Parker EME
(1) Anregung
Dient bei der Frequenzgangmessung zur Einstellung des Anregungs-Signals.
(2) Zulässiger Schleppfehler (nur bei Frequenzgang-Messung)
Durch das Einkoppeln des Anregungssignal während der Frequenzgangmessung
wird der entstehende Schleppfehler vergrößert. Um diesem Umstand Rechnung zu
tragen kann an dieser Stelle das zulässige Schleppfehlerfenster soweit vergrößert
werden, dass die Messung durchgeführt werden kann. Nach Beendigung der
Messung wird dies wieder zurückgestellt.
(3) Auswahl der Analyseart der Messergebnisse
Abhängig davon, ob Frequenzspektren oder Frequenzgänge gemessen werden,
stehen folgende Analysearten zur Verfügung:
Für Frequenz-Spektren:
(a) Spektrum
(b) Spektrum kumuliert
(c) Wasserfall-Diagramm
Für Frequenzgänge:
(d) Rausch-Frequenzgang
(e) Rausch-Frequenzgang kumuliert
Nicht kumulierte Messung (a & d)
Hierbei werden die gemessenen Daten direkt dargestellt. Dies eignet sich vor
allem, wenn man die Auswirkungen von Veränderungen auf die Messergebnisse
möglichst direkt und zeitnah analysieren will.
Der Nachteil ist jedoch ein geringerer Rauschabstand (Qualität) und eine erhöhte
Empfindlichkeit der Messung gegenüber einmaligen Störungen.
Kumulierte Messung (b & e)
Von allen im Ergebnis-Speicher befindlichen Messungen wird der Mittelwert
gebildet. Hierdurch wird der Einfluss von stochastischen Signalen und Störungen
extrem verringert (Verbesserung der Qualität). Die Anzahl der Messungen, aus
welchen der Mittelwert gebildet werden soll, wird mit der Größe des
Ergebnisspeichers (siehe Seite 265) eingestellt.
Vergleich zweier Frequenzspektren ohne und mit Kumulierung
190-120113N09 C3I12T11 Juni 2014
Inbetriebnahme Compax3
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