Kapitel 3
Tabelle 3.4 Probentypen (Fortsetzung)
Deskriptor/
Markierung
RBC MORPH*
Ein oder mehrere der folgenden Para-
meter liegen außerhalb der Sollwerte:
MCV < 80 fl oder > 100 fl
MCH < 25 pg oder > 34 pg
MCHC < 29 g/dl oder > 37 g/dl
RDW > 18,5 %
LRI*
1. Die Interferenz im Bereich der unte-
2. Zu viel Interferenz zwischen Hinter-
3. Zu viel Hintergrundrauschen im Be-
ANMERKUNG:
LRI kann ausgelöst sein durch:
Ablagerungen
Kontaminiertes Reagenz
Kleinste Luftblasen
Verschmutztes Verdünnungsmittel/
Sheath-Filter
URI*
1. Die Interferenz im Bereich der oberen
2. PLT-Aggregatzählung (PLT-Aggrega-
Die Markierung URI kann ausgelöst sein
durch:
LURI*
Sowohl im oberen als auch im unteren
Bereich des PLT-Histogramms sind In-
terferenzen vorhanden.
* Diese Markierungen werden auch bei RRBC, FWBC und QC-Proben ausgelöst. Informationen zu
"
und
Vorgeschlagene Maßnahme" entnehmen Sie bitte der Tabelle
CELL-DYN
®
3200 Bedienungsanleitung
56-0371/R8 - November 2004
Probentyp Patient
Ursache
ren Schwelle (2 fl-3 fl) ist größer als
25 % der PLT-Zählung.
grundrauschen und PLT-Population.
reich der 0°-Schwelle.
Schwelle (15 fl-35 fl) ist größer als
25% des PLT-Peaks.
te) > 15 % der PLT-Zählung.
Mikrozytäre Erythrozyten
Schistozyten
Riesenthrombozyten
Sichelzellen
Thrombozytenaggregate
Allgemeine Systemfunktionen
Funktionsmeldungen und Markierungen (Flags)
Vorgeschlagene Maßnahme
1. Einen gefärbten Ausstrich auf eine atypi-
sche Morphologie der Erythrozyten oder
Thrombozyten überprüfen und die laborin-
ternen Prüfkriterien befolgen.
2. Falls der Verdacht besteht, daß NRBCs
oder RRBCs vorhanden sind, die Probe im
NOC-Modus durchführen.
A. Die Probe wiederholen. Bleibt die Markie-
rung dennoch bestehen, einen Ausstrich
untersuchen und die PLT-Zählung überprü-
fen.
B. Bleibt die Markierung auch bei nachfolgen-
den Proben bestehen, die Leerwertzählung
der Thrombozyten überprüfen. Überschrei-
tet die Hintergrundzählung die Spezifikatio-
nen, die entsprechenden
Fehlerbehebungsmaßnahmen durchfüh-
ren.
A. Das MCV-Ergebnis, das PLT-Histogramm
und das Scattergramm überprüfen.
B. Zeigt das Scattergramm eine Überlappung
bei den RBC- oder PLT-Populationen oder
liegt eine Population oberhalb der Throm-
bozytenstreuung, zur Suche nach der Ur-
sache der Interferenz einen Ausstrich
untersuchen und die PLT-Zählung bestäti-
gen.
Die bei LRI- und URI-Markierungen angege-
benen Maßnahmen befolgen.
"
Probentyp Patient".
"
Ursache"
3-35