Kapitel 3
Probenansaugung
Probensegmente
RBC-/PLT-Analyse
CELL-DYN
®
3200 Bedienungsanleitung
68-4284/R4 - Oktober 2002
Übersicht über den Probenanalysezyklus
ANMERKUNG: Die in diesem Abschnitt angegebenen Volumina für Proben
und Reagenzien sind Sollwerte. Durch geringe gerätebedingte
Unterschiede kann es zu Abweichungen dieser Volumina
kommen, die jedoch über die werkseitig vorgegebenen,
internen Verdünnungsfaktoren ausgeglichen werden.
Die Probe wird entweder in der Betriebsart Probennahme aus offenen oder Proben-
nahme aus geschlossenen Probenröhrchen in das Scherventil angesaugt. Bei der
Probennahme aus offenen Probenröhrchen beträgt das Probenvolumen 150 µl und
bei der Probennahme aus geschlossenen Probenröhrchen 240 µl.
Das Scherventil dreht sich und trennt die angesaugte Vollblutprobe dabei in
folgende drei Volumina. Die Ansaugvolumina betragen:
20 µl für die WBC-Verdünnung
1,67 µl für die RBC-/PLT-Verdünnung
12 µl für die HGB-Verdünnung
1. Während das RBC-/PLT-Probensegment von 1,67 µl vom Scherventil in
Richtung RBC-Mischkammer geleitet wird, gibt die Verdünnungsmittel-/
Sheath-Reagenzspritze 2,79 ml Verdünnungsmittel durch das Scherventil
hinzu.
2. Das Probensegment und das Verdünnungsmittel werden anschließend in die
RBC-/PLT-Mischkammer transportiert, wo die verdünnte Probe durch
Verwirbelung gemischt wird. Das endgültige Verdünnungsverhältnis beträgt
1:1675.
3. Durch die Schlauchpumpe für den Probentransfer wird die RBC-/PLT-
Verdünnung aus der RBC-/PLT-Mischkammer zur Probenzuführung der
optischen Durchflussküvette transportiert.
4. Nun wird Verdünnungsmittel/Sheath-Reagenz, das im Sheath-Reagenz-
Reservoir unter konstantem Druck steht, in die optische Durchflussküvette
abgegeben.
5. Anschließend gibt die Probendosierspritze 24 µl RBC-/PLT-Verdünnung in
die Durchflussküvette ab. Die RBC-/PLT-Verdünnung hat einen geringeren
Druck (und damit eine geringere Fließgeschwindigkeit) als das Verdün-
nungsmittel/Sheath-Reagenz.
Allgemeine Systemfunktionen
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