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Projektierung - Siemens SINUMERIK 828D Handbuch

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Projektierung

Die Wirkungsweise und Parametrierung der Funktion wird bestimmt durch das
Maschinendatum:
MD20470 $MC_CPREC_WITH_FFW (Programmierbare Konturgenauigkeit)
Wert
0
1
2
3
Bei den Funktionsvarianten MD20470 = 2 oder 3 geht die Steuerung davon aus, dass es eine
Ruckfilter-Zeitkonstante (MD32410 $MA_AX_JERK_TIME) gibt, bei der die Einstellung der
Regelstrecke mit Vorsteuerung einen vernachlässigbar kleinen Konturfehler erzeugt. Dieser
Wert muss in das Maschinendatum MD32415 $MA_EQUIV_CPREC_TIME (siehe
"Parametrierung") eingetragen werden.
Zur Berechnung des Konturfehlers auf Grundlage des eingestellten Ruckfiltertyps (MD32402
$MA_AX_JERK_MODE) wird folgender Wert verwendet:
● bei aktiver Vorsteuerung die Differenz:
MD32410 $MA_AX_JERK_TIME - MD32415 $MA_$MA_EQUIV_CPREC_TIME
● ohne Vorsteuerung der volle Wert aus MD32410 $MA_AX_JERK_TIME
Dieses Vorgehen erlaubt dem Inbetriebnehmer, von einer zunächst genauen, aber
möglicherweise zu harten Einstellung durch eine Erhöhung der Ruckfilter-Zeitkonstanten zu
einer weicheren Einstellung mit kontrolliertem Genauigkeitsverlust zu wechseln.
Einschränkungen:
● Die Funktion arbeitet nicht mit dem Ruckfiltertyp "Bandsperre"
(MD32412 $MA_AX_JERK_MODE = 3).
● Die Funktionsvarianten MD20470 = 2 oder 3 sind in erster Linie für die Verwendung mit
Vorsteuerung gedacht. Ist eine der beiden Funktionsvarianten bei ausgeschalteter
Vorsteuerung aktiv, wird ein Konturfehler addiert, der sich aus dem K
Bahngeschwindigkeit wird dabei wesentlich stärker reduziert.
Sonderfunktionen
Funktionshandbuch, 01/2015, 6FC5397-2BP40-5AA2
Bedeutung
Die Funktion "Programmierbare Konturgenauigkeit" ist bei gleichzeitig aktiver Vorsteuerung
unwirksam.
Die Funktion "Programmierbare Konturgenauigkeit" ist auch bei Vorsteuerung wirksam.
Die Absenkung der Bahngeschwindigkeit wird bei aktiver Vorsteuerung auf Grundlage des
effektiven K
-Faktors mit Vorsteuerung berechnet.
V
Wie 1, die Funktion wird aber mit MD32415 $MA_EQUIV_CPREC_TIME (Zeitkonstante für
die programmierbare Konturgenauigkeit) parametriert.
Das Ruckfilter wird korrekt eingerechnet. Das Settingdatum SD42450 $SC_CONTPREC be‐
stimmt den erlaubten Konturfehler (siehe "Parametrierung").
Wie 2, aber eine eventuell mit CTOL programmierte Konturgenauigkeit hat Vorrang vor
SD42450 $SC_CONTPREC.
Das Ruckfilter wird korrekt eingerechnet. Die programmierte Konturtoleranz CTOL bestimmt
den erlaubten Konturfehler (siehe "Parametrierung"). $SC_CONTPREC ist nur dann relevant,
wenn CTOL nicht programmiert wurde.
K6: Konturtunnel-Überwachung
4.3 Programmierbare Konturgenauigkeit
-Faktor ergibt. Die
V
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