Weitere Informationen
8.6.24 Stoppfunktion (4.3.1)
8.6.25 Pilotpumpe (4.3.2)
8.6.26 Sanfter Druckaufbau (4.3.3)
8.6.27 Notbetrieb (4.3.5)
8.6.28 Digitaleingänge (4.3.7)
8.6.30 Analogeingänge (4.3.8)
8.6.33 Digitalausgänge (4.3.9)
8.6.35 Analogausgänge (4.3.10)
8.6.37 Zählereingänge (4.3.11)
8.6.38 Min.-, Max.- und benutzerdefinierter Betrieb (4.3.14)
8.6.42 Kennliniendaten Pilotpumpe (4.3.18)
8.6.43 Pumpenkennliniendaten (4.3.19)
8.6.45 Steuermodus (4.3.20)
8.6.46 Konstanter Vordruck (4.3.22)
8.6.47 Förderstromabschätzung (4.3.23)
8.6.48 Reduzierter Betrieb (4.3.24)
8.6.49 Einstellungen Mehrzwecksensor (4.3.25)
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8.6.24 Stoppfunktion (4.3.1)
Stoppfunktion
Beschreibung
Diese Funktion wird in der Regel bei Konstantdruckanwendungen
verwendet. Sie ermöglicht es, die letzte Pumpe abzuschaten, wenn
kein oder nur wenig Wasser entnommen wird.
Die Funktion dient dazu
•
Energie zu sparen
•
das Erwärmen der Wellendichtungsflächen durch erhöhte
mechanische Reibung infolge von unzureichender Kühlung
durch das Fördermedium zu verhindern
•
ein Aufheizen des Fördermediums zu verhindern
Wenn eine Pilotpumpe angeschlossen ist, gelten die
Parameter der Abschaltfunktion für die Pilotpumpe und
nicht für die Hauptpumpe, da die Pilotpumpe die letzte
Pumpe ist, die in Betrieb ist.
Die Beschreibung der Stoppfunktion gilt für alle Anlagen mit
drehzahlgeregelten Pumpen.
H
Q
EIN/AUS-Druckband
Pos.
Beschreibung
A
EIN/AUS-Steuerung (Energiesparmodus)
B
Normalbetrieb
C
EIN/AUS-Druckband
Ist die Stoppfunktion aktiviert, wird der Betrieb kontinuierlich
überwacht, um geringe Förderströme erkennen zu können. Stellt
die CU 352 fest, dass kein oder nur ein geringer Förderstrom (Q <
Q
) vorliegt, wechselt die letzte in Betrieb befindliche Pumpe vom
min
Konstantdruckbetrieb in den EIN/AUS-Betrieb.
Vor dem Abschalten erhöht die Pumpe den Druck auf einen Wert,
der der Gleichung „H
+ (Anordnung oberhalb des Sollwerts/
Soll
100) × EIN/AUS-Druckband" entspricht. Die Pumpe wird neu
gestartet, wenn der Druck folgenden Wert erreicht: H
minus
Einst.