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Programmausführungs-Überprüfung - Omron SYSMAC CS1 serie Technisches Handbuch

Speicherprogrammierbare steuerung
Inhaltsverzeichnis

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Überprüfung von Programmen
9-3-3 Programmausführungs–Überprüfung
Art des Fehlers
1. Befehlsverarbeitungsfehler*
2. Zugriffsfehler*
3. Unzulässiger Befehlsfehler
4. UM(Anwenderspeicher)–Überlauffehler
Speicherbereichs überschreitet. Adressen werden in der Reihenfolge der
internen E/A–Speicheradressen verwendet; der ER–Merker wird nicht aktiviert.
Nur der CX–Programmer überprüft Multi–Wort–Operanden auf Speicherbe-
reichsgrenzen.
CX-Programmer
Der CX–Programmer bietet die folgende Funktionalität für Multi–
Wort–Operanden, die Speicherbereichsgrenzen überschreiten.
S Das Programm kann nicht in die CPU–Baugruppe übertra-
gen werden.
S Das Programm kann nicht von der CPU–Baugruppe hoch-
geladen werden.
S Kompilierfehler werden für die Programmüberprüfung gene-
riert.
S Warnungen erscheinen während der Off–line–Programmie-
rung auf dem Bildschirm.
S Während der Online–Editierung in der PROGRAM oder MO-
NITOR–Betriebsart erscheinen Warnungen auf dem Bild-
schirm.
Operanden– und Positionsprüfungen von Befehlen werden während der Ein-
gabe von den Programmiergeräten (einschließlich den Programmierkonsolen)
durchgeführt sowie während der Programmüberprüfung (ausschließlich der
Programmierkonsolen). Dies sind jedoch keine abschließenden Überprüfun-
gen.
Die folgenden Prüfungen werden während der Befehlsausführung durchge-
führt.
Bei diesem Fehler aktivierter Merker
ER–Merker
Der Befehlsverarbeitungs–Fehlermerker
(A29508) wird ebenfalls aktiviert, wenn der
Haltebetrieb bei einem Fehler spezifiziert
wird.
AER–Merker
Der Zugriffs–Fehlermerker (A29510) wird
ebenfalls aktiviert, wenn der Haltebetrieb
bei einem Fehler spezifiziert wird.
Unzulässiger Befehlsfehlermerker
(A29514)
UM–Überlauffehlermerker (A29515)
Befehlsverarbeitungsfehler
Ein Befehlsverarbeitungsfehler tritt auf, wenn falsche Daten bei der Ausführung
eines Befehls zur Verfügung gestellt wurden oder ein Versuch unternommen
wurde, einen Befehl außerhalb einer Programm–Tasks auszuführen. Hier wur-
den Daten, die am Anfang des Befehlsverarbeitens erforderlich waren, über-
prüft und infolgedessen der Befehl nicht ausgeführt; der ER–Merker (Fehler-
merker) wird aktiviert und die EQ– und N–Merker werden, abhängig vom Befehl,
beibehalten oder deaktiviert.
Der ER–Merker (Fehlermerker) wird deaktiviert, wenn der Befehl (keine Einga-
bebefehle) normal beendet wird. Bedingungen, die den ER–Merker einschalten,
sind von den individuellen Befehlen abhängig. Sehen Sie das Programmier-
handbuch der CS1–Serie (W340) für weitere Beschreibungen der individuellen
Befehle.
Abschnitt
Programmier–
konsolen
Multi–Wort–Operanden
werden nicht auf Spei-
cherbereichsgrenzen
überprüft.
Anhalten/Fortsetzen des Betriebs
Eine Einstellung in der SPS–Konfiguration
kann verwendet werden, um den Betrieb
bei Befehlsausführungsfehlern abzubre-
chen oder fortzusetzen. Die Vorgabe ist die
Fortsetzung des Betriebs.
Ein Programmfehler wird generiert aber der
Betrieb wird nur abgebrochen, wenn der
Haltebetrieb spezifiziert ist.
Eine Einstellung in der SPS–Konfiguration
kann verwendet werden, um den Betrieb
bei Befehlsausführungsfehlern abzubre-
chen oder fortzusetzen. Die Vorgabe ist die
Fortsetzung des Betriebs.
Ein Programmfehler wird generiert aber der
Betrieb wird nur abgebrochen, wenn der
Haltebetrieb spezifiziert ist.
Schwerwiegend (Programmfehler)
Schwerwiegend (Programmfehler)
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