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Die Anzeigequantisierung Für Pausen - Steinberg Cubase 5 Benutzerhandbuch

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Das sieht nicht gerade gut aus! Aber wieso nicht? Dem
Programm wurde mitgeteilt, dass der kürzeste Notenwert,
mit dem es arbeiten soll, Viertelnoten sind. Damit ist von
vornherein ausgeschlossen, dass Achtel, Sechzehntel usw.
notiert werden. Bei der Darstellung auf dem Bildschirm
(und auch beim späteren Ausdruck) werden alle Achtelno-
ten in der Darstellung auf die nächstliegenden Viertelnoten
quantisiert – wodurch das hier dargestellte Notenbild ent-
steht. Dennoch klingt diese Passage bei der Wiedergabe
genauso wie vorher. Die Anzeigequantisierung hat nur
Auswirkungen auf die Darstellung. Hierzu noch eine letzte
wichtige Anmerkung:
Auch wenn Sie manuell absolut exakte Notenwerte
!
im Noten-Editor eingeben, müssen die Noten- und
Pausenwerte für die Anzeigequantisierung korrekt
sein, da diese Werte nicht nur für MIDI-Aufnahmen
verwendet werden! Wenn Sie den Notenwert für die
Anzeigequantisierung z.B. auf Viertel setzen und
dann mit der Maus acht Noten eingeben, werden auf
den Spuren Achtelnoten (als MIDI-Daten) erzeugt,
dargestellt werden jedoch Viertelnoten!
Die Anzeigequantisierung für Pausen
Bisher wurde die Anzeigequantisierung für Noten verwen-
det. Sie können auch einen Anzeigequantisierungswert für
Pausen einstellen, also die kürzeste Pause, die noch darge-
stellt werden soll. Das folgende Beispiel zeigt, dass diese
Einstellung oft sehr praktisch ist:
Angenommen die ursprünglichen Noten sehen folgender-
maßen aus:
Die erste Note ist offensichtlich um eine Sechzehntelnote
nach hinten verschoben. Wenn hier die Anzeigequantisie-
rung für Noten auf Achtelnoten verändert wird, werden die
Noten folgendermaßen dargestellt:
Anzeigequantisierung für Noten auf Achtelnoten eingestellt
Leider wurde jetzt die erste Note auf die Position der zwei-
ten Note verschoben, da Sechzehntelnoten nicht zulässig
sind. Dieses Problem kann behoben werden, indem Sie
zusätzliche Anzeigequantisierungswerte innerhalb dieses
Takts mit dem Q-Werkzeug einfügen (siehe
Änderungen der Anzeigequantisierung«
gibt aber eine wesentlich einfachere Methode: Stellen Sie
den Wert für Noten wieder auf Sechzehntelnoten ein, den
für Pausen aber auf Achtelnoten. So stellt das Programm
keine Pausen dar, die kürzer als Achtelnotenwerte sind,
außer wenn dies nötig ist. Das Ergebnis sieht so aus:
Anzeigequantisierung für Noten auf Sechzehntel und für Pausen auf
Achtel eingestellt
Was ist passiert? Sie haben dem Programm mitgeteilt,
dass Pausen, die kürzer als Achtelnotenwerte sind, nur
dann angezeigt werden sollen, wenn dies »nötig« ist. Da
die erste Note auf der Position der zweiten Sechzehntel-
note dargestellt wurde, musste eine Sechzehntelpause am
Beginn eingefügt werden. Alle anderen Pausen konnten
hingegen ausgeblendet werden, indem die Noten als Ach-
telnoten dargestellt wurden, d.h. sie waren nicht »nötig«.
Daraus können die folgenden, allgemeinen Regeln abge-
leitet werden:
Wählen Sie für den Noten-Wert die kleinste Notenpo-
sition, die in der Partitur dargestellt werden soll.
Wenn z.B. Noten an ungenauen Sechzehntelpositionen vorkommen,
sollte der Noten-Wert auf Sechzehntelnoten eingestellt sein.
Stellen Sie für den Pausen-Wert den kleinsten Noten-
wert (Länge) ein, mit dem einzelne Noten dargestellt wer-
den sollen, die sich auf einer Zählzeit befinden.
Eine typische Einstellung wäre eine Anzeigequantisierung
für Noten von 16 (Sechzehntelnoten) und für Pausen von
4 (Viertelnoten).
550
Die Funktionsweise des Noten-Editors
»Einfügen von
auf
Seite
570). Es

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