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SEW-Eurodrive MOVIDRIVE system Produkthandbuch Seite 383

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Die Ausgänge F-DO00 und F-DO01 verfügen über eine optionale Drahtbrucherken-
nung. Die Drahtbrucherkennung prüft, ob der angeschlossene Aktor einen Mindest-
strom aufnimmt. Wenn der Aktorstrom unter dem Mindestwert liegt, erkennt die Si-
cherheitsoption MOVISAFE
Aktivieren Sie die Drahtbrucherkennung nur, wenn Sie sicher sind, dass die Stromauf-
nahme des Aktors immer über dem Mindeststrom liegt (siehe Kapitel "Technische Da-
ten > Sichere Digitalausgänge" (→ 2 67)).
Im autarken Betrieb können die Ausgänge der Sicherheitsoption sicher abgeschaltet
werden. Das bedeutet, die sicheren Ausgänge werden je nach Parametrierung zeit-
gleich zum internen STO-Ausgang oder zeitversetzt geschaltet. Über einen sicheren
Feldbus können die Ausgänge auch sicher gesetzt werden, um z. B. im Stillstand eine
Türverriegelung aufzuheben.
Mit einem sicheren Digitalausgang F-DO können bis zu 10 STO-Eingänge an Geräte
des MOVI-C
angesteuert werden.
Thermische Überlastung der Bremsgleichrichter BMK/BMV durch Testimpulse des
sicheren Digitalausgangs F-DO.
Zerstörung des Bremsgleichrichters BMK/BMV.
Kapazitive Lasten
HINWEIS
Bei kapazitiven Lasten ist, aufgrund thermischer Belastung der Ausgangsbauteile,
die maximale Schaltfrequenz der Digitalausgänge auf den im Kapitel "Technische
Daten" > "Sichere Digitalausgänge" angegebenen Wert zu begrenzen.
Induktive Lasten
Induktive Lasten sind z. B. Relais, Schütze, Ventile.
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Baukastens oder ein STO-Eingang und ein sicheres Bremsmodul SBM
VORSICHT
Schließen Sie den Bremsgleichrichter BMK//BMV nicht am sicheren Digitalaus-
gang F-DO an.
Schließen den Bremsgleichrichter ausschließlich am Bremsenausgang DB00 des
Geräts an.
Ohne zusätzliche Maßnahmen darf eine kapazitive Last von maximal 10  nF am
Ausgang betrieben werden. Kapazitive Lasten kommen oft in elektronischen Bau-
gruppen als Pufferkondensatoren vor.
Wenn die kapazitive Last eine Diode in Reihe zu ihrem Eingang aufweist, darf die
Lastkapazität maximal 12 µF betragen. Diese Diode ist oft als Verpolungsschutzdi-
ode in elektronischen Baugruppen vorhanden.
Wenn die kapazitive Last nicht bekannt oder größer als 10  nF ist, muss der Ein-
schaltstrom auf die zulässigen Werte des Ausgangs gemäß EN 61131‑2 begrenzt
werden.
Induktive Lasten müssen grundsätzlich PM‑schaltend angeschlossen werden.
Die in der Lastinduktivität gespeicherte Energie, die vom Induktivitätswert und vom
Strom abhängt, darf die im Kapitel "Technische Daten" angegebenen Werte nicht
überschreiten.
Elektrische Installation – Funktionale Sicherheit
CS..A dies als Leitungsbruch.
Produkthandbuch – MOVIDRIVE
Elektrische Installation
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