Allgemeine Systemfunktionen
RBC-/PLT-Analyse
Korrektur des Koinzidenzverlustes
RER
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Bei der Messung kann es vorkommen, daß zwei oder mehr Zellen
gleichzeitig in den Meßbereich der Meßöffnung gelangen. Die in
diesem Fall hervorgerufene Veränderung des Widerstandes löst nur
einen Impuls aus, allerdings von sehr hoher Amplitude und
vergrößertem Impulsbereich, so daß es scheint, als habe nur eine
einzige große Zelle die Meßöffnung passiert. Die ermittelte Zellzahl ist
somit falsch erniedrigt. Diese verminderte Zählung wird als Koinzi-
denzverlust bezeichnet und läßt sich statistisch vorhersagen, da sie in
direktem Zusammenhang mit dem tatsächlichen Volumen der
Meßöffnung und der Menge der Verdünnung steht. Jede ermittelte
RBC- und PLT-Gesamtzahl wird automatisch um den Koinzidenz-
verlust korrigiert.
RER (Red Cell Editing Ratio) ist ein Verfahren zur Impulsaufbereitung
für RBC-Impulse, das vor der Ableitung des MCV (mittleres Zellvo-
lumen) durchgeführt wird. Atypische Impulse, die bei einem nichta-
xialen Koinzidenzereignis der Erythrozyten durch die Meßöffnung
auftreten können, werden vom Gerät ausgeglichen. Diese Impulse
gehen zwar in die RBC-Zählung ein, werden jedoch nicht in die
Bestimmung der RBC-Größenverteilung einbezogen.
Kapitel 3
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CELL-DYN
3500 Bedienungsanleitung
56-7502/R6 — Februar 2007