Die beiden Fahrakkus müssen baugleich sein (gleiche Zellenzahl, gleicher Akkutyp, gleiche Kapazität, gleiche
Entladerate, gleicher Hersteller, gleicher Typ). Setzen Sie niemals unterschiedliche Fahrakkus zusammen ein, es
besteht Brandgefahr! Beide Fahrakkus müssen außerdem den gleichen Ladezustand aufweisen. Schließen Sie
z.B. niemals einen vollen und einen halbvollen LiPo-Fahrakku an den Fahrtregler an; dies führt zu einer Tiefent-
ladung, was den Akku dauerhaft beschädigt.
Schalten Sie bei der Inbetriebnahme immer zuerst den Sender ein. Erst danach dürfen die Fahrakkus des Fahr-
zeugs mit dem Fahrtregler verbunden und der Fahrtregler eingeschaltet werden.
8.3
Fahren des Fahrzeugs
Der unsachgemäße Betrieb kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen! Fahren Sie nur,
solange Sie direkten Sichtkontakt zum Modell haben. Fahren Sie deshalb auch nicht bei Nacht.
Fahren Sie nur, wenn Ihre Reaktionsfähigkeit uneingeschränkt gegeben ist. Müdigkeit, Alkohol- oder Medikamen-
ten-Einfluss kann, wie bei einem echten Kraftfahrzeug, zu Fehlreaktionen führen.
Beachten Sie, dass dieses Modellfahrzeug nicht auf öffentlichen Straßen, Plätzen und Wegen gefahren werden
darf. Betreiben Sie es auch nicht auf privatem Gelände ohne der Zustimmung des Besitzers.
Fahren Sie nicht auf Menschen oder Tiere zu!
Vermeiden Sie das Fahren bei sehr niedrigen Außentemperaturen. Kunststoffteile verlieren dabei an Elastizität,
was bereits bei einem leichten Unfall zu großen Schäden führen kann.
Fahren Sie nicht bei Gewitter, unter Hochspannungsleitungen oder in der Nähe von Funkmasten.
Lassen Sie immer den Sender eingeschaltet, solange das Fahrzeug in Betrieb ist.
Zum Abstellen des Fahrzeugs schalten Sie immer zuerst den Fahrtregler des Fahrzeugs aus und trennen Sie
anschließend die beiden Fahrakkus vollständig vom Fahrtregler. Erst jetzt darf der Sender ausgeschaltet werden.
Bei schwachen Batterien/Akkus im Sender nimmt die Reichweite ab. Tauschen Sie die verbrauchten Batterien/
Akkus gegen neue aus.
Werden die Fahrakkus im Fahrzeug schwach, wird das Fahrzeug langsamer bzw. es reagiert nicht mehr korrekt
auf den Sender.
Die beiden Fahrakkus im Fahrzeug dienen nicht nur zur Versorgung des Motors über den Fahrtregler, sondern
der Fahrtregler erzeugt auch die für den Betrieb nötige Spannung/Strom für den Empfänger und das Lenkservo.
Dazu ist im Fahrtregler ein BEC eingebaut (englisch „Battery Eliminator Circuit", elektronische Schaltung für die
direkte Spannungsversorgung des Empfängers ohne zusätzlichen Empfängerakku).
Bei zu niedriger Spannung der Fahrakkus kann auch die Spannung am Empfänger absinken, was dazu führt,
dass das Fahrzeug nicht mehr auf die Steuerbefehle am Sender reagiert. In diesem Fall beenden Sie den Fahr-
betrieb sofort (Fahrtregler ausschalten, Fahrakkus vom Fahrzeug trennen, Sender ausschalten). Tauschen Sie
danach die beiden Fahrakkus des Fahrzeugs aus bzw. laden Sie die Fahrakkus wieder vollständig auf.
Sowohl Motor und Antrieb als auch der Fahrtregler und die Fahrakkus des Fahrzeugs erhitzen sich bei Betrieb.
Machen Sie vor jedem Akkuwechsel eine Pause von mindestens 5 - 10 Minuten.
Lassen Sie die Fahrakkus vor einem Ladevorgang vollständig abkühlen. Gleiches gilt nach dem Ladevorgang,
starten Sie eine neue Fahrt erst dann, wenn sich die Fahrakkus nach dem Aufladen abgekühlt haben. Beachten
Sie die Bedienungsanleitung zu dem von Ihnen verwendeten Ladegerät.
Fassen Sie Motor, Fahrtregler und Fahrakkus nicht an, bis diese abgekühlt sind. Verbrennungsgefahr!
Achten Sie immer darauf, dass beim Betrieb mit LiPo-Fahrakkus die Unterspannungserkennung eingeschaltet ist
(wir empfehlen 3,2 V/Zelle oder höher).
Bei ausgeschalteter Unterspannungserkennung kommt es zu einer Tiefentladung der LiPo-Akkus, was diese
zerstört. Verlust von Gewährleistung/Garantie!
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