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Steinberg Cubase 5 Benutzerhandbuch Seite 346

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Die Registerkarte »MIDI-Parameter«
Die Einstellungen auf dieser Registerkarte beeinflussen die
MIDI-Events der Spur in Echtzeit während der Wiedergabe.
Sie wirken sich auch auf die »Live-Wiedergabe« aus, wenn
die Spur ausgewählt und der Schalter »Aufnahme aktivie-
ren« eingeschaltet ist (vorausgesetzt die Option »MIDI-Thru
aktiv« ist im Programmeinstellungen-Dialog auf der MIDI-
Seite eingeschaltet). Auf diese Weise können Sie die MIDI-
Events während der Live-Wiedergabe z.B. transponieren
oder ihre Anschlagstärke ändern.
Wenn Sie das Ergebnis der Parametereinstellungen
mit dem »unbearbeiteten« MIDI-Material vergleichen
möchten, klicken Sie auf den Bypass-Schalter oben
rechts auf der Registerkarte »MIDI-Parameter«.
Wenn der Bypass-Schalter eingeschaltet ist, werden die eingestellten
MIDI-Parameter zeitweise ausgeschaltet. Wenn die Bypass-Funktion ak-
tiviert ist, wird der Schalter im Inspector gelb dargestellt.
Transponieren
Mit dieser Einstellung können Sie alle Noten auf der Spur
in Halbtonschritten transponieren. Sie können Werte zwi-
schen -127 und +127 Halbtönen auswählen. Bedenken
Sie jedoch, dass der Regelbereich 128 MIDI-Notennum-
mern (0 bis 127) umfasst, und dass nicht alle Instrumente
alle Sounds erzeugen können. Extreme Transpositions-
werte können zu unerwünschten Ergebnissen führen.
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Echtzeitbearbeitung von MIDI-Parametern und Effekten
• Einzelne MIDI-Parts können auch über das Transponie-
ren-Feld in der Infozeile transponiert werden.
Der Transponieren-Wert in der Infozeile (für einen bestimmten Part) wird
zum Transponieren-Wert hinzugezählt, den Sie im Inspector für die
ganze Spur eingestellt haben.
Diese Einstellung wird außerdem von der Option
»Globale Transposition« beeinflusst. Weitere Informatio-
nen hierzu finden Sie im Kapitel
onen«
auf
Seite
115.
Anschlagstärke (Anschl. +/-)
Mit diesem Wert wird die Dynamik aller Noten auf der Spur
verändert. Der Wert in diesem Feld wird zur Anschlagstärke
jedes von einem Part ausgehenden Notenbefehls hinzuge-
zählt (bei negativen Werten wird die Anschlagstärke verrin-
gert). Der Bereich liegt zwischen -127 und +127; 0
bedeutet »keine Änderung«.
Die Auswirkung dieser Einstellung hängt vom jeweiligen
Sound und Instrument ab.
Die Anschlagstärke einzelner MIDI-Parts kann auch
über das Anschlagstärke-Feld in der Infozeile geändert
werden.
Der Anschlagstärke-Wert in der Infozeile (für einen bestimmten Part)
wird zum Wert hinzugezählt, den Sie im Inspector im Feld »Anschl. +/-«
für die Spur eingestellt haben.
Anschlagstärkekompression (Anschl. Komp.)
Der hier eingestellte Wert dient als Multiplikator für die
Anschlagstärkewerte. Er wird als Bruch mit einem Zähler
(linker Wert) und einem Nenner (rechter Wert) angege-
ben (1/2, 3/4, 3/2 usw.). Wenn Sie z.B. den Wert »3/4«
einstellen, entspricht der resultierende Anschlagstärke-
wert drei Vierteln des ursprünglichen Werts. Dabei wirkt
sich dieser Wert auch auf die Differenz der Anschlagstär-
ken für Noten aus. Wenn Sie dies mit dem Anschlagstär-
kewert kombinieren, können Sie den Anschlagstärkebe-
reich der Noten eines Parts komprimieren bzw. erweitern.
»Die Transpositionsfunkti-

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