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Ingersoll-Rand R30 Produktinformationen Seite 303

Contact-cooled rotary screw air compressor
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93014.15.12
Die Seiten im Ereignisordner dokumentieren die letzten 250 Ereignisse des
Steuergeräts und versehen diese mit einem Zeitstempel. Die Ereignisse
werden in der Reihenfolge ihres Auftretens festgehalten, wobei Nummer
eins das neueste und Nummer 250 das am weitesten zurückliegende Ereignis
ist. Wenn ein neues Ereignis eintritt, wird dieses die Nummer eins, und alle
anderen werden um eine Nummer verschoben.
Die Seitenzahlen in der Titelleiste dienen dazu, die Ereignisse zu durchlaufen;
jede Seite zeigt bis zu sieben Ereignisse an. Die erste Seite zeigt die Ereignisse
von eins bis sechs an, Seite zwei, die Ereignisse von sieben bis zwölf, usw.
Folgende Aktionen führen zur Protokollierung eines Ereignisses:
Stromversorgung ein
Netz abschalten
Drücken der Einschalttaste
Drücken der Stopp-Taste
Drücken der Last-Taste
Drücken der Lastfrei-Taste
WARNUNG
Fahrt
Starthemmung
Aktive Warnungen sind orange unterlegt, während aufgehobene Warnungen
orangefarbenen Text aufweisen.
Aktive Auslösungen sind rot unterlegt, während aufgehobene Auslösungen
roten Text aufweisen.
Aktive Starthemmungen werden im Ereignisregister angezeigt, aber nicht
hervorgehoben. Die Anzeige zeigt an, dass der Kompressor nicht startbereit
ist, wenn eine Starthemmung aktiv ist.
Details über die einzelnen Meldungen für den jeweiligen Ereignistyp können
Sie den folgenden Listen entnehmen.
Einlassfi lter austauschen
Tritt auf, wenn das Gerät mindestens 7 Sekunden lang gelaufen ist,
die Motordrehzahl höher als die minimale Drehzahl beträgt und das
Einlassvakuum mehr als 0,05 bar (0,7 psi) beträgt.
Kühlmittelfi lter austauschen
Tritt auf, wenn das Gerät mindestens 7 Sekunden lang gelaufen ist, die
Temperatur des eingespritzten Kühlmittels mindestens 60°C (140°F) beträgt,
die Motordrehzahl mindestens der minimalen Drehzahl entspricht und der
Druckabfall am Kühlmittelfi lter (5CPT - 6CPT) 1,7 bar (25 psi) übersteigt.
Sensorfehlfunktion (nur Geräte mit integriertem Trockner)
Tritt auf, wenn ein fehlender oder fehlerhafter Sensor festgestellt wird. Die
durch diese Warnung betroff enen Sensoren sind 1ATT, 2ATT, 4ATT und 3CTT.
Die Sensorfehlfunktionsmeldung sollte das folgende Format haben:SENSOR
FAILURE 4ATT.
Sensorfehlfunktion (Geräte mit integriertem Trockner)
Tritt auf, wenn ein fehlender oder fehlerhafter Sensor festgestellt wird
und das Gerät einen integrierten Trockner besitzt (3.3.1.6). Die durch
diese Warnung betroff enen Sensoren sind 7APT, 5DTT und 6DTT. Die
Sensorfehlfunktionsmeldung sollte das folgende Format haben:SENSOR
FAILURE 7APT.
Abscheideelement austauschen
Tritt auf, wenn das Gerät mindestens 7 Sekunden gelaufen ist, die
eingespritzte Kühlmitteltemperatur mindestens 48,9°C (120°F) beträgt, der
Anlagenförderdruck mindestens 4,5 bar (65 psi) beträgt und der Druckabfall
am Abscheider höher als 0,83 bar (12 psi) ist. Beträgt der Zieldruck weniger
als 6,2 bar (90 psi), erhöht sich die Warnungsschwelle um 0,07 bar (1 psi)
pro 0,35 bar (5 psi) verminderten Zieldrucks. Liegt der Zieldruck zum
Beispiel zwischen 6,1 und 5,9 bar (89 und 85 psi), so beträgt der Wert der
Warnungsschwelle 0,9 bar (13 psi).
80447188 Rev B
Warnung-Ereignisliste
Hohe Verdichter-Auslasstemperatur
Tritt auf, wenn das Gerät in Betrieb ist und der Sensorwert 2ATT mehr als
105°C (221°F) (97% von 109°C (228°F)) beträgt oder wenn sich das Gerät im
Leerlauf befi ndet; wenn der der Wert 2ATT mehr als 84,4°C (184°F) beträgt.
Diese Warnung wird normalerweise mit einer Verzögerung von 5 Sekunden
ausgegeben; ist das Thermalventil auf der Hitzeseite (3.3.1.5) auf EIN
eingestellt, beträgt die Verzögerung allerdings 90 Sekunden.
Hoher Förderdruck
Diese Meldung wird ausgegeben, wenn das Gerät durch eine externe
Steuerung, wie z. B. ein Modell der Baureihe X, gesteuert wird und der
Förderdruck den sofortigen Abschaltdruck überschritten hat.
Hilfswarnmeldung 1 (2)
Tritt auf, wenn der Eingang Hilfswarnmeldung geschlossen wird.
Wartung
Wartungswarnungen können bedeutend abweichen, nachdem die
Warnungen für vorbeugende Warnung festgelegt wurden.
Wartungswarnungen treten auf, wenn das Gerät abhängig von der
Gesamtbetriebsstundenanzahl eine festgelegte Anzahl an Betriebsstunden
gelaufen ist. Wartungswarnungen können je nach Auswahl des
Wartungslevels mehrere Level haben. Durch Auswahl des Wartungslevels 0
werden Wartungswarnungen deaktiviert.
Wartungslevel 1
Wurde für das Gerät Wartungslevel 1 (3.3.1.9) ausgewählt, wird im
Betriebsstundenintervall, der im Sollwert Wartungsintervall (service time
period) (3.3.1.10) festgelegt wurde, eine Warnung "SERVICE REQUIRED"
(Wartung erforderlich) ausgegeben. Diese Warnung kann wie andere
Warnungen zurückgesetzt werden.
Wartungslevel 2
Wurde für das Gerät Wartungslevel 2 ausgewählt, wird der werksseitig
eingestellte Sollwert Wartung Komplett (service complete) (3.3.1.11)
verwendet, um eine Wartungswarnung der Stufe 2 zu löschen und die
Wartungszeit oder das Wartungsdatum zurückzusetzen. Der Parameter
Wartung Komplett (service complete) kann zurückgesetzt werden, bevor eine
Warnung auftritt.
Die primäre Warnung "SERVICE REQUIRED" (Wartung erforderlich) tritt nach
einem Betriebsstundenintervall auf, der dem Sollwert Wartungszeit (service
time period) (3.3.1.10) entspricht. Allerdings wird 100 Betriebsstunden vor
diesem Zeitpunkt die Warnung "100 HOURS TO SERVICE" (100 Stunden
bis Wartung) ausgegeben. Diese Warnung kann wie andere Warnungen
zurückgesetzt werden. Einhundert Betriebsstunden nach Erreichen des
Sollwerts Wartungsintervall (service time period) wird eine Warnung
"SERVICE REQUIRED" (Wartung erforderlich) ausgegeben. Diese Warnung
kann wie andere Warnungen zurückgesetzt werden, sie tritt aber alle 24
Stunden erneut auf, solange der werksseitig eingestellte Sollwert Wartung
Komplett (service complete) nicht gesetzt wurde. Wurde der Sollwert
"service complete" nicht gesetzt, wird weitere 100 Betriebsstunden später
(Wartungsintervall + 100 h) die Warnung "ALARM – SERVICE REQUIRED"
(Alarm- Wartung erforderlich) ausgegeben. Diese Warnung kann nur
durch den Werksparameter Service Complete (Wartung komplett)
gelöscht werden. Nachdem der Sollwert "service complete" gesetzt wurde,
wodurch angegeben wird, dass die Wartung abgeschlossen wurde, wird
die Zeit bis zum Auftreten der nächsten Warnung "SERVICE REQUIRED"
(Wartung erforderlich) berechnet, indem der Wartungsintervall zu den
Gesamtbetriebsstunden hinzugezählt wird. Wieder werden 100 Stunden
vor Ablauf dieser Zeit die Warnung "100 HOURS TO SERVICE" (100 Stunden
bis Wartung), bzw. 100 Stunden danach die Warnung "ALARM – SERVICE
REQUIRED" (Alarm- Wartung erforderlich) ausgegeben.
Kondensatablauf Fehler
Das geschieht, wenn der Kompressor läuft, der Anlagenförderdruck mehr als
3,4 bar (50 psi) beträgt und der Fehlerkontakt Kondensatablauf mindestens
240 Sekunden lang geschlossen bleibt. Diese Warnung wird nach dem Start
4,5 Minuten lang ignoriert.
DE
DE-27
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