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Synchronisation: Transportfunktionen Oder Audiomaterial; Timing In Einem Nicht Synchronisierten System; Resolving Zur Word-Clock; Synchronisation Der Wiedergabe Von Cubase - Steinberg Cubase 5 Benutzerhandbuch

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MIDI-Clock
MIDI-Clock ist eine tempobezogene Synchronisationsart,
die mit BPM-Werten (Beats per minute) arbeitet. Es ist
sinnvoll, MIDI-Clock einzusetzen, wenn zwei Geräte mit
demselben Tempo synchronisiert werden sollen, z.B. Cu-
base und ein Drumcomputer.
MIDI-Clock kann nicht als Master-Sync-Quelle für
!
Cubase eingesetzt werden, d.h. Cubase überträgt
MIDI-Clock an andere Geräte, empfängt jedoch kein
MIDI-Clock.
Word-Clock
Word-Clock ist im Prinzip ein Ersatz für die Sample-
Clock, z.B. einer Audiokarte. Word-Clock hat also die-
selbe Samplerate wie das Audiomaterial, d.h. 44,1kHz,
48kHz usw.
Word-Clock enthält keinerlei Positionierungsinformatio-
nen, sondern liefert ein »einfaches« Signal, um das Audio-
material mit seiner Samplerate zu takten.
Word-Clock gibt es in vielen Formaten: analog über Ko-
axialkabel, digital als Teil eines S/P-DIF-, AES/EBU- oder
ADAT-Audiosignals usw.
Synchronisation: Transport-
funktionen oder Audiomaterial
Timing in einem nicht synchronisierten
System
Stellen Sie sich zunächst eine Situation vor, in der Cubase
nicht zu einer externen Quelle synchronisiert wird.
Jedes digitale Wiedergabesystem verfügt über eine interne
Uhr, die die Wiedergabegeschwindigkeit und -stabilität
steuert. Audio-Hardware für den PC bildet da keine Aus-
nahme. Diese Uhr ist extrem zuverlässig.
Wenn Cubase ohne Synchronisation zu einer externen
Quelle wiedergibt, wird die Wiedergabe komplett zur in-
ternen digitalen Audio-Clock synchronisiert.

Synchronisation der Wiedergabe von Cubase

Angenommen, Cubase wird zu einem externen Timecode
synchronisiert. Sie können z.B. die Wiedergabe zu einer
Bandmaschine synchronisieren.
Von einer analogen Bandmaschine gesendete Timecode-
Signale weisen immer Geschwindigkeitsschwankungen
auf. Außerdem liefern verschiedene Timecode-Erzeuger
und unterschiedliche Bandmaschinen ebenfalls Time-
code-Signale, die sich in der Geschwindigkeit leicht unter-
scheiden. Zusätzlich kann häufiges Vor- und Zurückspulen
des Bands beim Aufnehmen von Overdubs oder mehrfach
wiederholten Aufnahmen zu Abnutzung und Streckung
des Bands führen, was die Geschwindigkeit des Time-
codes ebenfalls beeinflusst.
Wenn Sie einen Word-Clock-Signale erzeugenden Syn-
chronisierer verwenden und Cubase so einrichten, dass es
zum eingehenden Timecode synchronisiert wird, korrigiert
das Programm die Wiedergabegeschwindigkeit, um derar-
tige Schwankungen in der Timecode-Geschwindigkeit aus-
zugleichen. Genau das soll durch die Synchronisation
erreicht werden.
Was geschieht mit dem digitalen
Audiomaterial?
Die Tatsache, dass die Wiedergabe von Cubase mit dem
Timecode-Format synchronisiert wird, hat keine Auswir-
kungen auf das digitale Audiomaterial. Das Audiomaterial
wird immer noch von der extrem zuverlässigen, internen
Uhr der Audio-Hardware beeinflusst.
Wie zu erwarten treten Probleme auf, wenn das extrem
stabile, digitale Audiomaterial mit dem leicht in der Ge-
schwindigkeit variierenden System, das mit Timecode
synchronisiert wurde, in Verbindung gebracht wird.
Das Wiedergabe-Timing jedes Events wird nicht vollstän-
dig mit dem Band oder der MIDI-Wiedergabe übereinstim-
men, da die Wiedergabegeschwindigkeit des Audiomateri-
als von der internen Uhr der digitalen Audio-Hardware
bestimmt wird.

Resolving zur Word-Clock

Die Lösung für dieses Problem besteht darin, mit einer ex-
ternen Uhr für alle Komponenten des Systems zu arbeiten.
Dabei wird eine Master-Clock verwendet, mit der die be-
nötigten Arten von Clock-Signalen an die entsprechenden
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Synchronisation

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