Seite 10. Reinigung und Wartung .............................23 a) Allgemein ..............................23 b) Vor bzw. nach jeder Fahrt ..........................23 c) Radwechsel ..............................24 11. Behebung von Störungen ..........................25 12. Entsorgung ................................27 a) Allgemein ..............................27 b) Batterien und Akkus .............................27 13. Technische Daten ..............................28 Einführung Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts.
Symbol-Erklärungen Das Symbol mit dem Ausrufezeichen weist Sie auf besondere Gefahren bei Handhabung, Betrieb oder Bedienung hin. Das „Pfeil“-Symbol steht für spezielle Tipps und Bedienhinweise. Bestimmungsgemäße Verwendung Bei diesem Produkt handelt es sich um ein allradangetriebenes Modellfahrzeug. Das Chassis ist vormontiert. Zum Betrieb sind jedoch noch diverse Komponenten erforderlich, die nicht im Lieferum- fang enthalten sind;...
Erforderliches Zubehör Zum Betrieb des Fahrzeugs ist noch diverses Zubehör erforderlich, das sich nicht im Lieferumfang befindet. Unbedingt erforderlich ist: • Elektromotor + passende Befestigungsschrauben • Fahrtregler • Lenkservo + passende Befestigungsschrauben • Fahrakku (idealerweise ein 2zelliger LiPo-Akku in Hardcase-Bauform, Nennspannung 7,4 V) • Karosserie • 4 Reifen mit Felgen • Fernsteueranlage (Sender, Empfänger, Antennenröhrchen für die Empfängerantenne) • Akkus oder Batterien für den Sender (Typ und benötigte Anzahl siehe Bedienungsanleitung zur Fernsteueranlage) • Ladegerät für Fahrakku bzw. Senderakkus • Kabelbinder (zur Fixierung der Kabel am Chassis) • Doppelseitiges Klebeband bzw. Klettband (für Befestigung des Empfängers, Fahrtreglers und des Ein-/Ausschalters am Chassis) Für einen optimalen Einsatz des Fahrzeugs empfehlen wir Ihnen weiterhin folgende Komponenten: • Ersatzreifen (um abgefahrene/beschädigte Reifen schnell wechseln zu können) • Montageständer (für Probeläufe und eine leichtere Wartung) • Diverses Werkzeug (z.B. Schraubendreher, Spitzzange, Sechskantschlüssel)
Sicherheitshinweise Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung! Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung! In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/Garantie.
b) Zusammenbau • Beim Aufbau des Fahrzeugs besteht durch scharfe Kanten, spitze Teile und dem unsachgemäßen Umgang mit Werkzeug Verletzungsgefahr. • Bei falschem Zusammenbau kann es zur Beschädigung von Fahrzeugteilen und später zu schlechter Fahrleistung kommen. Gehen Sie deshalb beim Zusammenbau gewissenhaft vor. • Bauen Sie das Fahrzeug nur auf einer sauberen, ausreichend großen, ebenen, stabilen Fläche zusammen, schüt- zen Sie die Oberfläche z.B. eines Arbeitstisches mit einer geeigneten dicken Unterlage vor Kratzern. • Wenden Sie beim Zusammenbau von Teilen keine Gewalt an; überdrehen Sie Schrauben nicht! Achten Sie jedoch darauf, dass Schrauben, Muttern usw. korrekt fixiert sind. Verwenden Sie für bestimmte, besonders belastete Schrauben/Muttern einen geeigneten Schraubensicherungs- lack. • Verwenden Sie zum Zusammenbau geeignetes, einwandfreies, hochwertiges Werkzeug. • Nehmen Sie sich Zeit! • Fixieren Sie den von Ihnen verwendeten Fahrtregler beispielsweise mit doppelseitigem Klebeband (oder Klettband) im Fahrzeug. • Montieren Sie den Fahrtregler im Fahrzeug so weit wie möglich entfernt vom Empfänger und Motor.
d) Fahren des Fahrzeugs • Der unsachgemäße Betrieb kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen! Fahren Sie nur, solange Sie direkten Sichtkontakt zum Modell haben. Fahren Sie deshalb auch nicht bei Nacht. • Fahren Sie nur, wenn Ihre Reaktionsfähigkeit uneingeschränkt gegeben ist. Müdigkeit, Alkohol- oder Medikamen- ten-Einfluss kann, wie bei einem echten Kraftfahrzeug, zu Fehlreaktionen führen. • Beachten Sie, dass dieses Modellfahrzeug nicht auf öffentlichen Straßen, Plätzen und Wegen gefahren werden darf. Betreiben Sie es auch nicht auf privatem Gelände ohne der Zustimmung des Besitzers. • Fahren Sie nicht auf Menschen oder Tiere zu! • Vermeiden Sie das Fahren bei sehr niedrigen Außentemperaturen. Kunststoffteile verlieren dabei an Elastizität, was bereits bei einem leichten Unfall zu großen Schäden führen kann.
Batterie- und Akkuhinweise Obwohl der Umgang mit Batterien und Akkus im täglichen Leben heute eine Selbstverständlichkeit ist, bestehen zahlreiche Gefahren und Probleme. Speziell bei LiPo-Akkus mit ihrem hohen Energieinhalt (im Vergleich zu herkömmlichen NiMH-Akkus) sind diverse Vorschriften unbedingt einzuhalten, da andernfalls Explosions- und Brandgefahr besteht. Beachten Sie deshalb unbedingt die nachfolgend genannten Informationen und Sicherheitshinweise zum Umgang mit Batterien und Akkus.
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• Entnehmen Sie den Akku zum Laden aus dem Modell. Trennen Sie den Akku vor dem Ladevorgang vollständig vom Fahrtregler. • Platzieren Sie Ladegerät und Akku auf einer hitzefesten, unbrennbaren Oberfläche. • Ladegerät und Akkus erwärmen sich beim Ladevorgang. Halten Sie deshalb ausreichend Abstand zwischen Lade- gerät und Akku, legen Sie den Akku niemals auf das Ladegerät. Decken Sie Ladegerät und Akku niemals ab. Setzen Sie Ladegerät und Akku keinen hohen/niedrigen Temperaturen sowie direkter Sonneneinstrahlung aus. • Laden Sie Akkus niemals unbeaufsichtigt. • Laden Sie Akkus regelmäßig nach (etwa alle 2 - 3 Monate), da es andernfalls durch eine Selbstentladung der Akkus zu einer Tiefentladung kommt.
Inbetriebnahme a) Lenkservo einbauen Befestigen Sie die Servohalterungen (A) am Lenkser- vo, achten Sie auf die richtige Anordnung (Abstand der Schraubenlöcher im Chassis und in den Servohalterun- gen müssen später zueinander passen!). Geeignete Schrauben sollten Ihrem Servo beiliegen. Die Servoachse muss hierbei in Richtung Chassismitte zeigen.
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Anschließend drehen Sie die 6 Halteschrauben für die Zahnradabdeckung heraus. Merken Sie sich die entspre- chende Position der Schrauben. Nehmen Sie die Zahnradabdeckung ab, danach kann die komplette Hinterachseinheit herausgenommen werden Setzen Sie den Motor in der Motorhalteplatte ein und schrauben Sie ihn leicht fest (Schrauben noch nicht fest- drehen, da ja zuerst das Motorritzel montiert und ausge- richtet werden muss!).
Nachdem sowohl das Motorritzel korrekt montiert und das Zahnflankenspiel eingestellt wurde, ist die Hinterachsein- heit wieder festzuschrauben. Achten Sie darauf, dass die Kardanwelle in den Mitnehmer der Hinterachseinheit eingesteckt wird. Befestigen Sie die Hinterachseinheit mit den 8 Senkkopfschrauben von der Unterseite des Chassis her. Setzen Sie die Zahnradabdeckung auf und befestigen Sie sie mit den zu Beginn herausgedrehten Schrauben. c) Fahrtregler einbauen Der Fahrtregler kann auf der oberen Chassisplatte befestigt werden.
e) Räder montieren Im Lieferumfang befinden sich unterschiedlich breite Radmitnehmer-Muttern (A) und (B). Eine der beiden Ver- sionen ist bereits am Fahrzeug vormontiert. Abhängig von der verwendeten Felge bzw. der Breite der Karosserie kann es erforderlich sein, die vormontierten Radmitnehmer-Muttern auszutauschen. Entfernen Sie zunächst die Radmutter (C) von der Rad- achse (4) mit einem geeigneten Steckschlüssel. Ziehen Sie dann die Radmitnehmer-Mutter ab und ste- cken Sie die jeweils andere auf.
i) Einlegen des Fahrakkus in das Fahrzeug Achtung! Der Fahrakku darf noch nicht mit dem Fahrtregler verbunden werden. Nehmen Sie zunächst den Sender in Betrieb. Dieses Fahrzeug bzw. die Antriebsmechanik ist ausschließlich für einen LiPo-Fahrakku mit 2 Zellen (Nenn- spannung des Fahrakkus 7,4 V) oder einen NiMH-Fahrakku mit 6 Zellen (Nennspannung des Fahrakkus 7,2 V) ausgelegt. Bei Verwendung von Fahrakkus mit mehr Zellen wird der Antrieb des Fahrzeugs überlastet und dadurch beschädigt, Verlust von Gewährleistung/Garantie! Wichtig! Wenn ein LiPo-Akku als Fahrakku verwendet wird, so kontrollieren Sie die Grundeinstellung des von Ihnen...
k) Fahrtregler einschalten Nachdem Sie den Sender eingeschaltet und vorbereitet haben (siehe Kapitel 8. j), können Sie den Fahrtregler ein- schalten. Abhängig von dem von Ihnen verwendeten Fahrtregler sind bei der Erstinbetriebnahme ggf. die Neutralstellung und die Vollgaspositionen für die Vorwärts- und Rückwärtsfahrt zu programmieren sowie weitere Funktionen, sofern ver- fügbar (etwa der Akkutyp, die Unterspannungserkennung usw.). Beachten Sie dazu die Bedienungsanleitung zu dem von Ihnen verwendeten Fahrtregler. Sollte der Antrieb des Fahrzeugs starten, obwohl sich der Gas-/Bremshebel am Sender in der Neutralstellung befin- det, so verstellen Sie die Trimmung am Sender, bis der Motor stehen bleibt.
m) Karosserie aufsetzen und befestigen Führen Sie das Antennenröhrchen von der Unterseite der Karosserie her durch die entsprechende Öffnung. Setzen Sie die Karosserie auf die Karosseriehalterungen auf und sichern Sie sie mit geeigneten Karosserieclipsen. n) Steuern des Fahrzeugs Bedienen Sie am Sender den Gas-/Bremshebel für die Fahrfunktion nur sehr vorsichtig und fahren Sie zu Beginn nicht zu schnell, bis Sie sich mit der Reaktion des Fahrzeugs auf die Bedienung vertraut gemacht haben.
Einstellmöglichkeiten am Fahrzeug a) Einstellung des Radsturzes Der Radsturz bezeichnet die Neigung der Radebene gegenüber der Senkrechten. Negativer Sturz Positiver Sturz (Radoberkanten zeigen nach innen) (Radoberkanten zeigen nach außen) Die Einstellung der Räder bei den beiden Abbildungen oben ist übertrieben dargestellt, um Ihnen den Un- terschied zwischen negativem und positivem Sturz zu zeigen. Für die Einstellung am Modellfahrzeug sollte eine so extreme Einstellung natürlich nicht vorgenommen werden! • Ein negativer Sturz an den Vorderrädern erhöht die Seitenführungskräfte der Räder bei Kurvenfahrten, die Lenkung spricht direkter an, die Lenkkräfte werden geringer.
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Beispiel: Kugelkopfschraube einstellen Kunststoff-Madenschraube festdrehen/lösen Sturz negativer einstellen: Drehen Sie die obere Kugelkopfschraube (A) nach rechts im Uhrzeigersinn, die untere Kugelkopfschraube (B) nach links gegen den Uhrzeigersinn (jeweils mit kleinem 2,5 mm-Sechskantschlüssel (D)). Sturz positiver einstellen: Drehen Sie die obere Kugelkopfschraube (A) nach links gegen den Uhrzeigersinn, die untere Kugelkopfschraube (B) nach rechts im Uhrzeigersinn (jeweils mit kleinem 2,5 mm-Sechskantschlüssel (D)). Verdrehen Sie beide Kugelkopfschrauben (A) und (B) mit dem kleinen 2,5 mm-Sechskantschlüssel (D) immer gegenläufig (!) und immer um den gleichen Winkel (beispielsweise eine Viertel-Umdrehung nach links bzw. rechts). Wir empfehlen Ihnen, die Einstellung immer nur jeweils um eine Viertel-Umdrehung zu verändern und an- schließend das Fahrverhalten zu überprüfen.
Radsturz an der Hinterachse einstellen: Die Verstellung des Radsturzes erfolgt durch das Verdre- hen der Schraube (A) des oberen Querlenkers. Da diese Schraube je ein Links- und Rechtsgewinde hat, müssen Sie den Querlenker zum Verstellen des Radstur- zes nicht ausbauen. Weiterhin befinden sich am hinteren Achsschenkel (B) mehrere verschiedene Befestigungspunkte für den obe- ren Querlenker.
Spur an der Vorderachse einstellen: Die Vor-/Nachspur an der Vorderachse lässt sich durch Verdrehen der Spurstangenhebel (A) einstellen. Da dieser je ein Links- und Rechtsgewinde hat, müssen Sie ihn zum Verstellen nicht ausbauen. Verdrehen Sie immer beide Spurstangenhebel gleich- mäßig (linkes und rechtes Vorderrad), da Sie sonst die Trimmung am Sender verstellen müssen (oder sogar die Ansteuerung durch das Lenkservo durch Verstellen der Servostange.
d) Einstellung der Stoßdämpfer Vorderachse Hinterachse Am oberen Ende des Stoßdämpfers kann die Einstellung der Feder-Vorspannung durch das Einfügen von Kunststoff- clipsen (im Lieferumfang enthalten) vorgenommen werden. Die Stoßdämpfer an Vorderachse und Hinterachse des Fahrzeugs können oben an der Dämpferbrücke (B) und am unteren Querlenker (C) in verschiedenen Positionen montiert werden. Der Hersteller hat hier jedoch bereits eine optimale Position gewählt, deshalb sollte eine Veränderung nur von professionellen Fahrern durchgeführt werden. Stellen Sie die Stoßdämpfer einer Achse immer gleich ein (am linken und rechten Rad der Vorderachse bzw. der Hinterachse), da andernfalls das Fahrverhalten negativ beeinflusst wird.
Reinigung und Wartung a) Allgemein Vor einer Reinigung oder Wartung ist der Fahrtregler auszuschalten und der Fahrakku vom Fahrregler vollständig zu trennen. Falls Sie vorher mit dem Fahrzeug gefahren sind, lassen Sie alle Teile (z.B. Motor, Fahrtregler usw.) zuerst vollständig abkühlen. Reinigen Sie das ganze Fahrzeug nach dem Fahren von Staub und Schmutz, verwenden Sie z.B. einen langhaarigen sauberen Pinsel und einen Staubsauger.
c) Radwechsel Die Reifen sind auf der Felge fixiert, damit sie sich nicht von der Felge lösen können. Wenn die Reifen abgefahren sind, muss deshalb das gesamte Rad getauscht werden. Nach dem Lösen der Radmutter (C) mittels einem geeig- neten Steckschlüssel ziehen Sie das Rad von der Rad- achse (D) ab. Anschließend wird das neue Rad aufgesteckt, so dass der Innensechskant innen an der Felge genau auf der Radmitnehmer-Mutter (A) bzw. (B) steckt.
Behebung von Störungen Auch wenn das Modell nach dem heutigen Stand der Technik gebaut wurde, kann es dennoch zu Fehlfunktionen oder Störungen kommen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie eventuelle Störungen beseitigen können. Beachten Sie außerdem die Bedienungsanleitung zu der von Ihnen verwendeten Fernsteueranlage sowie zu dem von Ihnen eingebauten Motor und Fahrtregler.
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Fahrzeug wird langsamer bzw. das Lenkservo zeigt nur noch geringe oder überhaupt keine Reaktion; die Reichweite zwischen Sender und Fahrzeug ist nur sehr kurz • Der Fahrakku ist schwach oder leer. Bei einem Fahrtregler mit BEC erfolgt die Stromversorgung des Empfängers und damit auch des Lenkservos über den Fahrakku.
Entsorgung a) Allgemein Das Produkt gehört nicht in den Hausmüll! Entsorgen Sie das Produkt am Ende seiner Lebensdauer gemäß den geltenden gesetzlichen Vorschriften. Entnehmen Sie evtl. eingelegte Batterien/Akkus und entsorgen Sie diese getrennt von dem Produkt. b) Batterien und Akkus Sie als Endverbraucher sind gesetzlich (Batterieverordnung) zur Rückgabe aller gebrauchten Batterien und Akkus verpflichtet; eine Entsorgung über den Hausmüll ist untersagt! Schadstoffhaltige Batterien/Akkus sind mit nebenstehendem Symbol gekennzeichnet, das auf das Verbot...