Transponieren
Wenn Sie im MIDI-Menü den Befehl »Transponieren...«
wählen, wird ein Dialog mit Einstellungen zum Transponie-
ren ausgewählter Noten geöffnet.
Sie können zum Transponieren auch die Transpositi-
onsspur verwenden, siehe
auf
Seite
115.
Halbtöne
Hier können Sie einstellen, um wie viele Halbtöne die Note
transponiert werden soll.
Skalenkorrektur
Wenn die Skalenkorrektur-Option eingeschaltet ist, wer-
den die ausgewählten Noten auf die nächstgelegenen
Notenwerte der ausgewählten Skala transponiert. Ver-
wenden Sie diese Option entweder separat oder zusam-
men mit anderen Einstellungen im Transponieren-Dialog,
um interessante Tonartänderungen zu erzeugen.
• Schalten Sie die Option ein, um die Skalenkorrektur zu
aktivieren.
• Wählen Sie in den oberen Einblendmenüs den Grund-
ton und den Skalentyp der aktuellen Skala aus.
• Wählen Sie in den unteren Einblendmenüs den Grund-
ton und den Skalentyp für die neue Skala aus.
Wenn Sie möchten, dass das Ergebnis in derselben Tonart wie die ur-
sprünglichen Noten liegt, stellen Sie sicher, dass der richtige Grundton
ausgewählt ist. Wenn Sie etwas experimentieren möchten, wählen Sie
den Grundton einer völlig anderen Tonart.
»Die Transpositionsfunktionen«
MIDI-Bearbeitung und Quantisierung
Noten an Bereich binden
Wenn Sie diese Option eingeschaltet haben, bleiben die
transponierten Noten innerhalb der oberen und unteren
Grenze, die Sie mit den Wertefeldern unten im Dialog ein-
stellen.
• Wenn eine Note nach dem Transponieren außerhalb
der Grenzen liegt, wird sie in einen anderen Oktavbereich
eingeordnet, wobei die neue Tonhöhe (wenn möglich)
beibehalten wird.
Wenn dies nicht möglich ist, weil Sie z.B. einen kleinen Bereich einge-
stellt haben, wird die Note »so weit wie möglich« transponiert, d.h. auf
die obere oder untere Grenznote. Wenn Sie die obere und untere
Grenze auf denselben Wert einstellen, werden alle Noten auf diese Ton-
höhe transponiert!
»OK« und »Abbrechen«
Wenn Sie auf »OK« klicken, wird die Transposition durch-
geführt. Wenn Sie auf »Abbrechen« klicken, wird der Dia-
log geschlossen, ohne dass Noten transponiert werden.
Dauerhaftes Anwenden der
Einstellungen auf MIDI-Events
Die im Kapitel
»Echtzeitbearbeitung von MIDI-Parametern
und Effekten«
auf
Seite 343
stellungen verändern nicht die MIDI-Events selbst, son-
dern wirken wie ein »Filter«, das die Wiedergabe der
Musik beeinflusst. Sie haben jedoch die Möglichkeit, alle
Einstellungen dauerhaft auf die MIDI-Events anzuwenden,
d.h. sie in »echte« MIDI-Events auf der Spur umzuwan-
deln. Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn Sie eine Spur
transponieren und die transponierten Noten in einem
MIDI-Editor bearbeiten möchten. Dazu können Sie zwei
Befehle des MIDI-Menüs nutzen:
• »MIDI-Parameter festsetzen« – Mit diesem Befehl wer-
den alle Inspector-Einstellungen auf die MIDI-Events der
Spur angewendet.
Hierbei werden die Inspector-Einstellungen für MIDI-Parameter und -Ef-
fekte zu den MIDI-Events addiert und danach zurückgesetzt.
• »MIDI in Loop mischen« – Mit diesem Befehl werden die
ausgewählten Spuren (oder Parts) zu einer neuen Spur
zusammengeführt.
Die Inspector-Einstellungen werden während des Mischens angewendet
und werden auch danach auf den jeweiligen Registerkarten angezeigt.
370
beschriebenen Inspector-Ein-