Ablaufsystem/Tasks/Systemtakte
5.6 Taktsynchrone I/O-Verarbeitung an Feldbussystemen
5.6.8
Handhabung von Taktuntersetzung
Bei Taktuntersetzung ist folgendes zu beachten:
● Am Ende einer IPOSynchronousTask wird das Prozessabbild mit dem nächstmöglichen
● Am Ende der Servo-Ablaufebene wird das Prozessabbild der ServoSynchronousTask mit
Bei unterschiedlicher Laufzeit der Servo-Ablaufebene in den einzelnen Takten kann somit
die Klemme-Klemme-Zeit variieren.
Soll statt eines reaktionszeitoptimierten Verhaltens eine immer konstante Reaktionszeit
erreicht werden, so muss:
● bei PROFIBUS:
● bei PROFINET:
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Servo (Data Out) ausgegeben (= reaktionszeitoptimiert). Dieses kann bei Untersetzung
Servo-Takt zu IPO-Takt dazu führen, dass die Daten einen /mehrere Servo-Takte früher
oder später innerhalb eines IPO-Taktes ausgegeben werden, wenn die Peripheriezugriffe
über die IPOSynchronousTask erfolgen.
dem nächstmöglichen Bus-Takt ausgegeben (= reaktionszeitoptimiert).
– Bei PROFINET und Untersetzung PROFINET-Takt zu Servo-Takt kann dieses dazu
führen, dass die Daten einen /mehrere Bus-Takte früher oder später innerhalb eines
Servo-Taktes ausgegeben werden, wenn die Peripheriezugriffe über die
ServoSynchronousTask erfolgen und die Laufzeit der Servo-Ablaufebene über einen
Bustakt hinaus schwankt.
– Bei PROFIBUS werden die Daten immer mit dem ersten Bus-Takt ausgegeben, da die
Servo-Ablaufebene immer mit dem ersten Bus-Takt abgeschlossen sein muss.
– ein Untersetzungsverhältnis Servo : IPO = 1 : 1 eingestellt werden, damit
Peripheriezugriffe aus der IPOSynchronousTask immer taktsynchron erfolgen.
Anmerkung: Peripheriezugriffe aus der ServoSynchronousTask sind bei PROFIBUS
immer taktsynchron
– ein Untersetzungsverhältnis Bus-Takt : Servo : IPO = 1 : 1 : 1 eingestellt werden,
damit Peripheriezugriffe aus der IPOSynchronousTask immer taktsynchron erfolgen
– ein Untersetzungsverhältnis Bus-Takt : Servo = 1 : 1 eingestellt werden, damit
Peripheriezugriffe aus der ServoSynchronousTask immer taktsynchron erfolgen
Basisfunktionen
Funktionshandbuch, 05/2009