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Siemens SIMOTION SCOUT Funktionshandbuch Seite 73

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Der Nutzen für Sie besteht in der Wiederverwendbarkeit der
Quelldatei-Abschnitte, die diese Variablen verwenden.
Beispielsweise soll ein selbstdefinierter Funktionsbaustein
(FB) eine TO-Funktion mit variablen Achsbezeichnungen als
Funktionsparameter aufrufen. Ein mehrmaliger Aufruf mit
konstanten Achsbezeichnungen wäre umständlich und
würde den selbstdefinierten FB nicht wieder verwendbar
machen.
Sie können auch andere Aktualwerte als Variable einsetzen.
Wenn Sie Aktualwerte als Werte eingeben (im Beispiel
nextCommand:= IMMEDIATELY
einen Wert aus verschiedenen konkreten Zuständen (nur
bei Enumeratoren) wählen. Enumeratoren gehören zum
abgeleiteten Datentyp Aufzählung. Grundsätzliches zu
Enumeratoren finden Sie in Kapitel Anwendedefinierte
Datentypen im ST Programmierhandbuch. Sie können aber
auch für andere Datentypen Direktwerte vorgeben.
Bei vielen Bewegungsbefehlen können Sie festlegen, wann die TO-Funktion am Technologieobjekt ausgeführt wird und
die nächste Anweisung bearbeitet wird (siehe Übergangs- und Weiterschaltbedingung).
Alle Bewegungsbefehle müssen einen Parameter zur Befehlsidentifikation enthalten. Sie können damit den Status der
Befehlsbearbeitung verfolgen (siehe Diagnose der Befehlsbearbeitung)
Hinweis
Alle Systemdatentypen für Aufzählungen (in Systemfunktionen und Systemvariablen)
beginnen mit dem Wort
den Aufzählungsdatentyp
WHEN_COMMAND_DONE
Alle Systemdatentypen für Strukturen (in Systemfunktionen und Systemvariablen) beginnen
mit dem Wort
Wenn Sie selbstdefinierte Datentypen nicht mit den Zeichenfolgen
beginnen lassen, können keine Namensüberschneidungen auftreten. Für eine detaillierte
Beschreibung der Namensräume, siehe Programmierhandbuch ST.
Anhang D dieses Handbuchs enthält alle reservierten Bezeichner der
Programmiersprache ST (Structured Text), der Systemfunktionen, der
Systemfunktionsbausteine und der SIMOTION Geräte.
Die reservierten Bezeichner der SIMOTION Technologiepakete finden Sie in den
Listenhandbüchern der SIMOTION Technologiepakete.
Basisfunktionen
Funktionshandbuch, 05/2009
Regel
Aktualwerte als Werte (Enumeratoren)
), müssen Sie meistens
Parameter für die Übergangs- und Weiterschaltbedingung
Parameter zur Befehlsidentifikation
Enum
EnumNextCommandEnable
).
Struct
.
Programmieren mit Technologieobjekten
3.2 Programmierung der Technologieobjekte (TO)
Im Beispiel für vorzugebende Variablen wird im selbst
definierten Funktionsbaustein
myAxis:PosAxis
definiert (
Beim Aufruf einer TO-Funktion aus diesem FB heraus wird
die TO-Instanz als Aktualwerte verwendet (
Die Werte für die TO-Instanz kommen nicht aus dem
selbstdefinierten FB, sondern aus dem Programm, das
myFB(myaxis := Axis)
diesen FB mit
Aus den genannten Gründen können Sie den FB und somit
die TO-Funktion auch mit
Axis3
usw. aufrufen.
Dies macht den selbstdefinierten FB in allen Programmen
der ST-Quelldatei verwendbar, mit Hilfe der Exportfunktion
auch in Programmen anderer ST-Quelldateien.
Im Beispiel für vorzugebende Variablen sind bei der TO-
_enableAxis
Funktion
nextCommand
die Enumeratoren IMMEDIATELY und
WHEN_COMMAND_DONE vorgesehen. Andere als diese
vorgegebenen Werte lehnt der Compiler bei der
Übersetzung ab.
. Beispielsweise hat der Funktionsparameter
Beispiel
posFB
die TO-Instanz
).
Axis := myAxis
aufruft.
myAxis := Axis2
oder
für den Funktionsparameter
nextCommand
IMMEDIATELY
(mit den Werten
Enum
oder
myAxis
).
myAxis :=
oder
Struct
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