Kapitel 3
1 Probenzuführung
2 Sheath-Reagenz-
strom
3 Probenstrom
4 Fokussierter Laser-
strahl
5 Verschiedene Streu-
lichtwinkel
Abbildung 3.2
Optische Durchflussküvette
Optische Durchflussküvette
CELL-DYN
®
3200 Bedienungsanleitung
68-4284/R4 - Oktober 2002
Die von den Detektoren erfassten Daten liegen zunächst im Listmodus vor. In
diesem Format werden die nach Kanälen geordneten Daten der vier Streulicht-
winkel gespeichert. Die Daten werden dann zur Bestimmung der WOC-Differen-
zierung und der RBC-, PLT- und NOC-Zählung herangezogen. Die auf Diskette im
Listenformat gespeicherten Daten lassen sich jederzeit zu Scattergrammen aufbe-
reiten oder bei einer Überprüfung mit weiteren Algorithmen auswerten.
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Bei einem Flow-Zytometer wird die Zellsuspension von der Mischkammer durch
einen Probenschlauch in eine spezielle Durchflussküvette mit einer schmalen
Öffnung an der Spitze transportiert. Die Zellsuspension wird dann in einen Strom
schnellfließender, zellfreier Flüssigkeit (Sheathflüssigkeit) abgegeben. Da sich
die Fließgeschwindigkeit der beiden Flüssigkeiten unterscheidet, findet keine
Vermischung statt. Der spezielle Aufbau der Durchflussküvette und die Fließge-
schwindigkeit der Sheath-Flüssigkeit bewirken, dass die Zellen hintereinander in
einer Reihe strömen. Dieser Vorgang wird als hydrodynamische Fokussierung
bezeichnet. (Die optische Durchflussküvette ist in Abbildung 3.2 dargestellt.)
Beim Eintritt der Zellen in den sensitiven Messbereich (spezifischer Messbereich)
passieren sie den Laserstrahl. Die verschiedenen Zelltypen streuen das Laserlicht
in unterschiedliche Raumwinkel, woraus sich Informationen über die Zellgröße,
die innere Zellstruktur, die Granularität und die Oberflächenmorphologie ableiten
lassen. Die von den Zellen ausgehenden optischen Signale werden erfasst und in
elektrische Impulse umgewandelt, die dann vom Rechner gespeichert und ausge-
wertet werden.
Allgemeine Systemfunktionen
Flow-Zytometrie
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