8.6.60 Messung, Füllstand Vorlaufbehälter (analog) (4.4.1.3)
Messung, Füllstand Vorlaufbehälter (analog)
Bedeutung
Der Trockenlaufschutz kann über einen Niveaugeber realisiert
werden, der den Füllstand in einem Behälter auf der Zulaufseite
misst.
Es können zwei Füllstände eingestellt werden:
•
Warnung
•
Alarm + Stopp.
Zudem kann ausgewählt werden, ob die Alarmquittierung und der
Wiederanlauf automatisch oder manuell erfolgen sollen.
Einstellmöglichkeiten
•
Wählen Sie den Analogeingang für diese Funktion aus.
•
Behälterfüllstand für „Warnung".
•
Behälterfüllstand für „Alarm + Stopp".
•
Wiedereinschaltung Manuell oder Auto.
Einstellungen über das Bedienfeld
•
Einstellung > Überwachungsfunktionen >
Trockenlaufschutz > Messung, Füllstand Vorlaufbehälter
(analog) > Analogeingang parametrieren. Die Bildschirmseite
„Analogeingänge" (4.3.8) wird angezeigt.
1. Ordnen Sie dem Eingang die Funktion „Füllstand,
vordruckseitig" zu.
2. Drücken Sie 3 × auf .
3. Wählen Sie Folgendes aus: Aktiviert.
4. Wählen Sie den entsprechenden Füllstand aus und geben Sie
einen Wert ein:
• Warnung.
• Alarm + Stopp.
5. Wählen Sie die Art der Alarmquittierung aus: Manuell oder
Auto.
Werkseinstellung
Die Funktion ist deaktiviert.
Weitere Informationen
8.6.30 Analogeingänge (4.3.8)
8.6.61 Min. Druck (4.4.2)
Min. Druck
Bedeutung
Bei Druckerhöhungsanwendungen wird der Ausgangsdruck
überwacht. Bei allen anderen Anwendungen wird der Systemdruck
überwacht. Die CU 352 reagiert, falls der Druck für eine bestimmte,
voreingestellte Zeit unter einen einstellbaren Mindestwert sinkt.
Die Überwachung des Mindestdrucks erfolgt, indem eine
Störmeldung ausgegeben wird, sobald der Enddruck unter den
eingestellten Mindestdruck sinkt.
Sie können einstellen, ob als Reaktion nur eine Warnung
ausgegeben oder ein Alarm ausgelöst werden soll, der die Pumpen
abschaltet. Das Abschalten der Pumpen kann vorteilhaft sein, wenn
die Anlage als Teil eines Bewässerungssystem eingesetzt wird. Hier
kann die Ursache für einen niedrigen Ausgangsdruck ein Rohrbruch
sein, der zu einem extrem hohen Verbrauch bei sehr geringem
Gegendruck führt. In diesen Fällen sollte die Anlage abgeschaltet
und eine Alarmmeldung ausgegeben werden. Das Quittieren des
Alarms muss dabei manuell erfolgen.
Es kann eine Anlaufverzögerung eingestellt werden, die dafür sorgt,
dass die Anlage Druck aufbauen kann, bevor die Funktion aktiviert
wird. Außerdem kann eine Zeitverzögerung eingestellt werden,
die vorgibt, wie lange der Enddruck unter dem eingestellten
Mindestdruck liegen darf, bevor der Alarm aktiviert wird.
Einstellmöglichkeiten
•
Mindestdruck innerhalb des Messbereichs des primären
Sensors.
•
Aktivieren der Abschaltfunktion, wenn der Druck unter den
Mindestdruck sinkt.
•
Zeitverzögerung der Funktion beim Start.
•
Zeitverzögerung der Funktion im Betrieb.
Einstellungen über das Bedienfeld
•
Einstellung > Überwachungsfunktionen > Min. Druck >
Aktiviert.
1. Stellen Sie Folgendes ein: Min. Druck.
2. Wählen Sie Folgendes aus: Alarm + Stopp bei min. Druck.
3. Stellen Sie Folgendes ein:
• Zeitverzögerung der Funktion beim Start
• Zeitverzögerung der Funktion im Betrieb.
Werkseinstellung
Die Funktion ist deaktiviert.
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