Kalibration
Übersicht über die automatische Kalibration (Auto-Cal)
Probenkapazität von Auto-Cal
Auto-Cal-Methodik
6-36
Im Programm Auto-Cal (Automatische Kalibration) können, wie aus
der nachfolgenden Tabelle hervorgeht, bis zu zehn Probenläufe mit bis
zu zehn verschiedenen Proben durchgeführt werden.
Probenkapazität des Programms zur automatischen Kalibration
Probentyp
Höchst-
zahl der
Proben
Vollblut
10
Handels-
üblicher
10
Kalibrator
Auf der Grundlage aller akzeptablen Daten berechnet das Programm
zur automatischen Kalibration automatisch einen Kalibrationsfaktor.
(Bei der Berechnung neuer Faktoren wird 1,000 als Referenz verwen-
det.)
ANMERKUNG: Da das Gerät 1,000 als Referenz verwendet,
kann es vorkommen, daß im Modus Auto-Cal ermittelte
Ergebnisse nicht mit den zuvor im Modus RUN (Probenlauf)
ermittelten Ergebnisse übereinstimmen. Dies ist KEIN Anzei-
chen für einen Gerätefehler.
Neue Kalibrationsfaktoren werden für jeden Parameter durch Ver-
gleich des entsprechenden Mittelwertes mit dem für diese Probe einge-
gebenen Referenzwert berechnet. Wird mehr als eine Probe verwendet,
werden für jede Probe die Faktoren aller Parameter berechnet. Zur
Ermittlung des endgültigen Kalibrationsfaktors eines gegebenen Para-
meters wird der Durchschnitt dieser Faktoren berechnet.
ANMERKUNG: Erfolgt die Kalibration mit Vollblut, muß der
WBC-Referenzwert für WIC und WOC eingegeben werden,
damit die Kalibrationsfaktoren für beide Parameter berechnet
werden können.
Das Programm ermittelt die prozentuale Abweichung zwischen dem
vorhandenen Kalibrationsfaktor und dem neu berechneten Kalibra-
tionsfaktor. Der Bediener kann die neuen Faktoren auf der Grundlage
der Kalibrationskriterien annehmen oder zurückweisen, die in der
Übersicht in Tabelle 6.1, Kalibrationskriterien, angegeben sind.
Maximale Anzahl aufeinanderfolgender
Probenläufe
Offenes
Geschlossenes System
System
(nur beim Closed Sampler)
10
10
CELL-DYN
77-1566/R5 — Februar 2000
Kapitel 6
5
5
®
3500 Bedienungsanleitung