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Optionen Für Die Synchronisation; Neustartunterdrückung; Vst System Link - Steinberg Cubase 5 Benutzerhandbuch

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Optionen für die Synchronisation
Im Dialog »Projekt-Synchronisationseinstellungen« sind
die folgende Synchronisationseinstellungen verfügbar:
Zu analys. Frames
In diesem Feld können Sie festlegen, wie viele Frames mit
»einwandfreiem« Timecode Cubase empfangen muss, be-
vor es zum eingehenden Timecode synchronisiert wird.
Wenn Sie mit einer externen Bandmaschine arbeiten, die
nur eine kurze Anlaufzeit hat, sollten Sie diesen Wert ver-
ringern, damit die benötigte Zeit noch kürzer wird.
Dropout-Frames
Auf einem analogen Band mit Timecode können Ausset-
zer auftreten. Wenn ein solcher Aussetzer zu lang ist, hält
Cubase den Transport (vorübergehend) an. Im Feld
»Dropout-Frames« können Sie festlegen, wie lang ein
Aussetzer (in Frames) maximal sein darf, bis Cubase ent-
scheidet, dass die Qualität des Bands für die Synchroni-
sation nicht ausreichend ist. Wenn Sie über eine sehr
verlässliche Timecode-Quelle verfügen, können Sie hier
einen niedrigeren Wert eingeben, damit Cubase schneller
anhält, nachdem die Bandmaschine gestoppt wurde.
Neustartunterdrückung
Einige Synchronisierer fahren nach dem Anhalten der ex-
ternen Bandmaschine für einen kurzen Zeitraum fort, MIDI-
Timecode zu übertragen. Diese zusätzlichen Timecode-
Frames können manchmal einen plötzlichen Neustart von
Cubase hervorrufen. Mit der Neustartunterdrückung kön-
nen Sie festlegen, wie viele Millisekunden Cubase nach
dem Anhalten des Transports mit dem Neustart wartet
(und dabei eingehende MTC-Signale unterdrückt).

VST System Link

Mit VST System Link können Sie mehrere zur digitalen Au-
dioverarbeitung eingesetzte Computer vernetzen. Wäh-
rend normale Netzwerke eigene Hardware wie Ethernet-
Karten, Hubs oder CAT-5-Kabel erfordern, verwendet VST
System Link nur Audio-Hardware und Kabel, die Sie in Ih-
rem Studio wahrscheinlich bereits einsetzen.
VST System Link ist einfach in Einrichtung und Verwen-
dung, bietet gleichzeitig aber eine enorme Flexibilität und
Systemleistung. Computer werden in einem so genannten
Ring-Netzwerk zusammengeschlossen, bei dem das VST-
System-Link-Signal von einem Rechner zum nächsten wei-
tergeleitet wird und so schließlich wieder beim ersten Com-
puter ankommt. Das Netzwerksignal von VST System Link
kann über jedes Kabel weitergeleitet werden, das für digi-
tale Audiosignale geeignet ist, z.B. S/PDIF, ADAT, TDIF
oder AES. Einzige Voraussetzung ist eine geeignete und
auf jedem Rechner installierte ASIO-kompatible Audio-
schnittstelle.
Durch die Vernetzung von zwei oder mehr Computern er-
öffnet sich Ihnen eine Reihe von Möglichkeiten:
• Sie können einen Computer dazu verwenden, VST-Instru-
mente zu spielen, während Sie auf einem anderen Audiospu-
ren aufnehmen.
• Wenn Sie eine große Anzahl von Audiospuren verwenden,
können Sie die entstehende Prozessorlast einfach auf meh-
rere Computer verteilen, indem Sie neue Spuren auf einem
neuen Computer hinzufügen.
• Sie können einen Computer als »virtuelles Effekt-Rack« ver-
wenden, auf dem ausschließlich Send-Effekt-PlugIns laufen.
Mit VST System Link können Sie Effekt-PlugIns oder VST-
Instrumente aus bestimmten Programmen für andere An-
wendungen zugänglich machen. Auch die Vernetzung von
Computern mit unterschiedlichen Betriebssystemen ist
möglich.
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Synchronisation

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