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Steinberg Cubase 5 Benutzerhandbuch Seite 87

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Das Aufnahmeformat
Wenn Sie mit Effekten aufnehmen, sollten Sie 32-Bit-Float
als Aufnahmeformat (Bit-Auflösung) wählen. Das Aufnah-
meformat können Sie im Projekteinstellungen-Dialog (im
Projekt-Menü) einstellen. 32-Bit-Float ist aber keine zwin-
gende Voraussetzung für die Aufnahme mit Effekten – Sie
können auch das 24- oder 16-Bit-Format auswählen.
Zwei Dinge sprechen jedoch für das 32-Bit-Float-Format:
• Wenn Sie das 32-Bit-Float-Format für die Aufnahme
verwenden, tritt kein Clipping (digitale Verzerrung) in den
aufgenommenen Dateien auf.
Das kann natürlich auch bei 24- oder 16-Bit-Aufnahmen vermieden wer-
den, erfordert jedoch eine genaue Einstellung der Pegel.
• Cubase verarbeitet Audiomaterial wird intern im 32-Bit-
Float-Format verarbeitet – wenn Sie dasselbe Format für
die Aufnahme verwenden, bleibt die hohe Audioqualität
erhalten.
Der Grund ist, dass die Effektverarbeitung im Eingangskanal (und die EQ-
Einstellungen, die Sie vornehmen) im 32-Bit-Float-Format vorgenommen
werden. Wenn Sie mit 16 oder 24 Bit aufnehmen, wird das Audiomaterial
beim Schreiben in die Datei in eine niedrigere Auflösung umgewandelt –
dabei kann die Qualität der Signale beeinträchtigt werden.
Dabei ist es nicht wichtig, mit welcher Auflösung Ihre Au-
dio-Hardware arbeitet. Auch wenn die Hardware Signale
in 16-Bit-Auflösung liefert, werden diese nach dem Hinzu-
fügen von Effekten im Eingangskanal in der Auflösung 32-
Bit-Float vorliegen.
Ein Beispiel
In diesem Beispiel soll der SoftClipper-Effekt während der
Aufnahme angewendet werden. Dies ist natürlich nur ein
möglicher Anwendungsfall – Sie können jeden beliebigen
Effekt (oder auch eine Kombination von Effekten) auf diese
Weise verwenden.
1. Richten Sie eine Audiospur für die Aufnahme ein und
wählen Sie den gewünschten Eingangsbus aus.
Darüber hinaus sollten Sie auch die Mithörfunktion einschalten, da Sie so
Ihre Einstellungen anhören und überprüfen können, bevor Sie mit der ei-
gentlichen Aufnahme beginnen. Informationen zum Mithören über Cubase
finden Sie unter
»Mithören über Cubase«
auf
Seite
81.
Aufnehmen
2. Öffnen Sie den Mixer und stellen Sie sicher, dass der
erweiterte Mixerbereich angezeigt wird.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, um den erweiterten Mixerbereich einzu-
blenden: Klicken Sie auf den Pfeil-Schalter (»Mixerdarstellung groß«) im
allgemeinen Bedienfeld, wählen Sie im Mixer-Kontextmenü aus dem
Fenster-Untermenü die Option »Erweiterten Bereich anzeigen« oder ver-
wenden Sie einen Tastaturbefehl (siehe
len«
auf
Seite
538).
3. Wählen Sie den Eingangskanal (Bus) aus, von dem
Sie aufnehmen.
Wenn die Eingangskanäle ausgeblendet sind, klicken Sie auf den Schalter
zum Ein-/Ausblenden der Eingangskanäle im allgemeinen Bedienfeld des
Mixers.
4. Überprüfen Sie den Eingangspegel des Signals, das
an Ihre Audio-Hardware geleitet wird (siehe
der Eingangspegel«
den Pegel des Quellmaterials an.
5. Öffnen Sie das Einblendmenü mit den Darstellungs-
optionen für den Eingangskanal und wählen Sie die Op-
tion »Insert-Effekte«.
Sie öffnen das Einblendmenü mit den Darstellungsoptionen durch Kli-
cken auf den Pfeilschalter zwischen dem normalen und dem erweiterten
Bedienfeld des Mixers.
Im erweiterten Mixerbedienfeld für den Eingangskanal
werden nun die Insert-Effektschnittstellen angezeigt.
6. Klicken Sie in eine Schnittstelle und wählen Sie im an-
gezeigten Einblendmenü den gewünschten Effekt aus.
Wie Sie sehen, sind die verfügbaren Effekte in Untermenüs angeordnet
– das SoftClipper-PlugIn befindet sich im Distortion-Untermenü.
87
»Einrichten von Tastaturbefeh-
auf
Seite
79), und passen Sie ggf.
»Einstellen

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