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Plugin-Verzögerungsausgleich - Steinberg Cubase 5 Benutzerhandbuch

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Intelligente PlugIn-Verarbeitung
Eine weitere Eigenschaft des VST3-Standards ist die »in-
telligente« PlugIn-Verarbeitung. Bisher haben geladene
PlugIns immer Prozessorleistung beansprucht, auch wenn
gar kein Signal vorhanden war. Unter VST3 können Sie die
PlugIn-Verarbeitung unterbrechen, wenn kein Signal an-
liegt. Dies führt zu einer reduzierten CPU-Last, so dass
mehr Effekte genutzt werden können.
Schalten Sie dazu im Programmeinstellungen-Dialog auf
der Seite »VST-PlugIns« die Option »VST3-PlugIn-Verar-
beitung aussetzen, wenn keine Audiosignale anliegen« ein.
Wenn diese Option eingeschaltet ist, benötigen VST3-
PlugIns keine CPU-Leistung, wenn keine Audiodaten
durch sie geleitet werden.
Beachten Sie jedoch, dass Sie auf diese Weise mehr Plug-
Ins laden können als gleichzeitig fehlerfrei wiedergegeben
werden können. Daher sollten Sie immer die Passage Ihres
Projekts mit den meisten Events wiedergeben, um sicher-
zustellen, dass die Anzahl der geladenen PlugIns Ihr Sys-
tem nicht überlastet.
Diese Funktion kann die Systemleistung in einigen
Projekten deutlich verbessern, jedoch besteht auch das
Risiko, dass ein Projekt nicht an allen Timecode-Positio-
nen fehlerfrei wiedergegeben werden kann.
Side-Chain
Einige der VST3-Effekte unterstützen Side-Chain-Ein-
gänge, d.h. Sie können diese Effekte über externe Signale
steuern, die Sie an diesen Side-Chain-Eingang leiten. Die
Effektbearbeitung wird dabei weiterhin auf das Haupt-Au-
diosignal angewendet. Weitere Informationen hierzu fin-
den Sie unter
»Die Side-Chain-Funktion«
PlugIn-Verzögerungsausgleich
Es kann vorkommen, dass ein PlugIn eine interne Verzöge-
rung oder Latenz aufweist. Das bedeutet, dass es einen Au-
genblick dauern kann, bis das PlugIn das eingespeiste
Audiomaterial bearbeitet. Das Audiomaterial wird folglich
leicht verzögert ausgegeben. Dies kann z.B. bei Dynamik-
prozessoren mit »vorausschauenden« Funktionen auftreten.
Cubase gleicht die PlugIn-Verzögerung im gesamten Au-
diosignalpfad aus, d.h. Synchronisation und Timing für alle
Audiokanäle sind gewährleistet.
Normalerweise müssen Sie hierfür keine weiteren Einstel-
lungen vornehmen. VST3-PlugIns mit einer dynamischen
Vorschaufunktion haben allerdings einen Live-Schalter, mit
dem Sie die dynamische Vorschau abschalten können, um
die Latenz zu minimieren, falls Sie das PlugIn während einer
Echtzeit-Aufnahme verwenden möchten (siehe das sepa-
rate PDF-Dokument »PlugIn-Referenz«).
Sie haben außerdem die Möglichkeit, den Verzögerungs-
ausgleich einzuschränken, um Latenz zu vermeiden, wenn
Sie z.B. Audiomaterial aufnehmen oder ein VST-Instrument
in Echtzeit spielen. Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter
ken««
Temposynchronisation
PlugIns können Informationen zum MIDI-Timing von der
Host-Anwendung (in diesem Fall Cubase) empfangen. In
der Regel wird diese Funktion verwendet, um bestimmte
PlugIn-Parameter (z.B. Modulationsraten oder Verzöge-
rungswerte) zum Projekttempo zu synchronisieren.
• Diese Informationen werden automatisch an jedes VST-
auf
Seite
181.
PlugIn (2.0 oder höher) geleitet, das sie »anfordert«.
Dafür müssen Sie keine besonderen Einstellungen vornehmen.
• Sie können die Synchronisation zum Tempo auch durch
Angabe eines Grundnotenwerts einstellen.
Sie können »normal lange« Noten, Triolen oder punktierte Notenwerte
verwenden (1/1 bis 1/32).
Informationen zu den mitgelieferten Effekten finden Sie im
separaten PDF-Dokument »PlugIn-Referenz«.
170
Audioeffekte
»Die Funktion »Verzögerungsausgleich einschrän-
auf
Seite
200.

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