E/A-SIGNALSTEUERUNG UND
SIGNALFUNKTIONEN
6.3
Einzelheiten der E/A-Signalfunktionen
Eine für die Eingangssignale dieser Steuerung zur Verfügung gestellte Eingangszeitkonstante
verhindert Störungen durch Prellen, Störungen, usw.
Mit Ausnahme bestimmter Signale erfolgt das Schalten der einzelnen Eingangssignale,
nachdem das betreffende Signal kontinuierlich mindestens 6 ms lang empfangen wurde. Wird
ein Eingang zum Beispiel von AUS nach EIN umgeschaltet, erkennt die Steuerung erst nach 6
ms, dass das Eingangssignal EIN ist. Das gleiche gilt, wenn ein Eingangssignal von EIN nach
AUS umschaltet (Abb. 1).
Eingangssignal
Erkennung durch
Steuerung
Abbildung 6-4 Einzelheiten der E/A-Signalfunktionen
6.3.1 Einzelheiten zu den einzelnen Eingangssignalen
Start (CSTR)
Beim Erkennen einer steigenden (AUS → EIN) Flanke dieses Signals liest die Steuerung den
Zielpunkt als ein aus vier Bits bestehender Binärcode von PC1 bis PC8 (oder sechs Bits von
PC1 bis PC32 in der 64-Punkt-Positionierungseinstellung) und führt eine Positionierung zur
Position der entsprechenden Positionsdaten durch.
Vor der Ausgabe eines Startbefehls müssen alle Betriebsparameter (z.B. Position und
Geschwindigkeit) im nichtflüchtigen Speicher der Steuerung eingestellt sein.
Wird ein Startbefehl ausgegeben, ehe nach dem Einschalten der Spannung eine
Referenzpunktfahrt durchgeführt wurde (das Ausgangssignal HEND ist AUS), führt die
Steuerung automatisch eine Referenzpunktfahrt durch, ehe sie auf die Position fährt.
Antrieb EIN (SON
Der Antrieb bleibt EIN, solange dieses Signal EIN ist.
Verwenden Sie dieses Signal, wenn die SPS die EIN/AUS-Steuerung des Antrieb als Teil eines
systemübergreifenden Sicherheitskreises ausführen muss.
Der Anwenderparameter Nr. 21, der festlegt, ob dieses Signal freigegeben oder gesperrt wird,
muss immer gesetzt sein.
Setzen Sie ihn auf "0: [Freigabe]", wenn das Signal SON benutzt wird, oder auf "1: [Sperre]",
wenn das Signal nicht benutzt wird.
Hinweis:
Wird bei einem Fehler das Signal SON während einer Bewegung AUS geschaltet,
verzögert die Linearachse mit NOT-AUS-Drehmoment auf Stopp. Danach wird der
Antrieb abgeschaltet.
Robo Zylindersteuerung
Dokument BA
nicht erkannt
6 [ms]
RCP2
nicht erkannt
6 [ms]
6-8