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Anzeigen Und Anpassen Von Tempo-Events; Verwenden Des Time-Warp-Werkzeugs Im Projekt-Fenster - Steinberg Cubase 5 Benutzerhandbuch

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• Wenn Sie einen Auswahlbereich festgelegt haben und
innerhalb dieses Bereichs mit dem Time-Warp-Werkzeug
arbeiten, sind die Tempoänderungen auf diesen Bereich
beschränkt.
Das bedeutet, dass ggf. Tempo-Events am Anfang und Ende eines Aus-
wahlbereichs eingefügt werden. Dies ist nützlich, wenn Sie das Tempo
innerhalb eines bestimmten Bereichs anpassen möchten, das Material
außerhalb dieses Bereichs jedoch unverändert bleiben soll.
• Wenn Sie mit dem Time-Warp-Werkzeug klicken, ras-
tet es am Temporaster des Fensters ein.
• Wenn Sie das Temporaster an eine neue Position zie-
hen, kann es magnetisch an Events im Fenster einrasten.
Im Projekt-Fenster muss hierfür die Rasterfunktion eingeschaltet und im
Rastermodus-Einblendmenü die Events-Option ausgewählt sein – das
Raster rastet dann am Anfang oder Ende der Events oder Parts bzw. an
Markern ein. Im Sample-Editor muss dazu die Rasterfunktion eingeschal-
tet sein – diese rastet dann an Hitpoints ein (falls vorhanden). In den
MIDI-Editoren muss hierfür die Rasterfunktion eingeschaltet sein – das
Raster rastet dann am Anfang oder Ende von Noten ein.
• Diese Funktion erzeugt Tempowerte bis zu 300bpm.

Anzeigen und Anpassen von Tempo-Events

Wenn Sie das Time-Warp-Werkzeug auswählen, wird
das Lineal des aktiven Fensters braun angezeigt. Bereits
bestehende Tempo-Events werden im Lineal als »Griffe«
mit Tempowerten angezeigt.
So sehen Sie genau, was passiert. Sie können dies auch
zum Bearbeiten der Tempospur nutzen:
• Wenn Sie die Werkzeug-Sondertaste zum Erstellen
bzw. Löschen (standardmäßig die [Umschalttaste]) ver-
wenden und auf ein Tempo-Event im Lineal klicken, wird
dieses gelöscht.
• Wenn Sie auf ein Tempo-Event im Lineal klicken und
ziehen, können Sie es verschieben.
Dadurch wird der Tempowert des Events automatisch bearbeitet, so
dass die Objekte rechts davon ihre Position beibehalten.
• Wenn Sie ein Tempo-Event mit gedrückter [Alt]-Taste/
[Wahltaste] im Lineal verschieben (oder löschen), wird der
Tempowert nicht angepasst – das bedeutet, dass die Ob-
jekte rechts davon verschoben werden.
Es handelt sich hierbei um die standardmäßig festgelegte Werkzeug-Son-
dertaste. Sie können diese Einstellung im Programmeinstellungen-Dialog
(unter »Bearbeitungsoptionen–Werkzeug-Sondertasten«) ändern.
Verwenden des Time-Warp-Werkzeugs im
Projekt-Fenster
Im Projekt-Fenster stehen Ihnen für das Time-Warp-
Werkzeug zwei Modi zur Verfügung:
• Im Standardmodus (»Raster manipulieren«) werden beim Ver-
wenden des Werkzeugs alle Spuren kurzfristig auf eine lineare
Zeitbasis geschaltet. Das bedeutet, dass alle Spuren ihre ab-
soluten Zeitpositionen beibehalten, wenn Sie die Tempospur
anpassen.
• Im Modus »Raster manipulieren (musikalische Events folgen)«,
werden die Spuren nicht auf lineare Zeitbasis geschaltet. Das
bedeutet, dass alle Spuren, die keine lineare Zeitbasis haben,
den Änderungen der Tempospur folgen.
Wählen Sie den Time-Warp-Modus aus, indem Sie auf
das Werkzeugsymbol klicken und im angezeigten Ein-
blendmenü eine Option einschalten.
Anpassen einer musikalischen Partitur an ein Video
Im Folgenden wird die Verwendung des Time-Warp-Werk-
zeugs im Modus »Raster manipulieren (musikalische Events
folgen)« anhand eines Beispiels beschrieben. Angenom-
men, Sie möchten die Musik für einen Film zusammenstel-
len und haben eine Videospur, eine Audiospur mit einem
Kommentar und einige Audio- und/oder MIDI-Spuren mit
Musik. Nun möchten Sie die Position eines musikalischen
Einsatzes mit einer Position im Videofilm abstimmen. Der
musikalische Einsatz ist in Takt 33. Im Projekt gibt es (noch)
keine Tempoänderungen.
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Bearbeiten von Tempo und Taktart

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