93014.15.12
Hoher Sammelbehälterdruck
Xe-70M Bildschirmtext: Hoher Sammelbehälterdruck
Tritt auf, wenn der Kompressor läuft und einer der folgenden 3
Zustände vorliegt: (1) Der Sammelbehälterdruck liegt um 1,7 bar (25
psi) (2,2 bar (32 psi) bei aktiviertem Trockner) über dem Zieldruck. (2)
Der gemessene Abscheiderdruckabfall liegt über 1,7 bar (25 psi) und
der Anlagen-Förderdruck beträgt mindestens (4,5 bar) 65 psi. (3) Der
Sammelbehälterdruck liegt bei einer Maschine mit einem Nenndruck von 9,9
bar (145 psi) über 11,6 bar (169 psi).
Beachten Sie, dass die Werkseinstellung „3APT aktivieren" eingeschaltet (ON)
sein muss, damit diese Warnung auftritt.
VSD-Initialisierungsfehler
Xe-70M Bildschirmtext: Antriebsinitialisierungsfehler
Tritt auf, wenn das Steuergerät nach den Start oder Neustart den Anrieb
nicht ordnungsgemäß einrichten kann. Das Steuergerät versucht 10 Mal,
einen Parameter in den Antrieb zu schreiben, und nach diesen 10 erfolglosen
Versuchen wird diese Auslösung registriert.
Xe-70M Bildschirmtext: VSD-Kommunikation Ausnahme
Tritt auf, wenn das Steuergerät ungültige Kommunikationssignale vom
VSD empfängt. Weitere Informationen fi nden Sie in der Anleitung zur
Fehlersuche.
Start Inhibit List (Liste Starthemmungen)
High Airend Discharge Temperature (Hohe Verdichter-uslasstemperatur)
Xe-70M Bildschirmtext: Hohe A/E-Auslasstemperatur
Diese Meldung erscheint, wenn 2ATT 95 % von 228°F übersteigt.
Hoher Sammelbehälterdruck
Xe-70M Bildschirmtext: Hoher Sammelbehälterdruck
Tritt auf, wenn der Sammelbehälterdruck (3APT) 1,7 bar (25 psi) oder mehr
über dem Kompressor-Nenndruck liegt.
Beachten Sie, dass die Werkseinstellung „3APT aktivieren" eingeschaltet (ON)
sein muss, damit diese Warnung auftritt.
VSD-Initialisierung
Xe-70M Bildschirmtext: VSD-Initialisierung
Tritt auf, wenn das VSD des Kompressors nicht auf die Verbindungsversuche
des Steuergeräts antwortet.
Ausl.-verlauf
Seiten 1 Bis Maximal 3
Abbildung 105 : Ausl.-verlauf
Die Seiten im Auslösungs-Ereignisordner dokumentieren die letzten
15 Auslöseereignisse des Steuergeräts und versehen diese mit einem
Zeitstempel. Die Auslösungen werden in der Reihenfolge ihres Auftretens
festgehalten, wobei Nummer eins das neueste und Nummer 15 das am
weitesten zurückliegende ist. Bei einem neuen Fehler wird dieser die
Nummer 1, und alle anderen werden um eine Nummer verschoben.
Die Seitenzahlen in der Titelleiste dienen dazu, die Ereignisse zu durchlaufen;
jede Seite zeigt bis zu sieben Ereignisse an. Die erste Seite zeigt die Ereignisse
von eins bis fünf an, Seite zwei, die Ereignisse von sechs bis zehn, usw.
Die folgenden Punkte erzeugen einen Eintrag in das Fehlerprotokoll.
•
Auslösungen
80447188 Rev B
Aktive Auslösungen werden mit einem blinkenden Auslöse-Symbol
angezeigt, während bei bestätigten Auslösungen das Symbol nicht blinkt.
Der Auslösungsregister zeichnet außerdem die Daten des Kompressors
zum Zeitpunkt einer Auslösung auf, um die Diagnose und Fehlersuche
zu erleichtern. Durch Navigieren zum Auslösungs-Eintrag und Drücken
der rechten Navigationstaste wird das Dialogfenster „Auslösungsregister"
angezeigt.
Abbildung 106 : Ausl.-verlau
Drücken Sie bei aktiviertem Dialogfenster die Pfeiltasten nach links und
rechts, um durch die angezeigten Daten zu blättern. Die Bezeichnung der
Auslösung wird jeweils im Titelbalken des Dialogfensters angezeigt. Drücken
Sie auf Enter, wenn Sie fertig mit dem Durchsehen der Daten sind, um zurück
zum Bildschirm Auslösungsregister zu gelangen.
Wartungsordner
Seite 1 – Filterstatus
Abbildung 107 : Filterstatus
Diese Seite zeigt den Status der Filter an. Je nach Diagnosemeldungen ist
der Filterstatus entweder „OK" oder „Wechseln". Erreicht ein Filter den Status
„Wechseln", wird eine Warnmeldung ausgelöst, und die Wartungsanzeige
leuchtet gelb auf, um den Benutzer zu benachrichtigen. Hierbei wird darauf
hingewiesen, dass sich der Kompressor im Zustand „Im belasteten Betrieb"
befi nden muss, um diese Wartungspunkte überprüfen zu können. Ist der
Kompressor nicht in Betrieb, erscheint der Status „Belasten", außer wenn im
Betrieb eine Wartungsanzeige ausgelöst wurde, die noch nicht zurückgesetzt
wurde.
Es werden die folgenden Filter angezeigt:
•
Abscheiderelement
Seite 2 – Konfi gurierung Wartung
Abbildung 108 : Konfi gurierung Wartung
Diese Seite ermöglicht es dem Bediener, den Wartungsintervall
einzustellen und den Zähler nach erfolgter Wartung zurückzusetzen. Der
Wartungsintervall kann auf jeden beliebigen Wert zwischen 1000 und 8000
Stunden eingestellt werden, muss jedoch die vom Werk vorgeschriebenen
Wartungsintervalle einhalten. Nach Durchführen der Wartungen kann
der Benutzer den Zähler rücksetzen. Hierfür wird auf der Schaltfl äche
„Rücksetzen" die Eingabetaste gedrückt. Beachten Sie, dass nach dem
Ändern des Wartungsintervalls ein Reset durchgeführt werden muss, damit
für „Stunden bis Wartung" der richtige Wert angezeigt wird.
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