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Richtungsvergleichsverfahren - Siemens SIPROTEC 7SD5 Handbuch

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2 Funktionen
Ein- und Ausschal-
ten
2.9.2

Richtungsvergleichsverfahren

Prinzip
230
Die Vergleichsfunktion kann ein- und ausgeschaltet werden, und zwar über Parameter
3201 SIGNALZUSATZ, über die Systemschnittstelle (sofern vorhanden) und über Bi-
näreingaben (sofern rangiert). Die Schaltzustände werden intern gespeichert (siehe
Bild 2-99) und gegen Hilfsspannungsausfall gesichert. Grundsätzlich kann nur von
dort eingeschaltet werden, wo vorher ausgeschaltet wurde. Hierzu ist es notwendig,
dass die Funktion von allen drei Schaltquellen eingeschaltet ist, um wirksam zu sein.
Bild 2-99
Ein- und Ausschalten der Signalübertragung
Das folgende Verfahren eignet sich sowohl für konventionelle, als auch für digitale
Übertragungsmedien.
Der Richtungsvergleich ist ein Freigabeverfahren. Bild 2-100 zeigt das Funktions-
schema.
Erkennt der Erdkurzschlussschutz einen Fehler in Vorwärtsrichtung, so sendet er zu-
nächst ein Freigabesignal zum Gegenende. Wenn vom Gegenende ebenfalls ein Frei-
gabesignal empfangen wird, wird das Auslösesignal an das Kommandorelais weiter-
gegeben. Voraussetzung für eine schnelle Abschaltung ist also, dass an beiden
Leitungsenden ein Fehler in Leitungsrichtung erkannt wird.
Das Sendesignal kann mit T
Sendesignals ist nur wirksam, wenn der Schutz bereits ein Auslösesignal abgegeben
hat. Dies gewährleistet die Freigabe des anderen Leitungsendes auch dann, wenn der
Erdkurzschluss durch einen anderen unabhängigen Schutz sehr schnell abgeschaltet
wird.
verlängert werden (einstellbar). Die Verlängerung des
S
7SD5 Handbuch
C53000-G1100-C169-1

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