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Steinberg Cubase 5 Benutzerhandbuch Seite 480

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Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Was bedeutet Synchronisation?
Synchronisation bedeutet, dass zwei Bestandteile eines
Systems bezüglich Zeit oder Tempo und Position aufeinan-
der abgestimmt sind. Sie können Cubase mit vielen unter-
schiedlichen Geräten, einschließlich Bandmaschinen und
Videorecordern, aber auch mit MIDI-Geräten, mit denen
Sie wiedergeben können (z.B. andere Sequenzer, Drum-
computer und Workstation-Sequenzer) synchronisieren.
Wenn Sie Geräte miteinander synchronisieren möchten,
müssen Sie festlegen, welches Gerät der so genannte
Master sein soll. Alle anderen Geräte bilden dann die so
genannten Slaves zu diesem Gerät, d.h. sie richten ihre
Wiedergabegeschwindigkeit nach dem Master.
VST System Link (eine Technologie für die Synchro-
!
nisation mehrerer Computer, auf denen z.B. Cubase
oder Nuendo verwendet wird) wird in einem eigenen
Abschnitt beschrieben (siehe
Seite
490).
Cubase als Slave
Wenn Cubase ein Synchronisationssignal von einem ande-
ren Gerät empfängt, ist das andere Gerät der Master und
Cubase der Slave, d.h. Cubase passt seine Wiedergabe
an das andere Gerät an.
Cubase als Master
Wenn Sie festlegen, dass Cubase Synchronisationsinfor-
mationen an andere Geräte senden soll, ist Cubase der
Master und die anderen Geräte sind die Slaves. Das be-
deutet, dass diese Geräte ihre Wiedergabegeschwindig-
keit nach Cubase richten.
Cubase – sowohl als Master als auch als Slave
Cubase ist ein sehr leistungsfähiges Synchronisationsge-
rät, das gleichzeitig als Master und als Slave eingesetzt
werden kann. Es kann z.B. Slave einer Bandmaschine
sein, die Synchronisationssignale im Timecode-Format
überträgt. Gleichzeitig kann Cubase MIDI-Clock-Signale
an einen Drumcomputer übertragen und somit für den
Drumcomputer als Master dienen.
»VST System Link«
auf
Synchronisation
Synchronisationssignale
Grundsätzlich gibt es drei Arten von Synchronisationssig-
nalen für Audiomaterial: Timecode, MIDI-Clock und
Word-Clock.
Timecode (SMPTE, EBU, MTC, VITC usw.)
Timecode gibt es in verschiedenen Formaten. Unabhän-
gig vom jeweiligen Format ist Timecode eine Synchronisa-
tionsart, die auf »Stunden:Minuten:Sekunden« sowie zwei
kleinere Einheiten, nämlich »Frames« und »Subframes« ba-
siert.
• LTC (SMPTE, EBU) ist die Audiovariante des Timecode-For-
mats, und es kann auf der Audiospur einer Bandmaschine
oder eines Videorecorders aufgenommen werden.
• VITC ist der Timecode für Videoformat, d.h. er wird also im ei-
gentlichen Video gespeichert.
• MTC ist die MIDI-Variante des Timecode-Formats und wird
über MIDI-Kabel übertragen.
• ADAT-Synchronisation (Alesis) – wird nur im Zusammenhang
mit dem ASIO-Positionierungsprotokoll verwendet (siehe
»ASIO-Positionierungsprotokoll (APP)«
Mit dem ASIO-Positionierungsprotokoll werden eventuell
noch andere hochpräzise Timecode-Formate unterstützt.
Timecode-Format-Empfehlungen – ohne ASIO-
Positionierungsprotokoll
• Wenn Sie einen Synchronisierer zum Synchronisieren Ihres
Systems zum externen Timecode verwenden, ist das am häu-
figsten verwendete Format MTC. Auch wenn Sie etwas ande-
res gelesen haben, liefert MTC eine hohe Präzision für externe
Synchronisation. Dies liegt daran, dass das Betriebssystem
den Eingangszeitpunkt der MIDI-Befehle registrieren kann,
was eine hohe Präzision gewährleistet.
Timecode-Format-Empfehlungen – mit ASIO-
Positionierungsprotokoll
• Wenn Sie eines der Formate LTC oder VITC verwenden kön-
nen, sollten Sie es einsetzen, da diese die höchste Präzision
gewährleisten.
• MTC ist die nächstbeste und wahrscheinlich am häufigsten
eingesetzte Möglichkeit, da es nicht viele Audiogeräte gibt,
die LTC oder VITC lesen können. LTC und VITC liefern jedoch
eine höhere Präzision als MTC.
480
auf
Seite
486).

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