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Blackmagic Design HyperDeck Shuttle HD Installations- Und Bedienungsanleitung Seite 393

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EINGABE RESYNC
Diese Einstellung aktiviert die Resynchronisierung der Videoeingabe und sorgt dafür, dass das
Videosignal vor der Aufzeichnung mit dem externen Referenzsignal synchronisiert wird. Da die
Resynchronisierung am Eingang erfolgt, bleibt die Videoausgabe selbst dann mit der Referenzquelle
synchronisiert, wenn aufgezeichnet wird. Die Funktion dient für isolierte Aufzeichnungen mit nicht
synchronisierbaren Quellen, bei denen der Timecode auf mehreren Decks synchronisiert werden
muss. Standardmäßig ist die Funktion ausgeschaltet, damit Videoeingaben aufgezeichnet werden,
ohne dass Einzelbilder vom eingehenden Video hinzugefügt oder gelöscht werden.
Die meisten Broadcastdecks haben einen Referenzeingang, um Videoausgaben während der
Wiedergabe zu synchronisieren. Bei der Wiedergabe wird die Ausgabe auf dem HyperDeck mit der
Referenzquelle synchronisiert. Bei der Einbindung in ein großes Broadcastsystem bedarf es also
keiner Resynchronisierung.
Wenn Das Deck in den Aufnahmemodus wechselt, schaltet die Ausgabe auf das Eingangssignal um.
In der Regel wird das Eingangsvideo unverändert aufgezeichnet und gleichzeitig dasselbe
unveränderte Signal an nachgeschaltete Geräte ausgegeben, die mit den Videoausgängen des
HyperDeck verbunden sind.
Der HyperDeck Shuttle 4K Pro verfügt jedoch über eine spezielle, die isolierte Aufzeichnungen
konzipierte Funktion. Sie ermöglicht es Ihnen, diesen Vorgang komplett umzukehren und die
Videoeingabe mit der Referenzquelle zu synchronisieren. Um eine nicht synchronisierbare Quelle
aufzuzeichnen, können Sie sie einfach an den HyperDeck anschließen und die Videoeingabe wird
automatisch mit dem Videoreferenzsignal synchronisiert.
Nicht synchronisierbare Quellen können bspw. Computer, Consumer-Kameras oder sämtliche
Videogeräte sein, an die sich keine Referenzquelle anschließen lässt. Das könnten sogar aus einem
anderen Studio oder einer externen Sendeanstalt eingehende Videofeeds sein. Nicht
synchronisierbare Quellen sind für isolierte Aufzeichnungen problematisch, weil der Timecode aller
Aufzeichnungen über die gesamte Dauer perfekt aufeinander abgestimmt sein muss. Eine nicht
synchronisierbare Quelle läuft schneller oder langsamer als andere Quellen und kann der
Timecode-Synchronisierung während der Aufzeichnung leicht entgleiten. Stimmt der Timecode aller
Quellen nicht überein, erschwert das den Multicam-Schnitt extrem.
Ist EINGABE RESYNC eingeschaltet, wird die Videoquelle auf dem HyperDeck analysiert. Fällt sie
zurück, wird ein Frame wiederholt. Läuft sie schneller als das Referenzsignal, wird ein Frame
gelöscht. Dieser Vorgang nennt sich Resynchronisierung. Die Verarbeitung an den Eingängen
bezeichnet man als Frame-Resynchronisierung. Sie gewährleistet, dass sich in allen auf
verschiedenen Rekordern aufgezeichneten Clips dieselben Ereignisse an derselben Timecode-
Position enthalten. Dadurch ist der Multicam-Schnitt möglich.
Fügt man man vor der Aufzeichnung Frames in der Eingabe Frames hinzu oder löscht sie, kann dies
allerdings nachteilig sein. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Funktion ausgeschaltet zu lassen
und sie nur dann zu aktivieren, wenn sich wirklich keine Referenzquelle an ihr Gerät wie bspw. einen
Computer oder ein Consumer-Gerät anschließen lässt.
In einer bestimmten Situation ist es jedoch ratsam, die Funktion EINGABE RESYNC zu verwenden.
Wenn EINGABE-RE-SYNC aktiviert ist, bleibt die Videoausgabe des HyperDeck mit der
Referenzquelle synchronisiert, während auf dem Deck aufgezeichnet wird. Dies bedeutet, dass Sie
eine Kamera an den SDI-Ausgang des HyperDeck anschließen können, um die Kamera über den
rückgeführten Programmfeed mit dem Referenzsignal zu koppeln. Ein gutes Beispiel ist die
Blackmagic Studio Camera 4K Pro, deren Referenzsignal sich auf externes Video einstellen lässt.
Der HyperDeck synchronisiert den Kamerafeed dann mit dem Referenzsignal und bei der
Resynchronisierung der HyperDeck Eingabe müssen keine Frames hinzugefügt oder gelöscht
werden, weil die Kamera nicht schneller oder langsamer läuft.
Einstellungen
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