2. Stellen Sie sicher, dass die Aufnahme von SysEx-Daten
nicht gefiltert wird, indem Sie die Sysex-Option im Auf-
nahme-Bereich ausschalten. Die SysEx-Option im Thru-
Bereich kann eingeschaltet bleiben (Standardeinstellung).
Auf diese Weise werden SysEx-Befehle aufgenommen, aber nicht wie-
der zurück an das Instrument gesendet. (Dies könnte zu unerwünschten
Ergebnissen führen.)
3. Versetzen Sie eine MIDI-Spur in Aufnahmebereitschaft,
starten Sie die Aufnahme und lösen Sie den Dump direkt
am Instrument aus.
4. Wenn die Übertragung der Befehle abgeschlossen ist,
wählen Sie den neuen Part aus und öffnen Sie den Listen-
Editor über das MIDI-Menü.
So können Sie überprüfen, ob der SysEx-Dump aufgenommen wurde – in
diesem Fall enthält die Part-/Event-Liste ein oder mehrere SysEx-Events.
Wenn Sie die Übertragung des Dumps nicht an Ih-
!
rem MIDI-Instrument auslösen können, müssen Sie
den Dump durch einen Anforderungsbefehl von Cu-
base aus auslösen. Verwenden Sie in diesem Fall den
MIDI-SysEx-Editor (siehe
fehlen«
auf
Seite
415), um den spezifische Dump-An-
forderungsbefehl am Anfang einer MIDI-Spur auszu-
lösen (lesen Sie dazu bitte das Handbuch zu Ihrem
Instrument). Wenn Sie die Aufnahme aktivieren, wird
der Dump-Anforderungsbefehl wiedergegeben (an
das Instrument gesendet) und der Dump wird wie
oben beschrieben ausgelöst.
»Bearbeiten von SysEx-Be-
Die MIDI-Editoren
Zurücksenden eines Bulk Dumps an ein Gerät
1. Stellen Sie sicher, dass die MIDI-Spur mit den SysEx-
Befehlen an das Gerät geleitet wird.
Weitere Informationen darüber, welchen MIDI-Kanal Sie verwenden soll-
ten, finden Sie im Handbuch zu Ihrem Gerät.
2. Schalten Sie den Solo-Schalter für die Spur ein.
Dies ist lediglich eine Sicherheitsmaßnahme und nicht unbedingt erforder-
lich.
3. Stellen Sie sicher, dass das Gerät so eingestellt ist,
dass es SysEx-Befehle empfangen kann. (Häufig ist das
Empfangen von SysEx-Befehlen standardmäßig ausge-
schaltet.)
4. Versetzen Sie das Gerät gegebenenfalls in den
»Standby-Modus zum Empfangen von SysEx-Befehlen«.
5. Starten Sie die Wiedergabe der Befehle.
Tipps
• Senden Sie nicht mehr Befehle als nötig. Wenn Sie nur ein
Programm benötigen, übertragen Sie nicht den gesamten
Speicherinhalt. Sie sparen dadurch kostbaren Arbeitsspei-
cher. Normalerweise können Sie genau festlegen, welche
Befehle übertragen werden sollen.
• Wenn der Sequenzer jedes Mal beim Laden eines Projekts
bestimmte Klänge an Ihr Instrument senden soll, sichern Sie
die SysEx-Befehle in einem »stummen Vorzähler« vor dem
Beginn des Projekts.
• Wenn die Datenmenge sehr klein ist (z.B. bei einem einzigen
Klang), kann der Dump auch mitten im Projekt verwendet wer-
den. Einen ähnlichen Effekt können Sie erzielen, wenn Sie statt-
dessen mit Programmwechseln arbeiten, die mit wesentlich
weniger MIDI-Befehlen auskommen. Manche Geräte können so
eingestellt werden, dass die Klangeinstellungen übertragen
werden, sobald ein Klang am Gerät ausgewählt wird.
• Wenn Sie Parts mit nützlichen SysEx-Dumps erstellt haben,
können Sie diese auf eine eigene, stummgeschaltete Spur
verschieben. Wenn Sie diese Parts verwenden möchten, kön-
nen Sie sie auf eine leere, nicht stummgeschaltete Spur ver-
schieben und von dort aus wiedergeben.
• Senden Sie nicht mehrere SysEx-Dumps gleichzeitig an meh-
rere Instrumente.
• Notieren Sie die Gerätekennung (Device ID) Ihres Instruments.
Wenn diese Nummer geändert wird, verweigert ein Gerät u.U.
den Empfang von Befehlen.
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