstelle so groß sein kann, dass der Empfang
vom anderen Leitungsende nicht unbedingt gewährleistet ist.
Bild 2-105 zeigt das Funktionsschema.
Erdfehler in Vorwärtsrichtung führen zur Auslösung, sofern nicht vom anderen Lei-
tungsende ein Blockiersignal empfangen wird. Wegen möglicher Unterschiede in den
Anregezeiten der Geräte an beiden Leitungsenden und wegen der Übertragungszeit
muss die Auslösung hier mittels T
Ebenfalls um Signalwettläufe zu vermeiden, kann ein einmal erteiltes Sendesignal um
die einstellbare Zeit T
S
Bild 2-105
Funktionsschema des Blockierverfahrens
Bild 2-106 zeigt das Logikdiagramm des Blockierverfahrens für ein Leitungsende.
Die zu blockierende Stufe ist auf vorwärts (RICH. 3I0...) einzustellen, siehe
auch Abschnitt 2.8 unter Randtitel „Signalübertragung mit Erdkurzschlussschutz".
Bei Leitungen mit zwei Enden kann die Übertragung phasenselektiv vorgenommen
werden. Sende- und Empfangskreise arbeiten dann für jede Phase getrennt. Bei Drei-
beinleitungen wird das Sendesignal an beide gegenüberliegenden Enden gesendet.
Die Empfangssignale sind dann mit ODER verknüpft, da bei einem inneren Fehler von
keinem Leitungsende ein Blockiersignal erscheinen darf. Über den Parameter
ANSCHLUSS (Adresse 3202) wird das Gerät informiert, ob es ein oder zwei Gegen-
enden hat.
etwas verzögert werden.
V
verlängert werden.
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