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Steinberg Cubase 5 Benutzerhandbuch Seite 264

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Inhaltsverzeichnis
Option
Beschreibung
1/4, 1/8,
Nur Hitpoints, die an einer Position nahe dem eingestellten
1/16, 1/32
Notenwert in der Loop liegen (z.B. nahe an Sechzehntelno-
tenpositionen), werden angezeigt (unter Berücksichtigung
des Empfindlichkeit-Reglers).
Bias (me-
Diese Einstellung entspricht im Wesentlichen der Option
trisch)
»Alle«, jedoch wird die Empfindlichkeit aller Hitpoints ange-
hoben, die nahe an geraden Notenwerten (1/4, 1/8, 1/16
usw.) liegen, d.h., sie werden auch bei einer niedrigen Ein-
stellung für die Hitpoint-Empfindlichkeit angezeigt. Dies ist
vor allem dann nützlich, wenn Sie mit Audiomaterial arbeiten,
das sehr viele Hitpoints enthält und dessen Taktart Sie ken-
nen. Wenn Sie »Bias (metrisch)« auswählen, ist es einfacher,
die Hitpoints zu erkennen, die an musikalisch wichtigen Po-
sition liegen. Alle anderen Hitpoints sind aber ebenfalls ver-
fügbar (wenn Sie eine höhere Empfindlichkeit einstellen).
3. Schieben Sie den Empfindlichkeit-Regler nach rechts,
um weitere Hitpoints hinzuzufügen oder nach links, um un-
erwünschte Hitpoints zu entfernen, bis zwischen den ein-
zelnen Hitpoints nur noch jeweils ein einzelner Klang
wiedergegeben wird.
Wenn Sie die Loop hauptsächlich in Slices aufteilen möchten, um das
Tempo zu ändern, benötigen Sie im Allgemeinen so viele Slices wie mög-
lich, jedoch niemals mehr als ein Slice pro »Beat« im Loop. Wenn Sie einen
Groove erzeugen möchten, sollten Sie versuchen, ungefähr ein Slice pro
Achtel-, Sechzehntelnote usw. zu erstellen, je nachdem, welcher Noten-
wert für die Loop erforderlich ist (siehe
Quantisierung«
auf
Seite
266).
Im nächsten Schritt wird das Tempo der Loop an das Pro-
jekttempo in Cubase angepasst.
4. Überprüfen Sie in der Werkzeugzeile die Werte für
Taktanzahl und Tempo.
5. Klicken Sie auf der Hitpoints-Registerkarte auf den
Schalter Slices & Schließen oder wählen Sie im Audio-
Menü aus dem Hitpoints-Untermenü den Befehl »Audio-
Slices aus Hitpoints erstellen«, um Audio-Slices aus den
Hitpoints zu erstellen.
Nun geschieht Folgendes:
• Der Sample-Editor wird geschlossen.
• Das Audio-Event wird in Slices aufgeteilt, d.h. aus den
Segmenten zwischen den Hitpoints werden einzelne
Events erstellt, die alle auf dieselbe Ursprungsdatei ver-
weisen.
»Erstellen von Maps zur Groove-
Der Sample-Editor
• Das Audio-Event wird durch einen Audio-Part mit den
Slices ersetzt (doppelklicken Sie auf den Part, um die Sli-
ces im Audio-Part-Editor anzuzeigen). Wenn Sie einen Clip
aus dem Pool bearbeiten, müssen Sie diesen auf eine Audi-
ospur ziehen, um einen Part mit den Slices zu erhalten.
Wenn Sie Slices erzeugen, werden alle Events, die
!
diesen bearbeiteten Clip enthalten, ebenfalls ersetzt.
• Die Loop wird automatisch an das Projekttempo ange-
passt. Dabei wird die eingestellte Loop-Länge berücksich-
tigt: Wenn die Loop z.B. einen Takt lang ist, wird die Länge
des Parts so angepasst, dass sie genau einem Takt im Cu-
base-Tempo entspricht und die Slices werden entspre-
chend verschoben, wobei die relativen Positionen im Part
beibehalten werden.
• Im Pool werden Clips mit Slices durch ein anderes
Symbol gekennzeichnet.
Wenn Sie einen in Slices aufgeteilten Clip vom Pool auf eine Audiospur
ziehen, wird ein Audio-Part erzeugt, dessen Slices an das Projekttempo
angepasst sind, genau wie oben beschrieben.
Wenn das Audiotempo definiert wurde und das Au-
!
dio-Raster dem Projekttempo entspricht, sind die
Slices gerade (quantisiert).
6. Schalten Sie im Transportfeld die Cycle-Wiedergabe
ein.
Die Loop sollte nun im Projekttempo wiedergegeben werden.
• Stellen Sie sicher, dass in der Spurliste oder im Inspector
die musikalische Zeitbasis aktiviert ist (auf dem Schalter
muss ein Notensymbol angezeigt werden – siehe
schalten zwischen musikalischer und linearer Zeitbasis«
Seite
44). Auf diese Weise folgt die Loop jetzt immer den
Tempoänderungen.
• Wenn das Projekttempo niedriger ist als das ursprüngli-
che Loop-Tempo, können hörbare Lücken zwischen den
Slice-Events im Part auftreten.
Dies können Sie mit der Funktion »Lücken schließen« im Erweitert-Unter-
menü des Audio-Menüs beheben (siehe
267). Sie sollten auch automatische Fades für die Audiospur des Parts
einschalten. Durch Fade-Outs mit einer Länge von ungefähr 10ms wer-
den eventuell zwischen den Slices auftretende Störgeräusche bei der
Wiedergabe des Parts unterdrückt. Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter
»Fades, Crossfades und Hüllkurven«
264
»Um-
auf
»Lücken schließen«
auf
Seite
auf
Seite
98.

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