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Endress+Hauser memo-graph Version II Betriebsanleitung
Endress+Hauser memo-graph Version II Betriebsanleitung

Endress+Hauser memo-graph Version II Betriebsanleitung

Visual data manager
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  • DEUTSCH, seite 4
BA 078R/09/a6/08.00
No.: 510 02551
Visual Data Manager
memo-graph Version II
≥ Software V2.20
Betriebsanleitung
Operating instructions
Mise en service
Istruzioni d´impiego
Gebruiksaanwijzing
Manual de Utilización
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Endress+Hauser memo-graph Version II

  • Seite 1 BA 078R/09/a6/08.00 Visual Data Manager No.: 510 02551 memo-graph Version II ≥ Software V2.20 Betriebsanleitung Operating instructions Mise en service Istruzioni d´impiego Gebruiksaanwijzing Manual de Utilización...
  • Seite 3 Visual Data Manager Visual Data Manager (VDM) Deutsch Betriebsanleitung 1 . . . 50 (Bitte lesen, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen) Gerätenummer:......Visual Data Manager (VDM) English Operating instructions 51 . . . 100 (Please read before installing the unit) Unit number:........
  • Seite 4: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Seite 1. Allgemeines 2. Vor dem Einbau prüfen! 3. Sicherheitshinweise/typgerechte Verwendung 4. Montage/Anschluß/Inbetriebnahme 4.1 Einbau 4.2 Umgebungsbedingungen 4.3 Anschlüsse/Klemmenplan 4.4 Frontseitige RS 232 Schnittstelle / serielles Bedienkabel 5. Geräteeinstellung anpassen - Setup 5.1 Setup direkt am Gerät - Beginn der Parameteränderung - Das Hauptmenü...
  • Seite 5: Allgemeines

    1. Allgemeines / 2. Vor dem Einbau prüfen! 1. Allgemeines Ihr neuer Visual Data Manager (VDM) hat die Bedienungsanleitung eingebaut! Das einfache Bedienkonzept des Gerätes erlaubt für viele Anwendungen eine Inbetriebnahme praktisch ohne Papier. Ihr VDM zeigt Bedienungshinweise auf Knopfdruck direkt am Bildschirm an! Trotzdem ist diese Beschreibung im Lieferumfang des Gerätes enthalten - sie ist die Ergänzung zu der im Gerät eingebauten Bedienungsanleitung.
  • Seite 6: Sicherheitshinweise/Typgerechte Verwendung

    3. Sicherheitshinweise/typgerechte Verwendung 3. Sicherheitshinweise/typgerechte Verwendung Bitte beachten Sie folgende Zeichen: “Hinweis”: Ratschläge zu besserer Inbetriebnahme/Betrieb. “Achtung”: Nichtbeachtung kann zum Defekt des Gerätes oder Fehlfunktion führen! “Vorsicht”: Nichtbeachtung kann zu Personenschäden führen! Typengerechte Ver- Dieses Gerät ist für den Einbau in Schalttafeln und Schaltschränke bestimmt. wendung/ Es erfüllt die Anforderungen gemäß...
  • Seite 7: Montage/Anschluß/Inbetriebnahme

    4. Montage/Anschluß/Inbetriebnahme 4. Montage/Anschluß/Inbetriebnahme 4.1 Einbau Sorgen Sie für einen Schalttafelausschnitt in der Größe 138+1 x 138+1 mm (nach DIN 43700). Bitte beachten Sie die asymmetrische Anordnung des Frontrahmens zum Tubus. Die Einbautiefe des Gerätes beträgt ca. 211 mm. 1. Schieben Sie das Gerät von vorne durch den Schalttafelausschnitt. Zur Vermeidung von Wärmestaus empfehlen wir einen Abstand von >...
  • Seite 8: Anschlüsse/Klemmenplan

    4. Montage/Anschluß/Inbetriebnahme 4.3 Anschlüsse/ Klemmenplan Leitungs- widerstand RxD/TxD(+) RxD/TxD( _ ) weitere Geräte Leitungs- widerstand RS 485 RxD/TxD(+) RxD/TxD( _ ) weitere Geräte TxD( ) _ RxD( _ ) RS 422 RxD(+) TxD(+) CPU- Analog- Digital I/O- Netzteil- Power Karte Karte(n) Karte(n) * Karte...
  • Seite 9 4. Montage/Anschluß/Inbetriebnahme Klemmenplan: Achtung: Ist bei langen Signalleitungen mit energiereichen Transienten zu rechnen, empfehlen wir die Vorschaltung eines geeigneten Überspannungsschutzes (z. B. Phoenix Thermitrap). Verwenden Sie geschirmte Signalleitungen bei: • Widerstandsthermometer, Thermoelemente, Meßbereiche <1. • Verwendung der seriellen Schnittstellen. Versorgungsspannung: 90...253 V Netzteil, 50/60 Hz: 18...30 V Netzteil, 0/50/60 Hz: + Versorgungsspannung...
  • Seite 10 4. Montage/Anschluß/Inbetriebnahme Digitalkarte I Digitalkarte II 194 Digitaleingang 11 Digitaleingang 26 195 Digitaleingang 12 Digitaleingang 27 196 Digitaleingang 13 Digitaleingang 28 197 Digitaleingang 14 Digitaleingang 29 198 Digitaleingang 15 Digitaleingang 30 199 Digitaleingang 16 Digitaleingang 31 291 Digitaleingang 17 Digitaleingang 32 292 Digitaleingang 18 Digitaleingang 33 293 Digitaleingang 19...
  • Seite 11: Frontseitige Rs 232 Schnittstelle / Serielles Bedienkabel

    4. Montage/Anschluß/Inbetriebnahme Digitalkarte I Digitalkarte II Relais 9, Kontakt 2 Relais 15, Kontakt 2 Relais 10, Kontakt 1 Relais 16, Kontakt 1 Relais 10, Kontakt 2 Relais 16, Kontakt 2 Relais 11, Kontakt 1 Relais 17, Kontakt 1 Relais 11, Kontakt 2 Relais 17, Kontakt 2 Schnittstellen (Rückseite): Sub-D-Verbinder nach DIN 41652, Buchse, 9-polig...
  • Seite 12: Geräteeinstellung Anpassen - Setup

    5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup 5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup 5.1 Setup direkt am Die Funktion der Bedientasten wird in den Feldern direkt über den entsprechenden Gerät Tasten am Bildschirm beschrieben. ð ï..• Mit “..” und “ ” können Sie die Funktionen der Tasten auswählen. •...
  • Seite 13: Tasten Für Auswahl/Änderung

    5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Parameter, um einzelne Kanäle in Gruppen zusammenzufassen/darzustellen Hinweis: Nur Kanäle, die einer Gruppe zugeordnet, sind können angezeigt und gespeichert werden (interner Speicher und auf Diskette). Gruppen bilden Kanäle, die keiner Gruppe zugeordnet sind, können trotzdem auf Grenzwertverletzung überwacht bzw.
  • Seite 14: Setup Per Pc

    5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup 5.2 Setup per PC Sie können Ihren Visual Data Manager auch per PC in Betrieb nehmen/parametrieren. Zur Verfügung stehen dafür: - Frontseitige Bedienschnittstelle RS 232 (3,5 mm Klinkenbuchse, Stereo, geschützt hinter der Laufwerksabdeckung) - Rückseitige Systemschnittstellen RS 232 bzw. RS 422/485 Installation der PC-Software: 1.
  • Seite 15 5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Format: TT.MM.JJ Aktuelles Datum Aktuelle Uhrzeit Format: hh:mm, 24 h-Darstellung Funktion der Sommer-/Normalzeitumschaltung. Sommerzeitumschaltung “Automatisch”: Umschaltung nach gültigen EU-Richtlinien “Manuell”: Umschaltzeiten in den nächsten Bedienpositionen einstellen “Aus”: keine Zeitumschaltung In Europa erfolgt die Sommer-/Normalzeitumschaltung zu anderen Zeiten als in USA. NZ/SZ-Region Wählen Sie die Region, in der das Gerät installiert ist.
  • Seite 16: Analogeingänge

    5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup • Hintergrundbeleuchtung: Einstellung zur Abschaltung der Hintergrundbeleuchtung (“Bildschirmschoner”: Dunkelschaltung erhöht die Lebensdauer der Hintergrundbeleuchtung). Beleuchtung aus nach Schaltet Display xxxx Minuten nach der letzten Tastenbetätigung dunkel (Hintergrundbeleuchtung wird abgeschaltet). Alle weiteren Funktionen bleiben erhalten (grüne LED leuchtet). Drücken Sie irgendeine Taste, damit die Beleuchtung wieder zugeschaltet wird.
  • Seite 17 5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Wie “Zoom Anfang”. Geben Sie hier aber den oberen Wert des benötigten Zoom Ende Ausschnitts ein. Beispiel: Meßumformer 5-9 pH. Eingabe hier “9”. Werkseinstellung “0". Eingestellter Wert wird für die weitere Nutzung (Anzeige, Offset Speicherung, Grenzwertüberwachung) zum real gemessenen Eingangssignal addiert. Dämpfung/Filter Je mehr unerwünschte Störungen dem Meßsignal überlagert sind, desto höher sollte der Wert eingestellt werden.
  • Seite 18 5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup • Profibus DP (Option): Einstellungen nur notwendig, wenn mit diesem Kanal an eine PROFIBUS-Meßstelle genutzt werden soll. Slave-Adresse Wählen Sie die Adresse des entsprechenden Sensors. Jeder Sensor, “Slave”, muß eine eigene, individuelle Adresse haben. Der Meßwert (des digitalen Bussignals) wird gleich wie konventionelle Analogmeßstellen behandelt.
  • Seite 19 5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Wählen Sie die Art des Grenzwertes. Analogsignale: “GW oben”: Signal überschreitet Grenzwert. “GW unten”: Signal unterschreitet Grenzwert. “Gradient”: Signal ändert sich zu schnell. Für Mengen (per Integration aus dem Analogsignal berechnet): der Grenzwert des Zählerstandes wird innerhalb des vorgegebenen Zeitraums überschritten. Hinweis: um Zählerstände auf Grenzwertverletzung überwachen zu können, müssen die entsprechenden Signalauswertungen aktiviert sein (siehe Kapitel “Signalauswertung”).
  • Seite 20: Mathematikkanäle (Option)

    5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Mathematikkanäle (Option): • Einstellungen nur notwendig, wenn Analogmeßstellen miteinander mathematisch verknüpft werden sollen. Formel Einzelne Kanäle können mathematisch miteinander verknüpft und mit Funktionen (g) / Faktoren (a bzw. b) / Konstanten (c) verrechnet werden. Die so errechneten Mathematikkanäle werden behandelt wie “echte”...
  • Seite 21: Digitaleingänge (Option)

    5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Mathematischer Operator zur Verknüpfung der Kanäle. Verknüpfung “?” Signal “y2” Zweites Signal, “y2”, das mit dem ersten (“y1”) verknüpft werden soll. Faktor, mit dem das Signal “y2” bzw. g(y1:y2) multipliziert wird. Werkseitige Faktor “b” Einstellung: “1”. Konstante “c”...
  • Seite 22 5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Funktion Aktivierung des Eingangs löst die eingestellte Funktion aus. Die Digitaleingänge sind High-aktiv, d. h. die ausgewählte Wirkung erfolgt durch Ansteuerung mit +12...+30 VDC. Siehe auch “Anschlüsse/Klemmenplan”. Bezeichnung Beschreibung der mit diesem Eingang durchgeführten Funktion bzw. Meßstellenname.
  • Seite 23 5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Hinweis: in “Signalauswertung - Zwischenauswertung” muß “extern” angewählt werden. Einheit/Dimension Technische Einheit des Zähleingangs. Z. B. Liter, m3, ..Anzahl der Nachkommastellen für die Anzeige Nachkommastellen 1 Impuls = Impulsfaktor = Faktor, der multipliziert mit einem Eingangsimpuls den physikalischen Wert ergibt.
  • Seite 24: Digitalkarten (Option)

    5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Zähler-Typ Der Grenzwert kann auf einen der verschiedenen Typen zugeordnet werden (Zwischen-, Tages-, Monats- Gesamt-/Jahreszähler). Diese Zähler werden zyklisch nullgestellt (Ausnahme: Gesamtzähler). Beispiel Tageszähler: Tägliche Nullstellung nach Tageswechsel. Bitte beachten Sie die Einstellungen in “Signalauswertung”. Zähler-Grenzwert Zähler-Grenzwert in der eingestellten Prozeßeinheit/Dimension, z.
  • Seite 25: Digitalkanäle Verknüpfen

    5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Digitalkanäle verknüpfen: • Einstellungen nur notwendig, wenn Digitalkanäle miteinander verknüpft werden sollen. Beispiele: Summierung von Impulszählern, logische Verknüpfung von Digitaleingängen etc. Auswahl, wie zwei bzw. mehrere Digitalkanäle miteinander verknüpft werden: Aufgabe “Addition/Subtraktion”: für Impulszähler. “Summe/Mittelwert”: über Impuls- bzw. Betriebszeitzähler. “Logische Verknüpfung”: für Ein-/Aus-Meldungen.
  • Seite 26 5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Faktor “a” Faktor ‘a’, mit dem der Wert von Signal ‘y1’ multipliziert wird. Werkseitige Einstellung: 1. Verknüpfung “?” Addition/Subtraktion: “nicht benutzt”: schaltet Teil 2 der Formel (y2*b) aus. Logische Verknüpfung: “UND”: beide Eingänge müssen die vorgegebenen Zustände annehmen, um als logisch wahr (“H”) erkannt zu werden.
  • Seite 27: Gruppen Bilden

    5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Gruppen bilden: • Nur die Kanäle, die in Gruppen ausgewählt sind, werden angezeigt und gespeichert! Fassen Sie Analog- und/oder Digitalsignale so in Gruppen zusammen, daß Sie im Betrieb auf Knopfdruck die für Sie wichtige Information abrufen können (z.
  • Seite 28: Signalauswertung

    5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Amplitudenraster Gibt an, in wie viele Bereiche der Bildschirm in der Darstellungsart “Kurve” unterteilt werden soll. Beispiele: Darstellung von 0...100 %: 10er Teilung wählen Darstellung von 0...14 pH: 14er Teilung wählen Anzeige (Farbe) Wählen Sie ein Signal/eine Meßstelle aus. Dieses wird in der angegebenen Farbe dargestellt.
  • Seite 29: Sonstiges

    5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Werden die vorausgegangenen Signale noch benötigt, sichern Sie diese vor dem Rücksetzen auf Diskette (siehe Kapitel “Handhabung im Betrieb - Abrufbare Funktionen - Diskette”). Die Rücksetzung wird sofort wirksam, indem Sie hier mit “Übernehmen” (“Ô) bestätigen. Sonstiges: •...
  • Seite 30 5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup • PROFIBUS DP: Einstellungen nur notwendig, wenn Sie PROFIBUS-Meßstellen nutzen. Siehe auch “Analogeingänge - Signal” und “Analogeingänge - PROFIBUS DP” Betriebsart “Meßwert-Monitor”: die (Bus-) Meßsignale werden von einem übergeordneten (Leit-) System angefordert. Baudrate Baudrate für PROFIBUS DP, nicht änderbar. Timeout Wird nicht innerhalb der eingestellten Zeit ein Meßwert vom Bus empfangen, ist der Busbetrieb gestört (bzw.
  • Seite 31: Service

    5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Information über Größe und Verfügbarkeit des internen Meßwertspeichers und der Speicher-Info ATA-Flash Speicherkarte bzw. des Diskettenlaufwerks. Zeigt an, für welchen Zeitraum bei aktueller Geräteeinstellung Meßwerte maximal verfügbar sind. Hinweise: Die Speicher-Info berücksichtigt unter der angegebenen Voraussetzungen (s.
  • Seite 32 5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup SW-Version Gerätesoftware - Version. Bitte bei Fragen zum Gerät angeben. Last power on Bitte bei Fragen zum Gerät angeben. Last C-assertion Bitte bei Fragen zum Gerät angeben. PRESET Achtung: Stellt alle Parameter auf die werkseitigen Einstellungen zurück! Alle bisherigen Werte, Einstellungen und Speicherinhalte werden gelöscht! Adressen anzeigen Zeigt zusätzlich zu den Hilfetexten die Adresse der aktuellen Position an.
  • Seite 33: Programm-/Software-Update Per Programmdiskette Am Gerät

    5. Geräteeinstellungen anpassen - Setup Funktion des Relais im Grenzwertfall, d. h. wenn es aktiviert wird. Relais 1 im GW Schließer: Im GW-Fall sind die Anschlüsse 41-44 kurzgeschlossen, im Ruhezustand die Anschlüsse 41-42. Öffner: Im GW-Fall sind die Anschlüsse 41-42 kurzgeschlossen, im Ruhezustand die Anschlüsse 41-44.
  • Seite 34: Handhabung Im Betrieb

    6. Handhabung im Betrieb 6. Handhabung im Betrieb 1. Farbbildschirm 2. Kopfzeile 3. Disketten-Speicher- anzeige (und evtl. Warnung bei zu niedriger Spannung der Pufferbatterie) 4. Bedientasten 5. Softkeys 6. Funktions-LED´s 7. Laufwerkstüre 8. Laufwerk 9. Auswurftaste für Datenträger 10.Schreib-LED für Datenträger Disketten- ATA-Flash-...
  • Seite 35 6. Handhabung im Betrieb Gruppe: Wählen Sie, welche Meßstellengruppe angezeigt werden soll. - In jeder Gruppe können Meßstellen (analog und digital) zusammengefaßt werden (siehe “Setup-Gruppen bil- den”). Damit ist der schnelle Zugriff auf Anlagenteile/zusammengehörende Signale möglich. - Sie sehen alle relevanten Meßstellen dazu auf einen Blick (z.
  • Seite 36 6. Handhabung im Betrieb Digital: Zeigt die Kanäle als Digitalwert an. In grau wird der gewählte Zoombereich angegeben. Ereignisse: Listet die letzten 30 Grenzwertverletzungen und Netzausfälle auf. Wählen Sie das interessierende Ereignis aus (mit Pfeiltasten und “Enter”), wird dieser Fall im Speicher gesucht und angezeigt.
  • Seite 37 6. Handhabung im Betrieb << >> (Rückwärts-/Vorwärtsblättern im Speicher): Damit “blättern” Sie durch den internen Speicher. - Kennung: Datum/Uhrzeit schwarz hinterlegt - Durch Änderung des Maßstabs (“Auswahl - Zeitachse”) können Sie die Zeitachse bis zum 10-fachen “stauchen”. Sie sehen einen zehnmal so großen Zeitraum am Bildschirm.
  • Seite 38: Funktionen Der Leds

    6. Handhabung im Betrieb Diskette bzw. ATA-Flash: Aktualisiert den Datenträger mit den letzten intern gespeicherten Daten. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, den kompletten internen Speicher auf den Datenträger zu sichern. - Entnehmen Sie den Datenträger erst, wenn Sie dazu aufgefordert werden und die Lauf- werks-LED nicht mehr leuchtet.
  • Seite 39: Interner Speicher

    6. Handhabung im Betrieb Interner Speicher Die Speicherung von Meßwerten zeigt Signaländerungen und schafft Zugang zu längst vergangenen Abläufen. Der große interne Speicher arbeitet als Ringspeicher. Ist dieser voll, werden jeweils die ältesten Daten überschrieben (First in/First out Prinzip). Damit sind stets die aktuellen Daten verfügbar. Ihre Meßwerte gehen auch im Falle eines Netzausfalles nicht verloren (Pufferung des internen Speichers).
  • Seite 40: Serielle Schnittstelle/Modem

    7. Serielle Schnittstellen/Modem 7.1 RS 232 Die serielle Schnittstelle RS 232 ist frontseitig (3,5 mm Stereo-Klinkenbuchse unter dem Diskettenlaufwerk) und rückseitig (9-pol. Sub-D Buchse) zugänglich. Achtung: Die Gleichzeitige Nutzung der front- und der rückseitigen RS232 ist zulässig. Geräte-Fehlfunktion! 7.2 RS 422/RS 485 Diese Schnittstellen (Option) sind alternativ an der rückseitigen Schnittstelle zugänglich.
  • Seite 41 Die Initialisierung muß mit dem gleichen Datenformat (Baurate, Datenbits, Parität) erfolgen, mit dem das Meßgerät arbeitet. Vier Funktionen müssen im Modem aktiviert werden: Zustand des DTR-Eingangs ignorieren : &D0 Datenflußkontrolle ( Hardware-Handshake ) abschalten : /Q0 oder &H0 oder &K0 oder +IFC=0,0;...
  • Seite 42 Beispiele für Anwahl-Befehle Tonwahl , von Nebenstelle ins öffentliche Telefonnetz, Amtsholung mit der Ziffer 0 ATDT0W oder ATXDT0,, Pulswahl , von Nebenstelle ins öffentliche Telefonnetz, Amtsholung mit der Ziffernfolge 90 ATDP90W oder ATXDP90,, Tonwahl , von Nebenstelle zu Nebenstelle, innerhalb einer Telefonanlage ATXDT Tonwahl , von Hauptstelle ins öffentliche Telefonnetz, Amtsholung mit der Ziffer 0 ATDT0...
  • Seite 43: Für Experten: Das Übertragungsprotokoll Der Schnittstellen Rs 232/Rs 422/Rs

    8. Für Experten: Das Übertragungsprotokoll der Schnittstellen RS 232/RS 422/RS 485 8. Für Experten: Das Übertragungsprotokoll der Schnittstellen RS 232/RS 422/RS 485 Datenbits: Allgemeines Parität: even, odd, mark, space Stoppbits: 1, 2 Protokoll: SOH Geräteadresse STX Nachricht ETX BCC Geräteadresse: ‘0"0‘..‘9"9‘ einstellbar per Setup. Geräteadresse: ‘A"A‘...
  • Seite 44 8. Für Experten: Das Übertragungsprotokoll der Schnittstellen RS 232/RS 422/RS 485 Code-Open Befehl (CO) Mit dem CO-Befehl wird die serielle Bedienung geöffnet. (Vergleich Code-Eingabe bei Handbedienung). Dieser Befehl muß immer vor dem ersten WRITE-Befehl ausgeführt werden! Rückgabecodes: 0..2: o.k. 3..9: Fehler Code-Close Befehl (CC) Mit dem CC-Befehl wird die serielle Bedienung geschlossen und die Parameter...
  • Seite 45: Befehle Zum Auslesen Und Löschen Der Meßdaten

    8. Für Experten: Das Übertragungsprotokoll der Schnittstellen RS 232/RS 422/RS 485 Mit dem W-Kommando wird der Bedienparmeter wie er im Display dargestellt ist gesendet. Achtung: Nach Abschluß des letzten WRITE-Befehls ist immer ein CODE-CLOSE (CC) - Befehl zu senden! Beispiel für Änderung der Zeit für den Bildschirmschoner: zum Gerät: SOH 01 STX W12E0 0010 ETX BCC vom Gerät: SOH 01 STX 0 ETX BCC Rückgabecodes:...
  • Seite 46: Konfigurationsdaten Auslesen (Dk)

    8. Für Experten: Das Übertragungsprotokoll der Schnittstellen RS 232/RS 422/RS 485 Daten Restaurieren Befehl (DR) Der Befehl liefert alle im Sammelspeicher gespeicherten Messdaten. Weitere Beschreibung siehe Befehl Daten Auslesen (DA). Daten löschen (DD) Dieser Befehl löscht die Daten aus den Messdatenspeicher. Er sollte nach dem Befehl DA angewendet werden, wenn alle Daten richtig am PC übernommen wurden.
  • Seite 47: Aktuelle Prozessdaten Lesen

    8. Für Experten: Das Übertragungsprotokoll der Schnittstellen RS 232/RS 422/RS 485 Prozessdaten werden mit dem Read-Befehl mit anschließender ASCII-Null (R0) 8.4 Aktuelle gelesen: R0bcd Prozessdaten lesen Kanalnummer (1...9, A...Z) Kanaltyp (0=analog (bzw. BUS), 1=Mathematik analog, 2=digital) Meßwert-Art: 0=Momentanwert Rückgabe: Rückgabecode Meßwert Rückgabecode: o.k.
  • Seite 48: Technische Daten

    9. Technische Daten 9. Technische Daten Meßteil Referenzbedingungen Spannungsver- 230 VAC +/- 10%, 50 Hz +/- 0,5 Hz sorgung Warmlaufzeit > Stunde Umgebungstemp. 25 °C +/- 5 °C Luftfeuchtigkeit 55 +/- 10 % r. F. Je Kanal frei wählbare Meßbereiche: 4...20 mA / 1 µA (mit schaltbarer Leitungsbruchüberwachung Strom- <...
  • Seite 49 9. Technische Daten Technische Daten Maximal (Fortsetzung) zulässige Kanal-Kanal: DC 60 V, AC 60 Vp (nur Sicherheitskleinspannung) Potentialdifferenz Zeitkonstante einstellbar: 0...999,9 Sekunden, je Analogeingang, Dämpfung System-Grunddämpfung vernachlässigbar Einflußeffekte Nach IEC 654-1: Arbeitstemperatur: 0...+50 °C Klima Lagertemperatur: -20 ...+70 °C Rel. Luftfeuchte: 10...75 % r.F., ohne Betauung max.
  • Seite 50 9. Technische Daten Technische Daten Datensicherung (Fortsetzung) 1s/2s/3s/5s/10s/15s/30s/1min/2min/3min/6min ≥ 4 Jahre Pufferung für Programm-/Meßwertspeicher (interner Wählbarer Speicherbaustein: 1024 k bzw. 2048 k, SRAM) durch integrierte Speicher Speicherzyklus je Lithiumbatterie; Gruppe Zyklische Kopie der Meßdaten zur Archivierung auf (Standard- oder Diskette 3 1/2", 1,44 MB bzw. ATA-Flash-Speicherkarte (max. Ereignisspeicher- 128 MB);...
  • Seite 51 9. Technische Daten Technische Daten 1 Relais, Wechsler, 230 V / 3 A, für Grenzwertmeldung / (Fortsetzung) Sammelrelais Netzausfall Elektrische Sicherheit Sicherheit EN 61010-1, Schutzklasse I, Überspannungskategorie II Gehäuse/Einbau Einbautiefe: ca. 211 mm incl. Anschlußklemmen Schalttafelausschnitt: 138 x 138 Schalttafelstärke: 2...40 mm, Befestigung nach DIN 43834 Edelstahl-Tubus, Gewicht ca.
  • Seite 52: Zubehör/Verbrauchsmaterial

    9. Technische Daten Technische Daten Physikalischer Pegel: (Fortsetzung) RS 485, Leitungslänge 1000 m abgeschirmtes Kabel Baudrate: 93,75 kBaud, fest eingestellt, alternativ 45,45 kBaud Funktion ”Bus-Monitor" (ohne Beeinflussung der PROFIBUS PROFIBUS-Anlage) DP-Anschluß wie mit konventionell angeschlossenen Komponenten: (serielle Einstellbare Slave-Adresse Schnittstelle, Datenformate (DP/V1 Formate): Integer 8, Integer 16, Integer rückseitig, 32, Unsigned 8, Unsigned 16, Unsigned 32, Floating-Point...
  • Seite 53 Visual Data Manager Visual Data Manager (VDM) Deutsch Betriebsanleitung 1 . . . 50 (Bitte lesen, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen) Gerätenummer:......Visual Data Manager (VDM) English Operating instructions 51 . . . 100 (Please read before installing the unit) Unit number:........
  • Seite 103 Visual Data Manager Visual Data Manager (VDM) Deutsch Betriebsanleitung 1 . . . 50 (Bitte lesen, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen) Gerätenummer:......Visual Data Manager (VDM) English Operating instructions 51 . . . 100 (Please read before installing the unit) Unit number:........
  • Seite 153 Visual Data Manager Visual Data Manager (VDM) Deutsch Betriebsanleitung 1 . . . 50 (Bitte lesen, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen) Gerätenummer:......Visual Data Manager (VDM) English Operating instructions 51 . . . 100 (Please read before installing the unit) Unit number:........
  • Seite 203 Visual Data Manager Visual Data Manager (VDM) Deutsch Betriebsanleitung 1 . . . 50 (Bitte lesen, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen) Gerätenummer:......Visual Data Manager (VDM) English Operating instructions 51 . . . 100 (Please read before installing the unit) Unit number:........
  • Seite 253 Visual Data Manager Visual Data Manager (VDM) Deutsch Betriebsanleitung 1 . . . 50 (Bitte lesen, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen) Gerätenummer:......Visual Data Manager (VDM) English Operating instructions 51 . . . 100 (Please read before installing the unit) Unit number:........

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