Sie können die Position der Noten auch durch Quanti-
sierung verändern (siehe
Der verwendete Quantisierungswert richtet sich auch hier danach, ob der
Schalter »Globale Quantisierung verwenden« ein- oder ausgeschaltet ist.
Stummschalten von Noten und Schlagzeugklängen
Sie können einzelne Noten stummschalten, indem Sie mit
dem Stummschalten-Werkzeug darauf klicken, mit dem
Stummschalten-Werkzeug ein Auswahlrechteck aufzie-
hen oder im Bearbeiten-Menü den Stummschalten-Befehl
wählen (siehe
»Stummschalten von Noten«
Darüber hinaus enthält die Liste der Schlagzeugklänge
(wenn eine Drum-Map ausgewählt ist – siehe
einer Drum-Map für eine Spur«
Stummschalten-Spalte. Wenn Sie für einen Klang in diese
Spalte klicken, wird er stummgeschaltet. Wenn Sie auf
den Schalter »Instrument Solo« in der Werkzeugzeile kli-
cken, werden alle Schlagzeugklänge außer dem ausge-
wählten Klang stummgeschaltet.
Stummgeschaltete Schlagzeugklänge
Beachten Sie dabei, dass die Stummschaltung für die
!
gesamte Drum-Map gilt, d.h. alle Spuren, die dieselbe
Map verwenden, werden ebenfalls stummgeschaltet.
Löschen von Noten
Wenn Sie Noten löschen möchten, klicken Sie mit dem
Schlagzeugstock-Werkzeug oder dem Radiergummi-
Werkzeug darauf oder wählen Sie die Note aus und drü-
cken Sie die [Rücktaste].
Weitere Bearbeitungsfunktionen
Wie im Key-Editor können Sie die Noten über die Infozeile
oder über MIDI bearbeiten und Noten über die Step-Ein-
gabe einfügen (siehe
»Bearbeiten in der Infozeile«
Seite
390).
»Quantisierung«
auf
Seite
auf
Seite
»Auswählen
auf
Seite
407) eine
Arbeiten mit Drum-Maps
365).
Einleitung
Ein Drum-Kit in einem MIDI-Instrument ist in der Regel ein
Set von unterschiedlichen Schlagzeugklängen, bei denen
jeder Schlagzeugklang auf einer unterschiedlichen Taste
gespielt wird (d.h. die unterschiedlichen Klänge sind un-
terschiedlichen MIDI-Notennummern zugewiesen). Eine
Taste gibt eine Bass-Drum wieder, eine andere eine
Snare usw.
389).
Leider verwenden unterschiedliche MIDI-Instrumente oft
unterschiedliche Tastenzuweisungen. Dies kann zu Proble-
men führen, wenn Sie ein Drum-Pattern mit einem MIDI-
Gerät erzeugt haben und es dann mit einem anderen MIDI-
Gerät verwenden möchten. Wenn Sie die Geräte wech-
seln, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch die Schlagzeug-
klänge vertauscht werden: Ihre Snare wird zu einer Ride,
Ihre Hi-Hat zur Tom usw. – weil die Schlagzeugklänge in
den beiden Instrumenten unterschiedlich verteilt sind.
Um dieses Problem zu lösen und um weitere Aspekte der
Arbeit mit Drum-Kits zu vereinfachen (z.B. um Schlagzeug-
klänge unterschiedlicher Instrumente im selben Drum-Kit
verwenden zu können), verwendet Cubase so genannte
Drum-Maps. Eine Drum-Map ist im Grunde eine Liste von
Schlagzeugklängen, in der eine Reihe von Einstellungen für
die einzelnen Klänge vorgenommen werden können. Wenn
Sie eine MIDI-Spur wiedergeben, für die Sie eine Drum-
Map ausgewählt haben, werden die Noten bevor sie zum
Instrument weitergeleitet werden, von der Drum-Map gefil-
tert. Unter anderem bestimmt die Drum-Map, welche MIDI-
Notennummer für welchen Schlagzeugklang gesendet
wird, d.h. welcher Klang vom MIDI-Gerät gespielt wird.
Eine Lösung für die oben beschriebenen Probleme wäre
also, für alle Ihre Instrumente Drum-Maps zu erzeugen.
Wenn Sie dann Ihre Drum-Pattern auf einem anderen Ge-
rät ausprobieren möchten, schalten Sie einfach auf die da-
zugehörige Drum-Map um, und Ihre Snare-Drum bleibt eine
Snare-Drum.
auf
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Die MIDI-Editoren