Erweitert-Registerkarte
• Dynamikbereich
Mit diesen Einstellungen können Sie den Dynamikbereich
der kodierten Datei bestimmen. Der Dynamikbereich ist
die Differenz (in dB) zwischen der Durchschnittslautstärke
und dem Spitzenpegel (dem lautesten Klang) des Audio-
materials. Diese Einstellungen bestimmen, wie die Datei
unter Windows XP mit dem Windows Media Player wie-
dergegeben wird, wenn dort die Option »Stiller Modus«
zur Steuerung des Dynamikbereichs eingeschaltet ist.
Der Dynamikbereich wird automatisch während des Ko-
diervorgangs berechnet, Sie können ihn aber auch manu-
ell festlegen.
Wenn Sie den Dynamikbereich manuell festlegen möch-
ten, müssen Sie zunächst die Option links einschalten und
dann die gewünschten Spitzenpegel- bzw. Durchschnitts-
werte in dB in den entsprechenden Feldern eingeben. Sie
können einen beliebigen Wert zwischen 0 und -90dB ein-
stellen. Es wird jedoch empfohlen, den Durchschnittswert
nicht zu verändern, da dieser den gesamten Lautstärkepe-
gel des Audiomaterials bestimmt und sich daher negativ
auf die Audioqualität auswirken kann.
Im Windows Media Player sind für den »Stillen Modus«
(über das Erweiterungen-Untermenü im Ansicht-Menü)
drei Einstellungen verfügbar, die folgende Auswirkungen
haben:
• Aus: Wenn der »Stille Modus« ausgeschaltet ist, werden die
Einstellungen für den Dynamikbereich verwendet, die wäh-
rend des Kodiervorgangs berechnet wurden.
• Geringe Differenz: Wenn dies ausgewählt ist und Sie keine
manuellen Änderungen an den Einstellungen für den Dynamik-
bereich vorgenommen haben, wird der Spitzenpegel während
der Wiedergabe auf 6dB oberhalb des Durchschnittspegels
begrenzt. Wenn Sie den Dynamikbereich manuell festgelegt
haben, wird der Spitzenpegel auf den mittleren Wert zwischen
dem festgelegten Spitzen- und dem Durchschnittswert be-
grenzt.
• Mittelgroße Differenz: Wenn dies ausgewählt ist und Sie keine
manuellen Änderungen an den Einstellungen für den Dynamik-
bereich vorgenommen haben, wird der Spitzenpegel während
der Wiedergabe auf 12dB oberhalb des Durchschnittspegels
begrenzt. Wenn Sie den Dynamikbereich verändert haben, wird
der Spitzenpegel auf den festgelegten Spitzenwert begrenzt.
• Surround-Lautstärkereduktion (nur sichtbar bei Sur-
round)
Hier können Sie festlegen, welcher Anteil an Lautstärkere-
duktion ggf. auf die unterschiedlichen Kanäle bei einem
Surround-Kodierformat angewendet werden soll. Diese
Einstellungen bestimmen die Wiedergabe des Audioma-
terials auf einem System, das keine Surround-Dateien
wiedergeben kann. In diesem Fall werden die Surround-
Kanäle der Datei zu zwei Kanälen zusammengefasst und
die Datei stattdessen in Stereo wiedergegeben.
Die Standardwerte führen normalerweise zu einem guten
Ergebnis, Sie können die Werte jedoch wie gewünscht
verändern. Sie können einen beliebigen Wert zwischen 0
und -144dB für die Surround-Kanäle sowie für die Kanäle
Mitte, Links, Rechts und LFE eingeben.
Medien-Registerkarte
Hier können Sie Information zur Datei eingeben – Titel, Au-
tor, Copyright und eine Beschreibung der Inhalte. Diese In-
formationen werden im Datei-Header eingebettet und von
einigen WMA-Wiedergabeanwendungen angezeigt.
Weitere Informationen zum Thema Surround-Sound
und Kodierung finden Sie im Kapitel
(nur Cubase)«
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Exportieren eines Audio-Mixdowns
»Surround-Sound
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201.