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Allgemeine Systemfunktionen
WBC-Analyse
WIC-Meßvorgang
3-12
Der Zählzyklus wird ausgelöst, wenn der Meniskus den oberen Sensor
erreicht und gestoppt, sobald der Meniskus den unteren Sensor
erreicht. Die Zeit, die der Meniskus benötigt, um vom oberen zum
unteren Sensor zu gelangen, wird als WIC Count Time (WIC-Zählzeit)
bezeichnet. Nach dem Start des Zählzyklus wird vom Prozessor
ebenfalls die Zeit gemessen, die der nächste Meniskus benötigt, um
den oberen Sensor zu erreichen. Diese Zeitspanne wird als WIC Upper
Metering Time (obere WIC-Meßzeit) bezeichnet.
Die WIC Count Time (
werden automatisch überwacht, um gegebenenfalls Abweichungen
von den Sollwerten festzustellen. Derartige Abweichungen können
durch eine Verschmutzung der Meßöffnung, Vakuumschwankungen
und Luftblasen in der Volumenmeßeinheit hervorgerufen werden.
Wird eine signifikante Abweichung festgestellt, erscheint am Monitor
der Datenstation in der Hinweiszeile des Menüs RUN die Meldung WIC
METERING FAULT - CLOG (WIC-Meßfehler - Verstopfung) oder
FLOW ERROR (Durchflußfehler). Gleichzeitig werden sowohl die WBC-
als auch die Differenzierungsdaten unterdrückt.
Am Ende eines Zyklus wird die WIC Count Time an der Datenstation
im Menü RUN (Probenlauf) unter und hinter den BASO-Ergebnissen
angezeigt. Bei Feststellung eines WIC-Meßfehlers wird eine der beiden
folgenden Meldungen angezeigt und ausgedruckt: WIC CLOG
erscheint, wenn die Zeitspanne zu lang ist, und WIC FLOW ERROR
erscheint, wenn die Zeitspanne zu kurz ist. Bei einem WIC-Meßfehler
wird sowohl die WIC Count Time (WCT) als auch die WIC Upper
Metering Time (WUT) ausgedruckt.
Die WIC-/HGB-Verdünnung im Verhältnis 1 : 301 gelangt zunächst in
die Mischkammer des Von-Behrens-WIC-Transducers, wo die
Mischung durch Luftblasen erfolgt. 200 µl dieser Verdünnung werden
mittels Vakuum durch die 100 µl große Meßöffnung gesaugt. Die
Leukozyten werden durch Widerstandsmessung gezählt. Liegt der
erzeugte Impuls über der unteren WBC-Schwelle (Kanal 40), wird er
als ein WBC registriert. Die Daten der WIC-Zählung werden ebenfalls
in einem 256-Kanal-Histogramm gespeichert, wobei ein Kanal 0,5 fl
entspricht.
Nach Durchströmen der Meßöffnung bewegen sich die Zellen frei und
könnten daher hinter den Meßbereich rezirkulieren und so ein zweites
Mal gezählt werden, wodurch die Zählung falsch erhöht wäre. Durch
die in der Zählkammer des Von-Behrens-WIC-Transducers befindliche
Von-Behrens-Platte wird ein solcher, durch rezirkulierende Zellen
hervorgerufener Effekt so gering wie möglich gehalten.
Der WIC-Wert wird um den Koinzidenzverlust korrigiert (siehe weiter
oben in diesem Kapitel) und per Algorithmus mit dem WOC-Wert
verglichen.
) und die WIC Upper Metering Time (
WCT
CELL-DYN
Kapitel 3
WUT
®
3500 Bedienungsanleitung
56-7502/R6 — Februar 2007
)

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