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LANCOM LCOS 9.00 Referenzhandbuch Seite 751

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Referenzhandbuch
12 Wireless LAN – WLAN
Um die von der Antenne abgestrahlte Leistung möglichst vollständig auf die empfangende Antenne abzubilden, muss
die Fresnel-Zone 1 frei bleiben. Jedes störende Element, das in diese Zone hineinragt, beeinträchtigt die effektiv übertragene
Leistung deutlich. Dabei schirmt das Objekt nicht nur einen Teil der Fresnel-Zone ab, sondern führt durch Reflexionen
zusätzlich zu einer deutlichen Reduzierung der empfangenen Strahlung.
Der Radius (R) der Fresnel-Zone 1 berechnet sich bei gegebener Wellenlänge der Strahlung ( ) und der Distanz zwischen
Sender und Empfänger (d) nach folgender Formel:
R = 0,5 * (  * d)
Die Wellenlänge beträgt im 2,4 GHz-Band ca. 0,125 m, im 5 GHz-Band ca. 0,05 m.
Beispiel: Bei einer Distanz zwischen den beiden Antennen von 4 km ergibt sich im 2,4 GHz-Band der Radius der
Fresnel-Zone 1 zu 11 m, im 5 GHz-Band nur zu 7 m.
Damit die Fresnel-Zone 1 frei und ungestört ist, müssen die Antennen das höchste Störobjekt um diesen Radius überragen.
Die gesamte erforderliche Masthöhe (M) der Antennen ergibt sich nach folgendem Bild zu:
M = R + 1m + H + E (Erdkrümmung)
Die Höhe der Erdkrümmung (E) ergibt sich bei einer Distanz (d) zu E = d² * 0,0147 – bei einer Distanz von 8 km also
immerhin schon fast 1m!
Beispiel: Bei einer Distanz zwischen den beiden Antennen von 8 km ergibt sich im 2,4 GHz-Band die Masthöhe über
dem höchsten Störobjekt von ca. 13 m, im 5 GHz-Band zu 9 m.
Antennen-Leistungen
Die Leistungen der eingesetzten Antennen müssen so ausgelegt sein, dass eine ausreichende Datenübertragungsrate
erreicht wird. Auf der anderen Seite dürfen die länderspezifischen gesetzlichen Vorgaben für die maximal abgestrahlten
Leistungen nicht überschritten werden.
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