Kapitel 11
Probenlauf mit Kontrollen
CELL-DYN
®
3200 Bedienungsanleitung
48-1868/R9 - Januar 2009
Die von den Herstellern angegebenen Vertrauensbereiche sind in der Regel zu
breit, um eine effektive Qualitätskontrolle zu gewährleisten.
Labor eigene akzeptable Bereiche festlegen. Diese Bereiche können durch
Auswertung der Daten über drei bis sechs Monate (Daten eines Interlabor-QC-
Programms können hierzu auch verwendet werden) einer bestimmten Kontroll-
konzentration ermittelt werden. Der Durchschnitt der einzelnen SD (Standardab-
weichungen) lässt sich wie folgt berechnen:
Durchschnitts-SD =
N =
Anzahl der innerhalb einer Gruppe ermittelten Werte
SD =
Standardabweichung der innerhalb dieser Gruppe ermittelten Werte
i
=
letzte Gruppe von Werten
Die sich daraus ergebende Langzeit-Standardabweichung des Gerätes und der
laborintern berechnete Mittelwert für jede Charge sollten zur Überwachung der
Geräteleistung verwendet werden.
ANMERKUNG: Bei der Eingabe von laborspezifischen Bereichen dürfen die im
Bildschirm Eingabe QC-Grenzwerte angegebenen Grenzwerte
nicht über- oder unterschritten werden. Eine Beschreibung
dieses Bildschirms enthält Kapitel 5, Bedienungsanwei-
sungen, Abschnitt: Hinweise zu den Einstellungen, Menü
QC-Grenzwerte.
Zur Durchführung von Qualitätskontrollprüfungen auf dem CELL-DYN 3200
System empfiehlt Abbott die Verwendung von CELL-DYN Kontrollmaterialien.
Vor der Analyse von Patientenproben mindestens zwei Konzentrationen einer
Kontrolle bestimmen. Darüber hinaus sollten Kontrollen nach folgenden Arbeits-
schritten analysiert werden:
• Nach der Kalibration (Bestätigungsschritt).
• Nach Abschluss der täglichen Startroutine.
• Nach dem Wechsel einer Reagenziencharge.
• Nach Wartungsarbeiten, einem Anruf beim Kundendienst oder dem Aus-
wechseln von Komponenten.
• Nach Feststellung eines ungewöhnlichen Trends oder einer Verschiebung
(Shift) bei den Patientenergebnissen.
• In Übereinstimmung mit dem laborinternen Protokoll für die Qualitätskon-
trolle.
• Gemäß den gesetzlichen Vorschriften.
Anleitung zur Qualitätskontrolle
× SD
× SD
2
2
(N
) + (N
) + ...+ (N
1
1
2
2
(N
+ N
+ ...+ N
1
2
Qualitätskontrolle
Daher sollte jedes
1
× SD
2
)
i
i
) − 1
i
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